So
Gestern morgen hab ich mal am Auto SV weitergemacht.
Um günstiger und schneller arbeiten zu können, hab ich mir dann erstmal was an Werkzeug zusammen gebastelt.
Einschleifwerkzeug für faule:
In dem Link, den Manfred hier eingestellt hat ist ein Werkzeug zu sehen, mit dem man die Ventilfedern runterdrücken kann.
Dieses Werzeug habe ich zwar, nur passte es nicht für diesen Zylinderkopf.
Hier meine Lösung.
Das Ding hab ich mir aus einer Schraube, gekontert mit 2 Muttern und ner Unterlegscheibe zusammengesetzt und dann noch ein Rohrstück verschweisst. Dieses dann mit ner Flex aufgeschnitten und am Bohrständer befestigt.
Das klappte gut.
Dieses Bild zeigte die eingeschliffenen Ventilsitze.
Und hier ist der Kopf fertig ( endlich)
Heute sollte wieder alles zusammengesetzt sein und die Karre endlich fahrbereit.
Leider muß ich auch sagen, dass mir zu ersten mal mulmig ist bei der Sache. Dieses Auto hat keinerlei Markierungen zum einstellen der Steuerzeiten. Weder an den beiden Nockenwellen, noch an der Kurbelwelle. Dazu kommt noch, dass die Riemenscheibe auch nicht einfach aufgeschraubt werden kann, denn diese muss in der richtigen Position zur Kurbelwelle stehen, weil da der Kurbelwellensensor seine Daten erfasst. All das wird von der Steuerkette über 3 Zahnräder gesteuert.
Zum besseren Verständniss für den Nichtschrauber: Diese Kette hat ähnlichkeit mit einer Fahradkette.
Jetzt stellt euch vor ihr löst die Kette bei eurem Fahrad etwas und versetzt das Zahnrad z.B.vorne um einen Zahn auf der Kette.
Bei eurem Fahrad passiert nix.
Bei mir gibts ( sollte das passiert sein) 2 Möglichkeiten.
Einen Zahn zu weit hinten und das Auto fährt wie ein alter Deutz Traktor.
Einen Zahn zu weit vor und die Kolben knallen gegen die Ventile. Das würde einen Motorschaden bedeuten und ich könnte von vorne anfangen.
Jetzt versteht ihr vieleicht warum ich etwas unentspannt bin.