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Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Sa 23. Nov 2013, 22:14
von emil17
Noch ein Trick, falls du wieder Böden kettensägst ohne zu wissen wieviel Luft unter der Dielung ist:
Klemme mit einer Schraubzwinge zwei Holzstücke vorne ans Schwert, welche dann als Tiefenbegrenzer des Schnittes wirken.
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Mi 4. Dez 2013, 08:22
von karl-erwins-frau
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Mi 4. Dez 2013, 13:53
von Benutzer 146 gelöscht
Hallo KEF,
Deine "Flammenspiele" sehen auf den Fotos 2 und 3, verzeih wenn ich das direkt sage, nach deutlich zuviel Holz auf einmal und nach vieeel zu wenig Luft aus

Das könnte Ärger mit Ruß geben, und gut für die Umwelt ist es auch nicht.
Gruß
frodo
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Mi 4. Dez 2013, 14:05
von karl-erwins-frau
Ja, ich weiß, war ja nur für die Photos. Ich heiz' schon bissl länger mit Holz ;-)
Aber trotzdem danke für den Hinweis, ich schreib' das dazu.
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Mi 4. Dez 2013, 14:48
von emil17
Auch hierzu:
Du schreibst im Blog:
Einzig negativer Punkt, der mir bisher aufgefallen ist: Beim Anfeuern lässt man die Tür einen Spalt breit offen, damit der Zug verbessert wird. Der Spalt ist aber dabei so gering, dass man nicht direkt sieht ob die Tür auf oder zu ist. Das heißt man sollte gut kontrollieren, ob man sie ganz zugemacht hat und sie eingerastet ist. Sonst könnte ein umfallender Scheit die Tür aufdrücken, rausfallen und..... Aber wer mit Feuer spielt muss ja immer ein wenig aufpassen.
1. Hat das Ding keine Anfeuerklappe? Sollte hinten beim Rauchrohrabgang sein und bewirkt, dass der Rauch nicht den Umweg durch die Züge nimmt, sondern direkt in den Schornstein kann.
Falls er keine hat, lass die Aschentüre offen, nicht die Ofentüre. Und schichte beim Anfeuern nicht soviel ein, dass der Rost ganz belegt ist, denn dann kriegt das junge Feuerchen deswegen zuwenig Luft.
2. Vor der Ofentür muss eine Fläche von geschätzten 80 x 80 cm feuerfest beschichtet sein, damit herausfallende Feuerung keinen Brand verursacht. Genaues Mindestmass weiss der Schorni, ich würde aber nicht aufs Minimum gehen. Gerade wenn du mit leicht zerspratzendem Holz wie Fichte feuerst, ist das wichtig. Wenn ein Scheit genau beim Nachlegen knallt hast du ein Stück Glut --- wo? Wenn die Fichte im Ofen nicht kracht, ist sie entweder sehr alt (Abbruchbalken) oder nicht trocken genung.
Beim Feuerbild wo fast gar keine Flamme mehr ist kann es beim Öffnen der Ofentür zu beeindruckenden Verpuffungen kommen - mit Gratis-Kurzhaarfrisur als noch eher harmloser Folge.
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Do 5. Dez 2013, 09:38
von karl-erwins-frau
Hmm, was soll ich jetzt sagen? Kommt alle vorbei und zeigt dem kleinen Mädchen mal wie man einen Holzofen richtig befeuert
1. Hat das Ding keine Anfeuerklappe? Sollte hinten beim Rauchrohrabgang sein und bewirkt, dass der Rauch nicht den Umweg durch die Züge nimmt, sondern direkt in den Schornstein kann.
Falls er keine hat, lass die Aschentüre offen, nicht die Ofentüre. Und schichte beim Anfeuern nicht soviel ein, dass der Rost ganz belegt ist, denn dann kriegt das junge Feuerchen deswegen zuwenig Luft.
Ob das innendrin ne Klappe ist weiß ich nicht. Hat vorne einen Hebel für die Luftzufuhr.
Der Ofen hat keine Züge.
Hat keine Aschentür.
Hat keinen Rost.
2. Vor der Ofentür muss eine Fläche von geschätzten 80 x 80 cm feuerfest beschichtet sein, damit herausfallende Feuerung keinen Brand verursacht. Genaues Mindestmass weiss der Schorni, ich würde aber nicht aufs Minimum gehen. Gerade wenn du mit leicht zerspratzendem Holz wie Fichte feuerst, ist das wichtig. Wenn ein Scheit genau beim Nachlegen knallt hast du ein Stück Glut --- wo? Wenn die Fichte im Ofen nicht kracht, ist sie entweder sehr alt (Abbruchbalken) oder nicht trocken genung.
Genaugenommen sind es 50cm nach vorne und 30cm zur Seite der Feuertür. Aber Holz kann ja auch kullern, gerade aus der Höhe, von daher ist mir dann doch lieber wenn die Tür richtig zu ist.
Ich lege eigentlich erst nach, wenn die Scheite zu Glut geworden sind. Da spritzt dann auch nichts mehr.

Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Do 5. Dez 2013, 10:13
von die fellberge
karl-erwins-frau hat geschrieben:Hmm, was soll ich jetzt sagen? Kommt alle vorbei und zeigt dem kleinen Mädchen mal wie man einen Holzofen richtig befeuert

Ach KEF lass den Jungs doch die Freude ... da lacht das Neandertalerherz
Toller Ofen, tolle Doku, Karl Erwin wird es freuen- neue Mütze, neuen Schal und warm von innen ist ihm auch- der Winter kann kommen!
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Do 5. Dez 2013, 10:22
von karl-erwins-frau
Naja, so allwissend wie ich tue bin ich ja auch nicht. Nocht nicht ;-)
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Do 5. Dez 2013, 10:29
von Olaf
Mir gefällts auch, und der Ofen scheint ja auch in der Etage geblieben zu sein, wo er stehen sollte.
Schön, dass DU die Dielen ausgeschnitten hast, ich glaube das sieht echt besser aus.
Hab ichs überlesen in Deinem Blog, wie, also worauf hast Du denn nun die Platte verlegt?
LG
Olaf
Re: Tragfähigkeit Decken - kann man das ausrechnen/"sehen"?
Verfasst: Do 5. Dez 2013, 10:43
von karl-erwins-frau
Ja, hast Du überlesen
"Das ist kein Sand, sondern eine ganz trockene, gut gemischte (danke, danke, danke!) Sand-Zement-Mischung. Irgendwann kam dann eine Estrichmatte mit rein."
