Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 11:29
Das Problem bei den kommunalen Wohnungen ist fast immer, dass keine kostendeckenden Mieten genommen und keine entsprechenden Rücklagen für Renovierung, Sanierung und schließlich Neubau gebildet werden.Thomas/V. hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 11:13 Ausverkauf von staatlichen Wohnungen an "Investoren" zur angeblichen Sanierung der Kassen der Kommunen z.B.
Dann hat die Kommune nach ein paar Jahrzehnten eine ganzes Sortiment heruntergekommener Bruchbuden mit viel zu niedrigen Mietpreisen und steht vor der Aufgabe, diese sanieren zu müssen.
Das wäre nur nur noch mit hohen Schulden und drastischen Mieterhöhungen möglich, was die bisher durch Billigmieten zulasten des Gemeindevermögens erkauften Wählerstimmen vergraulen würde.
Also muss man den Mist dann an einen Investor verkaufen. Und der kauft das natürlich nur, wenn er entsprechend hohes Schmerzensgeld einstreichen kann, dafür dass er den Buhmann spielt und sich mit dem Billigmietern auseinandersetzt, also sehr billig.
Und weil man schlechte Politiker gewählt hat, kaufen diese die Wohnungen ein paar Jahre später nach notdürftiger Sanierung weit über Marktpreis wieder zurück, um das Spiel von Neuem zu beginnen.
Und wenn man die allerdümmsten Politker gewählt hat, kriegen die es nicht mal hin, sich die Hartzer-Mieten von der hauseigenen ARGE direkt überweisen zu lassen, sondern überweisen das Geld an die Mieter, die es verprassen, statt ihre Mieten zu bezahlen. Weil kündigen kann man sie ja nicht, weil man verpflichtet ist, sie unterzubringen.
In Bayern war mal ein Gesetzentwurf angedacht, der öffentliche Vermieter gezwungen hätte, kostendeckende Mieten zu nehmen.
Herrlicher Aufstand und alles weiter wie bisher.