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Den Japanischen Staudenknöterich würde ich mir keinesfalls in den Garten holen, will ja auch noch Platz für andere Pflanzen. Freunde von mir kämpfen seit Jahren gegen die Ausbreitung an, aber der tut, was er will mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische ... 3%B6terich
Es gibt aber Leute, die behaupten, ihn gerne zu essen.
@ Margit - Ich habe den auch nicht geholt, der war leider schon da.
Bist Du Dir sicher, das dies der japanische Knöterich ist ? Es gibt ja auch einheimischen. Aber so wie der wuchert, denke ich auch das dies der japanische ist.
Ich werde versuchen ihn einzudämmen indem ich erst mal permanent die Triebe "abernte". Aber der steht auch auf dem Nachbargrundstück, also keine Chance den los zu werden.
Heute morgen war irgendwo in Richtung "Westen" ne Party denn das ganze Unterholz war voller Schnecken die in eine Richtung zogen.
Ich hab mal irgendwo gelesen das Weinbergschnecken die Eier von Nacktschnecken fressen. Aber bei Wiki steht nix davon. Weiß da einer Genaues ?
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Heute Nachmittag traf ich dann noch diesen Zeitgenossen. Hab sie wieder schön zugedeckt, denn ich hatte gerade etwas alten Grasschnitt beiseite geräumt und da schlummerte die Blindschleiche.
http://www.helix-pomatia.de/
das ist ne Seite für Liebhaber lebendiger (!) Weinbergschnecken! Sehr lesenswert. Ich liebe diese Tiere, sie richten auch überhaupt nicht so einen Schaden an wie die Nacktschnecken. Vielleicht findest du da was dazu ob sie Nacktschneckeneier fressen.
Die Blindschleichen (heißen bei uns liebevoll "Drachen" ;-) ) mögen bei uns ganz besonders das gemulchte Hügelbeet - schön warm!
Wenn du die Reynoutria (Knöterich) los werden willst, dann grabe metertief um, und lies jedes, wirklich jedes, Wurzelstückchen heraus. Die Rhizome, die eigentlich keine Wurzeln, sondern unterirdische Triebe sind, kennt man einigermassen an den regelmässig vorhandenen kurzen Blattscheiden im Abstand von wenigen Zentimetern, so dass die "Wurzel" quer geringelt erscheint.
Lasse die Pflanzenteile am besten auf einem Hartplatz einige Tage an der Sonne liegen, bis sie sicher vertrocknet sind. Dann kann man sie verbrennen oder kompostieren. Fingerlange und bleistiftdicke Rhizomstückchen können aus 30 cm Tiefe wieder austreiben.
Ich hatte von etwa 10 m2 3 (drei) Schubkarren voll "Wurzeln" (und nebenbei noch einen Kübel voll Eisenschrott) ausgegraben.
Dann muss man noch etwa zwei Jahre lang alle paar Wochen auszupfen, was wieder kommt. Ganz am Schluss sehen die Triebe winzig, fast wie Sauerampfer aus.
Gegen den Nachbarn hin kannst Du eine Wurzelsperre einbauen (Gehwegplatten hochkant oder Noppenmatte, wie sie im Hausbau verwendet werden).
Das in der wiki beschriebene "Aushungern" erlebt man nicht. Gut, man könnte den Bestand als Sportrasen bewirtschaften und alle zwei Wochen mit dem Mäher drüber. Das dauert sicher länger als ein Jahr, bis der Knöterich aufgibt.
Da es eigentlich eine schöne Pflanze mit einem gewissen Zierwert ist, kann man sie durchaus in eingegrabenen Betonringen oder einer verfüllten Zisterne halten, wo sie nicht ausbrechen kann. Versamen tut sie sich in unserem Klima nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Da wo der so wuchert stand mal ein Haus oder Stall, vor vielen, vielen Jahren. Da gräbt man nix um und schon gar nicht so tief. Wenn dann nur mit einem einigermaßen kräftigen Radlader oder Bagger. Denn die haben anscheinend damals die Wände nach innen gekippt und "Gras über die Sache" wachsen lassen. Ich hab da schon etliche Mauersteine raus gepuhlt. Z.B. die Kräuterschnecke besteht aus Steinen von der Stelle.
Vielleicht hab ich das ja mal ganz Dicke und kann mir ein Radlader und vor allen die Kosten für Entsorgung etlicher Kubikmeter Bauschutt / Erde und WasWeissIchNoch leisten. Dann buddel ich die ganze Stelle aus.
Ansonsten versuch ich den Knöterich soweit es geht in Grenzen zu halten. Eigentlich war es ein schöner "Wald" zum nordwestlichen Grundstücksende hin.