Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

(wir werden nicht gebraten)
Jaguar100

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#61

Beitrag von Jaguar100 »

Das klingt wirklich toll Mike :) Schön zu hören, wenn ein Hund dann wieder eine "verlorene" Lebens- oder zumindest Spielfreude wiederfindet. Unsere beiden fangen grade auch an richtig Spaß miteinander zu haben, obwohl sie Startschwierigkeiten hatten. Einfach schön, sowas zu sehen ;)
Thomas74
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#62

Beitrag von Thomas74 »

Vor ziemlich genau einem Jahr ist unser alter Anton gestorben und wir hatten für unsere trauernde Zarah den kleinen Leo geholt,der von ihr vom ersten Tag an adoptiert wurde.
Inzwischen ist Zarah selbst der "kleine" Hund und die beiden sind ein Team wie Nitro und Glyzerin...
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Optimismus ist,bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!" zu rufen...
centauri

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#63

Beitrag von centauri »

Nur schlechte wie man sehen kann! :)
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Kira und frufru!
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Bodo
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#64

Beitrag von Bodo »

Nicht nur gute Erfahrung mit zweit und dritt Hund, sondern auch mit den Katzen.

Samy, Bodo und Nero. Obwohl, drei sind nun doch einer zu viel in diesem Korb. :)
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Liebe Grüsse

Monica

Vom Tiere und von der Pflanze müssen wir lernen, was Blühen ist.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
Kalinka

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#65

Beitrag von Kalinka »

Hallo,
ich habe schon mein Leben lang verschiedenste Hunde und kann immer wieder sagen: 2-3 Hunde sind ein perfektes rudel. Die Eingewöhnungszeit ist manchmal holprig und kompliziert, aber es ist toll zu einem gut erzogenen Hund einen Welpi zu holen. Der Knirps wird von der großen sehr viel lernen. Raufereien sind nie ausgeschlossen, aber es ist dann deine Aufgabe als Rudelführer Ordnung zu schaffen. DU bestimmst wer in Deinem Haus wohnt, die große hat da eigentlich nicht viel zu melden. Gebe deiner Hündin weiterhin viel Liebe und Aufmerksamkeit, beschütze aber auch die kleine Fellnase wenn es nötig ist - denn darauf verlässt sich der kleine auch. "Hunde regeln das schon unter sich" kann zu großen Problemen und nachhaltigen psychischen Schäden führen, dein Welpe wird sein ganzes Vertrauen Dir schenken und Du hast die Aufgabe ihn unter deine Pfötchen zu nehmen.
Am Anfang lass die Hunde nicht allein und beobachte sie. Spaziergänge sollen wie mit beiden hunden gleichzeitig, so auch nur mit Welpi statt finden, der kleine soll hauptsächlich sein verhalten von dir lernen, und sich gar nicht erst Fehlerchen abschauen. Grundsätzlich sind alle Hunde kompatibel. Ein Hundetrainer kann auch zu Rat gezogen werden.
Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg mit dem kleinen Knirps, es wird sicher eine tolle zeit!
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Thomas/V.
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#66

Beitrag von Thomas/V. »

Wir haben nun seit 9 Tagen einen Zweithund. Ein Bekannter hat ihn im Wald mit einem Strick an einem Baum angebunden gefunden, als es mal 30° waren.
Die zuständigen Tierheime wollten/konnten ihn nicht aufnehmen, wollten ihn aber auf deren Internetseite als Fundhund veröffentlichen.
Da der Bekannte kein Foto machen und ans Tierheim senden konnte, kam er mit dem Hund zu uns, um ihn fotografieren und ne e-mail schicken zu lassen, und meine Frau wollte ihn gleich behalten. :lol:
Das Tierheim war froh, das sie ihn nicht aufnehmen mußten und gemeldet hat sich bis jetzt niemand.
Nun heißt er Felix, versteht sich von Anfang an hervorragend mit Jerry und ist überhaupt ein toller Hund (naja, ich wollte ja keinen Zweiten, aber mich fragt ja keiner :pfeif: )
Jerry läßt sich sogar gelegentlich herab, mit dem Jungspund zu spielen, obwohl er lieber seine Ruhe haben will. Naja, was tut man nicht alles fürs Familienklima :lol:

Nur die Katzen sind noch etwas skeptisch, vor allem die eine. Aber die hat sich schon bei allen Neu-Hunden so angestellt.
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Jerry (links) und Felix
Jerry (links) und Felix
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Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Sabi(e)ne

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#67

Beitrag von Sabi(e)ne »

:engel: Fast wie bei uns - ich wollte meiner alten Dame eigentlich keinen Jungspund mehr zumuten, aber der hat sie wirklich nochmal aktiviert, und beide haben Spaß. Der Zuwachs war gruselig am Anfang, weil völlig überdreht durch zuwenig Bewegung, und dem falschen Futter.
Jetzt wird er gebarft, hat nen festen Job tagsüber (im Dunkeln schläft er, komme was wolle :engel: ), und er sucht immer Körperkontakt. Er ist ein sehr angenehmer und entspannter Mitbewohner geworden. :daumen:
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Rallymann
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#68

Beitrag von Rallymann »

Hier mal der Rüde, der Tochter meiner Frau

Der hat was gegen Männer und wenn jemand kommt macht Töchterchen ihn an die Leine.
Blöd nur, dass ich auch ein Kerl bin.
Komm ich aus dem Haus wenn er da ist, ist alles gut, aber komme ich von draussen und steh am Tor, bin ich der Eindringling.
Tolle Wurst ich werd an meinem eigenen Hoftor gestellt :aeug:
Ich hab noch nie ein so lautes und rostiges Bellen gehört.
Ist ihr Ersthund und hört für keine 5 Pfennig, rennt übern Hof mit Kopf und Schwanz hoch, weist meine Schäferhündin in die Schranken und den Labbi lassen wir lieber gleich drinne.
Ich hab ja keinen Schiss vor Hunden, aber bei dem steigt mir doch der Blutdruck und ich muss erstmal durchatmen, bevor ich das Tor aufmache.
Der baut sich vor mir auf, fixiert mich, bellt drohend und startet nen Scheinangriff gegen mich, der einen Zentimeter vor mir endet.
Eine Gelegenheit zu verstehen wie es Menschen geht, die generell Angst vor Hunden haben.
Also beruhige ich meinen Blutdruck, betrete den Hof und mach mich so "groß" wie eben möglich. Ich tue so als wäre er nicht da und schieb ihn mit meinen Beinen zur Seite, wohl in dem Wissen, dass im Fall der Fälle von Frauchen keine Kontrolle über den Fifi da ist.

Irgendwie ist der blöd, denn selbst wenn er kommt wenn ich schon da bin und er mich übern Hof begleitet, also mich kennen lernt, macht der den selben Aufstand eine Woche später wenn ich von draussen komme. Vieleicht liegt es an dern Arbeitsklamotten oder dem Rucksack, den ich dann dabei habe.
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die fellberge

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#69

Beitrag von die fellberge »

Spendier ihm mal ne Dusche- Wasserflasche mit trinkverschluß und dann los.

Ist er kastriert?

Er benimmt sich wie ein Rüde, der den anderen Rüden (dich ) nicht auf seinem Territorium haben will.
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Rallymann
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#70

Beitrag von Rallymann »

Nix kastriert.

Ist halt blöd den Hund anderer zu Maßregeln, aber er versucht bei meiner auch den Ton anzugeben und sie könnte ihr Vertrauen in mich verlieren, wenn ich nicht dazwischen gehe.
Wasserflasche oder andere Harmlosigkeiten bringen nix. Der ist sowas von Schmerzfrei. Hatte ihm mal ne Gieskanne nachgeworfen weil er hinter den Hühnern her war. Was meine Hunde beeindruckt hat, hat der nicht mal zur Kenntniss genommen.
Geh ich härter rann, gibt es Probleme. Erst mit Tochter meiner Frau und dann mit Frau wegen Mutterinstinkt und so.
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