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Re: terra preta

Verfasst: Mi 1. Feb 2017, 21:52
von hobbygaertnerin
Ich verkohle Hackschnitzel, die zerkleinere ich nicht.

Re: terra preta

Verfasst: Do 2. Feb 2017, 07:44
von holzgaser
Leider gibt's hier keinen Stehstruller, den ich zum Pipimachen in den
Garten schicken kann.
Für diese Zwecke baue ich gerade eine WTTTT......

Wurmkomposttrockentrenntoilette :)

Ich brauche nur noch eine "nicht Stehstrullerin zum Pipimachen" als Testperson :haha: :haha: :haha:

Aber allen Ernstes: Mit dieser Konstruktion wird ein Terra Preta Klo entstehen das ganz am Ende fertige Terra Preta Nova liefert.

Re: terra preta

Verfasst: Fr 3. Feb 2017, 14:11
von hannes1965
@ Buchkammer

Hallo, einen Messerhäcksler kann ich dir nicht empfehlen. Habe ich einmal gemacht und stand plötzlich in einer Rußnebelwolke :-) Da musst du schon viel Wasser drauf gießen, damit das nicht staubt. Ich wende zur Zeit zwei Verfahren an:

1) Für harte Holzkohle nehme ich einen großen Fleischwolf mit grober Scheibe. Das funktioniert super, zumal an dem Teil gleich noch ein Elektromotor angebaut ist ;-)

2) Weiche Holzkohle kommt in einen großen 30l Suppentopf. Mit dem Spaten ein paar Minuten reinstechen und die Kohle ist fein. Fertig

Viele Grüße
Johannes

Re: terra preta

Verfasst: Fr 3. Feb 2017, 15:11
von Buchkammer
Hi Johannes,

Hm, danke für den Hinweis mit dem Messerhäcksler. Dann bleib ich wohl bei meiner altbewährten Methode: Holzkohle in einen Jutesack und mit dem Gummihammer darauf rumklopfen, bis die gewünschte Korngröße vorliegt. Funktioniert auch ganz gut.

Re: terra preta

Verfasst: So 5. Feb 2017, 18:21
von gudrun
Täte mich ja gern als Teststrullerin fürs Trockenklo zur Verfügung stellen - wenn's da ' ne Wand zum nicht Durchgucken
gibt. :grinblum:
Zum Kohlezerkleinern erhielt ich folgende Antwort von der o.a. Firma:
Diese Kohle ist sehr stark ausgegast und damit sehr
rein. Diese Kohle können Sie mit den Händen zerreiben. Kleinere Kohlestücke
entstehen natürlich auch aber das ist vom Querschnitt des Brennstoffes
abhängig. Als Beigabe zum Bokashi sind alle Kohlestücke die aus dem
Pyromane kommen geeignet. In der Natur machts die Mischung da gibt es kein
Ideal.
Bin immer noch hin und her gerissen, weil mir kein Bastel Gen zum Selbermachen zuteil wurde ...

Re: terra preta

Verfasst: Mi 8. Mär 2017, 11:22
von DyshofJo
Hallo
Ich hab diesen Thread durchsucht nach einer Bauanleitung für einen Pyrolyseofen in Oelfassgrösse, hab aber nichts gefunden. Kann da jemand weiterhelfen? Auf dem Web find ich soviel widersprüchliches.... :hmm:
Danke
Jo

Re: terra preta

Verfasst: Mi 8. Mär 2017, 12:06
von Gelöschter Benutzer 54
hier in diesem thread gibts tipps und gegen schluss links zu anleitungen

http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... rgaserofen

Re: terra preta

Verfasst: Mi 8. Mär 2017, 13:21
von DyshofJo
Danke Krautrübe, das ist mal ein Einfang, obwohl das meiste dort auf der kleinen Seite ist.....

Re: terra preta

Verfasst: So 26. Mär 2017, 17:53
von hobbygaertnerin
Bei uns im Garten waren 2 Umrandungen der Bankbeete kaputt und mussten erneuert werden.
Über was ich wirklich gestaunt habe, die Erde ist so locker, das man mit den Händen ganz einfach tief graben könnte.
Wir haben von Natur aus schweren Lehmboden, was ich im Garten vorfinde ist dunkle, lockere Erde, die auch sehr schnell von der Sonne erwärmt wird.
Naja, da ist verständlich, dass sich die Wühlmäuse der Gegend bei uns wohlfühlen, so ein einfaches leichtes Leben, keine Schufterei mit der Wühlerei und immer was zu futtern. ;)

Re: terra preta

Verfasst: So 2. Apr 2017, 14:21
von viktualia
Da es in diesem Faden noch am ehesten um Kompost mit Holzkohle geht, möchte ich hier meine ersten Ergebnisse schildern:
WOW!
So was hab ich in 12 Jahren noch nicht erlebt:
nach nem halben Jahr, (noch dazu September bis März), hab ich beim Umsetzten einen riesigen Kegel lehmigen Boden in meinem Sammelbehältniss(!!!) vorgefunden.
Ich hab so ein 120mal120 Holzding, wo der Meerschweinmist zusammen mit bissl Küchenresten und kleinen Mengen Gartenabfällen reinkommt.
März und September setz ich das um; nicht aus "prinzipiellen Erwägungen"- hat sich platztechnisch so ergeben.
Da ich mehr Stauden als Gemüse habe, fallen Gartenreste eher Frühling/Herbst an, die sammel ich getrennt und setz dann stängeliges mit dem angerotteten Mist auf. (Weil dann das Holzteil schon voll ist...)
Normalerweise ist nach nem halben Jahr in dem Holzteil schon mal ein kleiner Kegel fast fertige Erde unten drin;
ganz dunkel, aber mit vielen sichtbaren kleinen Teilen.

Und jetzt: riesig viel lehmartiger Boden. Kann ich Röllchen mit machen, die halten.

Daneben der letzten März aufgesetzte Kompost: lockerer Waldboden, ganz viel sichtbares Kleinzeug drin, Röllchen fallen direkt auseinander (nass genug ist´s). (Der September aufgesetzte ist noch völlig grob.)

In diesem Holzbehälter war der Mist, den ich seit Herbst letzten Jahres mit Holzkohle mische. (Und bissl alte Blumenerde)

Das es anders wird hab ich erwartet, aber so ein großer Unterschied -
2 Jahre alter Kompost, (wenn er denn so lange übrig bleibt), ist sonst eher noch lockerer;
überhaupt kannte ich nur diese Waldboden ähnliche Geschichte.

Diesen "Ton-Humus-Komplex" hab ich mir doch noch flüchtiger vorgestellt.
Jetzt weis ich, was gemeint ist: Lehmähnlich halt, nicht waldig.
Etwas heller als der "alte", deutlich dunkler als im Beet des Nachbarn.

Toll, ich bin völlig begeistert,
Schönen Dank für die Anregung!
(Tonscherben probier ich dann als nächstes...)