Kennzeichnungspflicht von Lebensmittelnihno hat geschrieben:Ich denke Rohana ist auf dem richtigen Weg es müsste eine Kennzeichnung geben und dann kann jeder Entscheiden ob er das Produkt verwenden will oder eben nicht..
zB Erdbeerjughurt
1. "Aroma"
2. "natürliches Aroma", "natürlicher Aromastoff"
3. "natürliches Erdbeeraroma"
4. "Edbeerextract"
Was ist jetzt wirklich drinnen ? bei welcher der 4 Möglichkeiten hat das Joghurt tatsächlich mit Erdbeeren bekannschaft gemacht ?
Oder anders ausgedrückt
Dem Schwein wurde kein Glyphosat gefüttert, also ist das Schweinefleisch glyphosatfrei auch wenn es Pflanzen, die mit Glyphosat gespritzt worden sind gefressen hat.
Analog siehe auch die Kennzeichnungspflicht für GENtechnik.
https://de.wikipedia.org/wiki/GentechnikfreiIn Deutschland beispielsweise ist eine freiwillige Kennzeichnung Ohne Gentechnik erlaubt. Von 1998 bis 2008 waren die Anforderungen sehr streng und schlossen jede Anwendung der Gentechnik auf allen Verarbeitungsstufen aus. Kaum ein Produkt mit dieser Kennzeichnung kam auf den Markt. Seit 1. Mai 2008 sind die Anforderungen für die Ohne Gentechnik-Kennzeichnung deutlich abgeschwächt: So müssen Tiere nicht ihr ganzes Leben mit gentechnikfreiem Futter gefüttert werden. Bei Schweinen ist in den letzten vier Monaten vor der Schlachtung auf entsprechende Futterpflanzen zu verzichten, bei Milch produzierenden Tieren reichen die letzten drei Monate, bei Hühnern für die Eiererzeugung die letzten sechs Wochen. Gentechnisch veränderte Futterbeimischungen werden bis 0,9 % toleriert. Außerdem sind mithilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellte Futtermittelzusätze wie Vitamine oder Aminosäuren sowie gentechnisch hergestellte Arzneimittel und Impfstoffe erlaubt.[2] Eine Öko-Test-Studie über Sojaprodukte ergab, dass zwei Drittel von 33 getesteten Produkte gentechnisch veränderte Bestandteile enthielten. Derartige Beimischungen seien weit verbreitet, da durch Kontamination bei Ernte, Transport und Verarbeitung gentechnisch veränderte Bestandteile in die Produkte gelangen, so etwa auch in Kekse, Fertiggerichte, Wurstwaren oder Schokolade.[3 ]

