Rohana hat geschrieben:Was die anderen gerne vergessen sind die Kollateralschäden ihrer Forderungen und dass das Essen nicht in der Tiefkühltruhe wächst.
Das wissen wir schon lange, deshalb kostet Umweltschutz etwas und deshalb muss er per Gesetz durchgesetzt werden, damit es keine Trittbrettfahrer gibt
Rohana hat geschrieben:Und die "Mittel" beurteilen kann von den 98% halt auch keiner
Wenn man unbequeme Wahrheiten weghaben will, spricht man denjenigen die Kompetenz ab, die sie aussprechen.
Mit diesem Pseudoragument kommen immer die, welche damit Geld verdienen.
Rohana hat geschrieben:Fakten scheinen eh nicht mehr zu interessieren.
Wenn man mit der Begründung, es verteuere die Produktion und gefährde die Konkurrenzfähigkeit, die Umweltproblematik ignoriert, dann trifft das zu.
Wenn man mit der Begründung, es gefährde die Umwelt, die Produktionsverteuerung und damit die Konkurrenzfähigkeit ignoriert, dann trifft das auch zu.
Fragt sich, welches Rechtsgut man höher gewichten soll.
Nachdem gemäss Grundgesetz und allgemeinem Konsens der Gesellschaft niemand etwas tun darf, was das Leben und die Gesundheit der anderen gefährdet, es jedoch dort keinen Artikel gibt, der ein Recht auf billige Nahrungsmittel enthält, ist diese Frage eigentlich beantwortet. Man kann auch eine erhöhte Sorgfaltspflicht der Umwelt gegenüber fordern und kommt dann aus ethischen Gründen auf das Gleiche.
Da sind die, welche in der Mehrheit sind (98%) und die dafür bezahlen (307 Euro pro ha und Jahr, hatten wir schon), am längeren Hebel und haben das Recht, einen Gegenwert für ihr Geld zu fordern.
Rohana hat geschrieben:Frag doch mal, warum es *NOTFALL*Zulassungen gibt.
In der Weimarer Republik gab es Notverordnungen. Das sind Hilfsmittel, um eine Regierung nicht handelsunfähig zu machen, wenn
unvorhersehbare Ereignisse wie neue Krankheiten auftreten.
Was daraus werden kann, wenn man es für andere Zwecke missbraucht, kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen.
Es ist nicht dafür gedacht, Argumente zu ersetzen, und deshalb befristet.
Wer Notfallzulassungen bekommt, um bekannte Probleme zu umgehen, hat politischen Einfluss und seine Hausaufgaben bezüglich Zulassungsnachweisen nicht gemacht.