Danke ja smörrebröd war ein toller wenn auch langer tag

der ging erst heut morgen um 5h zuende und um 8h

fing der heute schon wieder an und dauert noch an.
Jedenfalls nun ist erstmal Pause angesagt,Cappu in der Hand und lapi aufm Schoss(Vorteil von drahtlosem Stickinet...wenns denn funzt

) Es ist zwar dunkel aber nicht finster und somit kann ich dem Schattenspiel der Bäume zusehen,dem Wind lauschen und die Stille drumrum ist unbeschreiblich...man kann meilenweit hören
Mit fast 12 C ist es sogar "warm" der irre Kater zu meinen Fuessen tut sein uebriges und der bauch ist warm vom Cappu...Irgendwo im Unterholz geht gemächlich ein Elch,die kann man immer gut vom rest unterscheiden,weil die sich nicht wirklich die Muehe machen leise zu sein und bei der Masse geht einiges an Ästchen und Zweigen zu bruch.
Wenn ich mir das Ohrenspiel des Katers so ansehe...ist draussen im Wald ne menge los.Nun kommt seine Tante noch dazu und will gekrault werden.Alt ist sie geworden und man sieht das sie nach den Gesetzen der Wildnis lebt.
Man hört ein Schaf blöcken und ein anderes antwortet ihm..Schafe..hm...das erinnert mich daran das ich Abends immer vor dem Abendessen mit meinem vater in den Schafstall durfte.Witzigerweise war der Stall mitten im Dorf,am Rande vom Dorfplatz wärend wir ausserhalb und abgelegen wohnten.
Ein Steinwurf vom Stall stand der alte Dorfbrunnen und jeden Abend,wenn sie denn nicht gerade auf der Weide waren, liess man die Schafe hin zum sauffen.Es war immer das gleiche Ritual..erst kam der mit seinen Schafen vom Stutz runter,dann kam der vorne drann-welcher seinen Stall neben dem Schlachthaus hatte und so weiter...bis man dann selber drann war.
In der Zeit des wartens wurde heu und Stroh aufgefuellt,hier mal eines hinterm Ohr gekrault...dort das begehrte harte Brot verteilt und war das letzte Schaf vom Vorgänger von der Tränke öffnete man die Tuer und die Damen wackelten gemuetlich zum Brunnen...Das beruhigende gleichmässige geräusch vom sauffen kann ich heut noch hören.
War eine nicht mehr durstig,ging sie wieder zurueck in den Stall,die Lämmer immer fröhlich nebenher springend.
Die anderen Schäfer traf man dann auf einen Schnack beim Brunnen,wärend man die Eimer mit Wasser fuellte.Waren die Schafe versorgt ging man zum Gemeindekuehlhaus welches hinter dem Schlachthaus angebaut war.Man bezahlte jährlich eine kleine Gebuehr und dafuer konnte man ein Kuehlfach benutzen,eigene Tiefkuehltruhen hatten damals nur die besseren.
tja nu ist mir auch ganz warm ums Herz und es kann weitergehen und ich hab mir vorgenommen,heute mache ich um 3h Feierabend

Und danke Papa fuer diese tollen Erinnerungen

leider kannst Du den Jungs nicht der Opa sein der Du gern gewesen wärst..aber ich erzähl ihnen Morgen wie das damals war
