Bienensterben

Gelöschter Benutzer 54

Re: Bienensterben

#581

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

die öffentliche hand könnte bei uns auch nicht eine einzige biene ernähren, zeitweise reicht es nichtmal für ein meerschwein, so kurz wird jeder strassenrand und waldweg und nach der erntezeit sogar jeder ackerrain gehalten.

aber in der gemeindezeitung rumjammern, dass es schon ein dorf gibt wo kein einziger imker mehr vorhanden ist, das kann man schon :ohm:
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienensterben

#582

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Meckern ist halt einfacher wie machen. Von anderen fordern ist halt viel einfacher. Blühende Bienenweiden als Leuchttürme sind schön. Sinniger ist es wenn jeder 1 oder 2 m² auf seinem eigenen Grundstück Bienenfreundlich gestaltet.
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Rohana
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Re: Bienensterben

#583

Beitrag von Rohana »

Von den heftigen Kosten für diese Blühmischungen mal ganz zu schweigen. Im geförderten Programm mag das ja noch angehen, aber einfach aus Jux und Dollerei teure Blühstreifen mit viel Arbeit anlegen... das muss man sich erstmal leisten können. Ich bin sehr froh dass es bei uns viele Feldraine gibt und eine kleinteilige, abwechslungsreiche Landschaft auch mit extensiven Wiesen, Hecken, Waldsäumen etc.. Die Mulcherei in den Strassengräben scheint hier einigermassen erträglich zu sein, da blüht auch das ein oder andere im Sommer.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
centauri

Re: Bienensterben

#584

Beitrag von centauri »

Das mähen der Randstreifen machen die ja nicht nur aus Jux und Dallerei und damit es schick aussieht. Es dient auch der Brandvermeidung. Möchte nicht wissen wie oft bei uns der Wald oder diverse Felder brennen würden wenn die Streifen nicht gemäht würden. Wäre ja eigentlich auch nicht schlimm, sind ja nicht meine Wälder oder Felder. Aber wehe es wäre so! ;)
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienensterben

#585

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

http://gerhardhinrichs.de/wp-content/up ... te2018.jpg Prosaat Bienenmischung 25kg für unter 50 ;-€ gut machen muss es gemacht werden.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienensterben

#586

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Gemeinsam ist alles einfacher : https://www.bluehendes-grossefehn.de/%C ... uns/ziele/ die legen sogar Bienenwiesen für umsonst an .
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienensterben

#587

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Obstbäume für Umsonst: https://www.streuobstwiesen-buendnis-ni ... er-/-links soll doch keiner sagen es geht nicht :holy:
hobbygaertnerin
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Re: Bienensterben

#588

Beitrag von hobbygaertnerin »

Die Pflege der Randstreifen hat auch was mit unfalltechnischen Belangen zu tun, beim hohen Gras übersieht vielleicht ein Autofahrer einen anderen wesentlich leichter oder einen Radfahrer.
Aber ich wollte nur darauf inweisen, dass diese gemulchten Flächen sehr nährstoffreich geworden sind, das Gras wächst besser und schneller aber eben keine Margariten, Glockenblumen und viele andere Magerrasenblumen mehr.
Ich rede auch keinem drein, wie er seinen Garten macht, aber mich ärgert es manchmal schon, dass alle anderen genau wissen, wie Landwirtschaft zu sein hat.
Das mit den Obstbäume für umsonst- ist ja gut gemeint, aber wenn kein Bedarf am Obst besteht, werden die Bäume nicht alt werden.
Da bräuchte es dann auch Verbraucher, die auf heimisches Streuobst zurückgreifen und nicht die perfekten makellosen Schönheiten wie im Supermarkt haben wollen.
ich hab im Herbst mit Bauchweh gesehen, wie die schönsten Äpfel haufenweise einfach nur in die Ackerflächen geworfen wurden, welche Schimpfrei und jammerei überall über den Obstsegen herrschte.
So rein von der Obstmenge her müssten im vergangen Jahr die Bestäubungsinsekten mehr als fleissig gewesen sein.
Selbst die Mostereien wussten sich fast nicht mehr zu helfen ob das Ansturmes, aber auf der anderen Seite, ich möchte nicht wissen, welche Mengen an Saft von weitest herkommen, gekauft wird und die Äpfel im Garten verfaulen.
Alles, was an Blühflächen derzeit modern ist, ist nicht unbedingt für die Bienen immer so gut.
Bei mehrjährigen Blühflächen - gabs mal eine Weile, das erste Jahr war es ein schönes blühendes Feld und dann war es 4 Jahre eine sehr unschöne Fläche, die sicher dem Boden genützt hat, aber ob der grosse Wurf füd die Insekten dabei war, ich hab da nicht viel schwirren und flattern sehen.
Die nachthellen Himmel durch die Beleuchtung- sicher auch nicht gerade ein Segen für die Insekten.

Wollte nur damit schreiben, wir haben eine veränderte Kultur und Gesellschaft- und nur den Landwirten den Weg vorschreiben zu wollen, das wird sich nicht ausgehen.

Und ich geb Rohana auch wegen Flächen recht, irgendwie müssen die Tiere auch was zu beissen haben, nach dem vergangen Jahr eh schwierig, bei uns hat ein sehr engagiertes und wirklich gut geführtes Naturkostgeschäft aufgehört.
Die Leute kaufen das wesentlich billigere Supermarktbio, da konnte das Fachgeschäft nicht mehr überleben.
ich hab gestern gesehen, was die kommende Woche der Biohonig beim Ald...... kostet, da kireg ich Denkfalten.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienensterben

#589

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Ich denke es ist zu kurz gedacht ,den Wert einer Streuobstwiese nur in Obst zu messen . Die Äpfel die auf dem Boden vergammeln sind ja nicht verschwendet der Mensch hat nur nichts davon.
Erhalten durch aufessen ist ne gute Methode aber nicht die einzige Möglichkeit eine Obstwiese zu nutzen. Natürlich darf jeder ein wenig machen und nicht nur der Landwirt.
centauri

Re: Bienensterben

#590

Beitrag von centauri »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Ich rede auch keinem drein, wie er seinen Garten macht, aber mich ärgert es manchmal schon, dass alle anderen genau wissen, wie Landwirtschaft zu sein hat.
Ich weis jetzt nicht so ganz genau wie Landwirtschaft geht. Ich weis nur das unser Land vom Landwirt nebenan nicht mit irgendwelchen Giften kontaminiert werden soll. Das ich gerne in den Garten gehen möchte und einfach den Wasserhahn aufdrehen kann wenn ich einen Schluck natürliches Wasser trinken möchte. Und da ist es nicht so das ein Landwirt mit seinen Schadstoffen nur auf seinem Grundstück bleibt. Und da eine Biene ja auch nicht auf des Imkers Land bleibt betrifft die Landwirtschaft um ihn rum ja auch ihn.
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