Das Bild zeigt, dass der Mensch was von Holzfeuerungen versteht. Saubere Verbrennung!
misfits hat geschrieben:Ich bin noch sehr unsicher wegen der Größe - ich möchte lieber etwas, dass ich häufiger nutze für die Familie (auch für Flammkuchen, Pizza o.ä.) und dann nicht nur als Event.
DIe Backwaren werden vorzüglich, aber wenn du häufig auch noch backen willst, solltest du über einen Grundofen nachdenken, der das Haus heizt und in dem du auch noch backen kannst.
Man braucht mehrere Stunden, um den Ofen einzuheizen, dazu kommt die Vorbereitung und Lagerung des Holzes: absolut trockenes Brennholz ist eine Voraussetzung. Wenn man nun einen grossen Holzofen hat, den man sowieso heizt, kann man, wenn das Feuer abgebrannt ist, einfach rasch die Glut im Feuerraum nach hinten schieben und das Brot reinschieben. So wurde es früher in den Bauernhäusern gemacht und die Zusatzarbeit besteht während der Heizperiode nur darin, die Backwaren vorzubereiten. Der grosse Feuerraum der Grundöfen alter Bauart spart zudem viel Sägearbeit beim Brennholz rüsten.
Einfach nur den Pizzaofen im Hof einzuheizen um einen Flammkuchen zu machen ist viel zu viel Aufwand und du wirst bald aufhören damit.
Falls du einen extra Holzbackofen nach dem indirekten Prinzip bauen willst (indirekt: Wärme zum Backen wird durch die Ofenmasse zwischengespeichert und nicht während dem Backen erst erzeugt), findest du genug Bauanleitungen im Netz. Lies mehrere, was alle schreiben ist zu beachten.
Beachte das, was man beim Bauen gerne vergisst, was aber für die Alltagstauglichkeit entscheidend ist: Ausreichend Vordach (wenn er nicht in einer Scheune steht, was besser wäre), Holzlagerplatz, Schornstein so dass der Rauch auch bei etwas Wind niemanden belästigt (wichtig!).
Für eine Pizzafete ist es sehr angenehm, wenn es vom Ofen zum Essplatz nicht weit ist.
Grösse lieber etwas grösser - man braucht nicht soo viel mehr Holz, kann aber dann mal Nachbarn zum gemeinsam backen einladen, ohne dass man nachheizen muss.
Mach das Ofenloch so breit, dass die Bleche durchpassen, die du für den Elektroofen auch benutzest.
Achte auch darauf, dass Asche und Glut bequem handhabbar sind. Ich habe dazu vor dem Ofenloch zwei Löcher in der Wand, in welche ich Eisenstangen stecken kann, auf die ich eine Mörtelwanne aus Stahl stelle. In diese fallen dann Asche und Glut beim Ausräumen des Ofens.
Steht die Wanne am Boden, gibts jedesmal eine Staubwolke.