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Re: ist das schöllkraut?

Verfasst: Di 30. Apr 2013, 15:06
von Rati
Olaf hat geschrieben:frag ich mich, ob es eine gute Idee ist, damit Gelbsucht heilen zu wollen
Also ebensowenig, wie daraus Gold machen zu wollen.
ach so.
Ja da stimme ich zu.
Ich würde es nur für äußere Anwendung nutzen.
Bei der Wucht an echt hochbrisanten Inhaltsstoffen, ist die Dosierung für inner Anwendung nicht gerade einfach.
Höchstens ganz schwach als unterstützung und nicht gerade bei Leberproblemen, wie zB Gelbsucht.

Grüße Rati

Re: ist das schöllkraut?

Verfasst: Di 7. Mai 2013, 22:35
von kleinesLicht
Reisende hat geschrieben:naja da geb ich euch schon recht, ist eigentlich quatsch.
aber ich muss zugeben, dass ich mir auch ein töpfchen schafgarbe mitbestellt hab. das wächst hier auch überall, aber ich bin kein profi-pflanzenbestimmer und es gibt von vielen kräutern auch viele unterarten. und wenn ich ein heilkraut im garten haben will und das auch an mir und meiner familie anwenden möchte, geh ich lieber auf nummer sicher. sonst erwische ich evtl. pflanzen, die gar keine wirkstoffe enthalten.
Danke fuer deine Anregung! :)

Da versuche ich Kraeuter zu kultivieren und das Beste waechst schon da, wo es hingehoert: in meinem Garten! Ich habe heute einen Flecken mit Schafgarbe und Spitzwegerich vom alles verschlingenden Gundermann/Gundelrebe befreit. Dabei habe ich zum ersten Mal davon (von ersteren) gekostet. Der Geschmack hat sie glatt dafuer qualifiziert in unserem Salat zu landen, zusammen mit Loewenzahn, Gaensebluemchen, Schnittknoblauch, Melisse und Schnittlauch.

Re: ist das schöllkraut?

Verfasst: Di 7. Mai 2013, 23:26
von Benutzer 72 gelöscht
Kann es sein, dass wildwachsende Heilkräuter einfach nur am Wildstandort so ganz die richtigen Heilkräfte haben?
Dass der Boden zum Beispiel mehr ausmacht als die genaue Sorte/Unterart??

Re: ist das schöllkraut?

Verfasst: Mi 8. Mai 2013, 07:48
von Tilia
Die Heilkraft einer Pflanze kommt ja von den Inhaltsstoffen. Unsere Dozentin hat immer gesagt, dass dort, wo die Pflanze super gut wachsen kann, kaum Feinde hat und es ihr so richtig gut geht, die Pflanze ja nicht so viele Inhaltsstoffe braucht um sich zu schützen bzw. um ihr überleben zu sichern.
Dagegen wenn die Pflanze um das Überleben kämpfen muss und einen eher ungeeigneten Platz sich gewählt hat, besitzt sie mehr Inhaltsstoffe um eben ihr Überleben zu sichern.
Aber ich glaube es ist kein großer Unterschied, ob die Pflanze jetzt viel bei Dir im Garten oder viel in der freien Natur wächst.
Bei Euch in der Nähe werden bestimmt auch Kräuterwanderungen angeboten. Die helfen meist bestimmte Pflanzen anschließend besser bestimmen zu können.
LG, Tilia

Re: ist das schöllkraut?

Verfasst: Do 9. Mai 2013, 14:46
von geizhals
Schöllkraut wächst bei uns wie "Un"kraut, aber es soll gut gegen Warzen sein.