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Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 10:10
von Little Joe
Was mir im Moment eher im Kopf rumgeht ist die Frage der Verantwortung. Ich hab die Puschelpopos angeschafft, sie versorgen mich mit Eiern und manchmal nm Braten (mich nicht den Fuchs) also bin ich für ihr sicheres Leben verantwortlich. Wenn ich es nicht schaffe den Auslauf so Fuchssicher zu machen, dass es ihrnen gut geht, bin ich meiner Sorgfaltspflichtnicht nachgekommen. Da können weder die Hühner was zu noch der Fuchs. Also heisst es wohl alles neu einzeunen und den Hochsicherheitstrakt in eine absolute Fuchssperrzone zu verwandeln. Aber 100%sicherheit gibts wohl nie.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 10:44
von Benutzer 68 gelöscht
Zottelgeiss hat geschrieben:Ich freue mich über quietschfidele gesunde Fuchskinder mit schimmerndem Fell genauso wie über ein schönes gesundes Huhn. Ein Leben ist ein Leben, egal wo's drin steckt.
Weil Du nicht um Dein Leben kämpfen musst. In Deutschland wird jeder versorgt und muss sich keine Sorgen machen.
Fahr mal in Länder, wo das nicht so ist, und erzähl da von den quietschfidelen Fuchskindern
Little Joe hat geschrieben:Was mir im Moment eher im Kopf rumgeht ist die Frage der Verantwortung. Ich hab die Puschelpopos angeschafft, sie versorgen mich mit Eiern und manchmal nm Braten (mich nicht den Fuchs) also bin ich für ihr sicheres Leben verantwortlich.
Ja.
Haustiere sind da vom Menschen abhängig.
Little Joe hat geschrieben:Also heisst es wohl alles neu einzeunen und den Hochsicherheitstrakt in eine absolute Fuchssperrzone zu verwandeln. Aber 100%sicherheit gibts wohl nie.
Nein, und der Aufwand soll ja schon noch im Rahmen bleiben. Vielleicht ist der Standort auch dafür schwierig.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 11:24
von Benutzer 146 gelöscht
Theo hat geschrieben: Vielleicht ist der Standort auch dafür schwierig.
das ist wohl das größte Problem, wie sich jeder vorstellen kann, der weiß wie/wo Joe wohnt - äußerst Fuchs-freundliche Gegend.
Vielleicht wär`s einfacher, nicht den Fuchs am Eindringen zu hindern, sondern die Hunde immer gleichzeitig mit den Hühnern draussen zu lassen...

Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 11:29
von Zottelgeiss
@Theo: Meine Mutter ist zu 90 % Selbstversorgerin, ihr Mann ist Jäger und Fischer. Erzähl Du mir nicht was vom Leben in fernen Ländern, wo man drauf angewiesen ist. Die müssen bei -40° das Hühnerhaus heizen und das Gehege HUNDEsicher halten. Da gibt es nicht mal eine Straße oder auch nur ansatzweise medizinische Versorgung geschweige denn Telefon oder Internet (lachhaft!) Wenn man nicht anständig einzäunt, hat man keine Hühner, da nützt das ganze Geheule nix. Und arrogante Selbstdarstellung auch nicht.
Was kannst Du, was andere nicht können (und tust es auch)?
Ach, übrigens: Jäger, die Bären und Elche nach Hause bringen, haben auch lieber quietschfidele gesunde Tiere als Beute. Der Nutzwert ist höher.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 12:18
von Gelöschter Benutzer 54
Theo hat geschrieben:
Little Joe hat geschrieben:Also heisst es wohl alles neu einzeunen und den Hochsicherheitstrakt in eine absolute Fuchssperrzone zu verwandeln. Aber 100%sicherheit gibts wohl nie.
Nein, und der Aufwand soll ja schon noch im Rahmen bleiben. Vielleicht ist der Standort auch dafür schwierig.
für annähernde 100% sicherheit würde wohl ein feinmaschiger zwinger mit extratiefem fundament sorgen - aber sowas beengendes wünscht man sich ja nicht wirklich für seine hühner
hund als aktiver wachschutz wär im wald oder am waldrand auch meine wahl (ohne damit aber erfahrung zu haben). hier bei mir hält man sich am waldrand wachgänse, mit denen ist nicht zu spassen wenn die sich gestört fühlen - allerdings ist das auch eine kombination mit der tatsache dass immer ein familienmitglied zuhause ist und sofort nachsehen kann wenn die gänse alarm schlagen.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 12:40
von hobbygaertnerin
Es ist immer ein Drama, wenn die Hühner vom Fuchs oder Marder hingemeuchelt werden.
Zu Zeiten als es noch bei vielen Häusern und Höfen freilaufende Hühner gab, war wohl der Jagderfolg von Fuchs oder Marder grösser, aber sie holten sich überall ihren Teil und deshalb der Schaden weitreichender verteilt.
Ich hab gestern einen Hühner-Freilauf gesehen, der mit einer integrierten Fuchsfalle ausgestattet wird.
Ein weißgestrichender Stock zeigt auf die Ferne an, ob die Falle leer oder besetzt ist.
Diese Idee find ich ganz gut und wenn das klappen würde, dann könnte ich über Hühner wieder nachdenken.Allerdings auch die Greifvögel wollen von den inzwischen seltenen Hühnern gerne was abhaben, ein Hühnerzaun muss fast einbruchssichererer sein als ein Gefängnis ausbruchssicher sein muss.
Nur als Futter für Fuchs, Greifvogel und Marder sind sie mir zu schade und ich kann die Trauer um die geliebten Eierleger sehr gut nachvollziehen.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 13:40
von Little Joe
frodo hat geschrieben:Vielleicht wär`s einfacher, nicht den Fuchs am Eindringen zu hindern, sondern die Hunde immer gleichzeitig mit den Hühnern draussen zu lassen...
... die waren mit draussen, nur als ich nach Hause kam, hatten sie sich oben auf der Terasse verkrochen. Wo sich das Hähnchen zu ihnen geflüchtet hatte.
Nein, die Hunde warens nicht, nur falls jemand fragt, ganz einfach weil ich nicht glaube, dass sie das Hoftor aufmachen, das halbe Huhn unterm Zaun durchzerren um dann wieder zurück zu laufen und das Tor auch wieder zu zumachen. Und das Huhn halb im Zaun hängen zu lassen. Geschweige denn das sie kaum die Ganzen Federn in der Einfahrt verteilt hätten.
Meint ihr Hunde können Angst vorm Fuchs haben? Das muss doch ein Riesenspektakel gewesen sein, warum die Wohl nicht dazwischen gegangen sind.

Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 13:50
von Winnie07
Hm. Meine Hühner haben gar keinen umzäunten Auslauf, sondern können glücklicherweise laufen, wo sie Lust dazu haben. Gottseidank ist noch keines von einem Fuchs geholt worden, obwohl sie auch schon draußen genächtigt haben. Eines habe ich letztes Jahr an einen Marder verloren, das wollte am Waldrand brüten. Ob es hier Füchse gibt, kann ich nicht sagen, sämtliche Voraussetzungen sind jedoch gegeben.
Ich stelle mal in den Raum, dass es dem Fuchs bzw. den Füchsen sicher leichter gefallen ist, die Hühner zu reissen, nachdem sie ins Gehege gekommen waren. Wäre das im "Freien" passiert, hätten die Hühner mehr Fluchtmöglichkeiten gehabt.
Dass sich mein Hund vor dem Spektakel gefürchtet hätte - davon gehe ich aus, das hängt sicher vom Charakter des Hundes ab, aber wenn sie sogar zu zweit waren, die Hunde...
Vielleicht wäre ein aggressiver Ganter wirklich eine Idee. Oder eine wehrhafte, gut flugfähige Hühnerrasse auswählen. Oder überhaupt umsatteln (Wachteln?).
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 13:58
von Zacharias
Direkte Angst vor dem Fuchs nicht, aber evt. verschreckt von dem Gemetzel.
Re: Der Fuchs war da
Verfasst: So 22. Apr 2012, 14:40
von ahora
frodo hat geschrieben:Theo hat geschrieben: Vielleicht ist der Standort auch dafür schwierig.
das ist wohl das größte Problem, wie sich jeder vorstellen kann, der weiß wie/wo Joe wohnt - äußerst Fuchs-freundliche Gegend.
Vielleicht wär`s einfacher, nicht den Fuchs am Eindringen zu hindern, sondern die Hunde immer gleichzeitig mit den Hühnern draussen zu lassen...

wir hatten unsere hühner in hessen mitten in einer großen ortschaft - er hat sie am helligsten tag geholt - der zaun war 2 m hoch, kein loch, er ist obendrüber.
es gibt nur zwei möglichkeiten - hühner einsperren - oder füchse, wie früher, wenn sie sich in ortschaftnähe zeigen, bejagen. <<fuchs, du hast die gans gestohlen ....sonst holt dich der jägersmann mit dem schießgewehr .......>>
gefallen tut mir keine.