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Re: Brot
Verfasst: Mo 13. Jan 2020, 22:06
von 65375
Hm. Wie soll ich das beschreiben? Kefir ist eher wie Hefe. Aber es hatte keinen "hefigen" Geschmack. Mein Mann sagt würzig, obwohl es keinerlei Gewürz und extrem wenig Salz hatte. Ich fand es eher neutral und vielseitig einsetzbar.
Es war recht dicht, aber mit schöner Porung.
Es hatte definitiv nicht diese unappetitliche Süße, die Dinkelgebäck vom Bäcker immer hat und die für mich der Grund war, weshalb ich Dinkel früher nicht mochte.
Ich hatte es aus Versehen volle 25 min bei 250 Grad gebacken. Bei niedrigeren Temperaturen wird es ja gerne hefig, aber so war es sehr dunkel und gut durchgebacken.
Leider ist beim Schneiden die Oberfläche abgeplatzt, aber die wird getrocknet und als "Gewürz" gemahlen.
Ach ja: ich hab's auf einem Pizzastein gebacken; erst recht ein Grund, bald runterzuschalten....nächstes Mal wird's besser.
UND: es hat sehr lang gebraucht zum gehen. Wenn ich mich recht entsinne, hab ich es Do mittag relativ weich angerührt, Fr mittag mit mehr Mehl und dann erst Salz geknetet und im Ofen bei 30 Grad gehen lassen. Abends gebacken, über nacht abgedeckt ruhen lassen und Sa morgens angeschnitten.
Re: Brot
Verfasst: Di 14. Jan 2020, 11:20
von Grünlilie
Hallo, ich mag Sauerteigbrot nicht so gerne, daher backe ich ganz normales Hefebrot. Ich experimentiere da gerne mit den Zutaten rum, wobei die Grundzutaten immer sind: Dinkelmehl, Trockenhefe, Wasser, Salz und etwas Olivenöl, das mache ich alles so Pi mal Daumen. Dazu kommt dann je nach dem was ich da hab oder weg muss: Nüsse / Samen, eine weitere Mehlsorte, Gewürze, Nussmilchtrester, gekochte Kartoffeln, Haferflocken, oder Flosamenschalen.
Ich benutze eine ganz normale Brotbackform und einen ganz normalen Ofen, lasse den Teig in der Form ca. 45 Minuten gehen und backe ihn dann 50 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze.
Gestern war es wieder so weit, und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, es schmeckt hervorragend!
Zu meinen Grundzutaten gab es 1 EL Flohsamenschalen und eine Handvoll Kicherbsenmehl dazu. Der Rest wie gehabt.

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Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 14:00
von Benutzer 7870 gelöscht
Wahnsinn was für Brote ihr alle macht! Das ganze Thema Sauerteig scheint wirklich interessant zu sein. Im Internet gibts ja massenweise Anleitungen von so schwer ist das nicht, stell dich ja nicht blöd an bis zu jenen wo nur noch Abkürzungen und Fachwörter vorkommen.
Ich blick da zu wenig durch und im Buch les ich viel lieber als online.
Also meine Frage: Welches Buch zum Thema Sauerteig soll ich mir als Neuling zulegen?
Mich interessiert das Handwerk dahinter viel mehr als 1500 verschiedene Rezepte, Buchtipps?

Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 14:57
von Küstenharry
Och da gibts verschieden gute Bücher.
z.B vom Brotdoc wo wir auch oft die Rezepte verwenden
https://brotdoc.com/2020/01/10/ankuendi ... tbackbuch/
Oder vom Plötzblog
https://www.brotbackbuch.de/
Hier mal mein letztes Brot aus Champagnerroggen und Emmermehl.#
Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 17:15
von Südwind
Das wäre auch meine Empfehlung gewesen.
Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 17:16
von Südwind
Vergessen: ein sehr schönes Brot, Harry!
Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 17:59
von Benutzer 7870 gelöscht
Der Brot Doktor schaut super aus, den werd ich mir dann mal besorgen. Das Buch halt.
Danke!

Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 18:45
von Küstenharry
Seine Rezepte sind gut im Familienalltag unterzubringen.
falls dir das nicht reicht.
Hier gibts noch mehr Auswahl.
https://mipano.de/books/
Die Mipano Seite ist gut für aktuelle Rezeptideen der anderen Brotblogger.
und dann gehts weiter in der österreichischen Brotschule.
Hier über Sauerteige etc.
https://www.homebaking.at/category/basics/sauerteige/
Seine Rezepte sind auch sehr gut zum Nachbacken wenn auch qualitativ auf hohem Niveau.
Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 18:53
von Benutzer 7870 gelöscht
Das Problem ist ja die schier nicht zu überblickende Menge an Büchern und Blogs, drum hab ich euch gefragt. Für den Anfang nehm ich jetzt den Doc, wenn ich das mal kapiert hab schau ich mir die "Artisans Of Bread" usw an. Bin zwar auch ein Künstler aber eher was das Verkacken angeht.

Re: Brot
Verfasst: Mo 27. Jan 2020, 19:05
von Küstenharry
Ach einfach anfangen und lernen.
Restbrote und solche die so nicht unbedingt essbar sind, klein schneiden, trocknen lassen und später als Kochstück im Brot verarbeiten.
Hier gibts mal tartine style brote, äh Luftnummern, wo die Marmelade durchsuppt.
http://www.breadwerx.com/
Ich hab das mal probiert, wir stehen aber eher auf Roggenschrotmischbrote.