Also dieser Kaufpreis wäre für uns absolut in den Wolken
Aber wir verdienen auch echt wenig und haben trotzdem etwas gekauft, wo uns alle abgeraten haben....
Bereut? ja, manchmal bereue ich, dass wir nicht etwas mit einem echten Haus (wenn auch baufällig und renovierungsbedürftig) gekauft haben, weil das Pendeln eben doch sehr viel Zeit wegfrisst.
Manchmal kommen die Sorgen, ob wir es uns weiterhin leisten können, die Bankrückzahlungen jeden Monat pünktlich zu überweisen.
Wir haben die Mietwohnung nicht aufgegeben, ich "arbeite" nicht - wegen der Kinder. Aber ich mache sehr viel am Grund und beim "Renovieren", das ist auch Arbeit!
(sag ich jetzt gar nicht wegen mir, aber weil es so ist).
Eigentlich wollte ich jetzt wieder löhnen, ging aber nicht.
Wir sind trotzdem froh, dass wir den Teich und alles das "haben" (war bei uns auch so eine Art Freikauf, weil es ein besonderes Stück Natur ist)
Die Freude am eigenen Grund, die ganzen "Arbeiten", die wir allesamt nicht als "Arbeit" sehen - die Kinder, die sich freuen, dass unser Grund nie weg sein wird...
(ich bin ein bisschen enttäuscht von meiner Mutter, dass sie das Wochenendhaus meiner Kindheit nie gekauft hat - obwohl sie das Geld dafür gehabt hätte).
Allerdings ziehen mein Mann und ich - was das Arbeiten draußen und die "Selbstversorgung" angeht, total am selben Strang.
Wir empfinden das gemeinsame Arbeiten als wertvolle zusammen verbrachte Zeit.
Das wäre für mich der größte Knackpunkt:
wollen es wirklich beide?
so richtig wollen mit allem drum und dran?
ist Reisen, Konsum und Co
für beide nicht wichtiger?
Dann täte ich eher: zuraten
Kinder können furchtbar leiden, wenn die Eltern mit oder auf einer Baustelle leben - das hab ich bei meinem Onkel erlebt, der wollte alles perfekt mit bezahlten Profis und ohne Mithilfe der Kinder geregelt haben.
Aber es kann für Kinder auch ein Paradies sein, wenn alle mithelfen dürfen, der Humor nicht verloren geht und es genügend kleine "Abenteuer" im Garten/auf der Baustelle geben darf (meine Kinder haben sich nie beschwert - allerdings achten wir schon darauf, dass für die die sozialen Kontakte zu Gleichaltrigen sehr oft möglich sind - obwohl wir einen Großteil der Freizeit mit "draußen arbeiten" verbringen.
Die Große macht nicht mehr immer mit - eigene Interessen...
Aber wenn die Frage aufkommt "sollen wir doch lieber verkaufen?" ist sie vehement dagegen.
ist jetzt aber nur meine Erfahrung, so kann es laufen - muss nicht.
Ich würde auf jeden Fall darauf achten, dass die Existenz nicht bedroht wird und dass das Leben lebenswert bleibte (oder vielleicht sogar wird?? durch das ganze "Abenteuer"??)
wünsch dir, dass du dir richtige Entscheidung triffst!1
bei uns ausschlaggebend war am Schluss, dass wir beide so in die Blumen des Grundstückes verliebt waren - ganz verrückt!
und: ja, wir wollten beide einen Teich - ich wegen der Frösche, mein Mann wegen der Fische