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Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 08:23
von Eberhard
Je nach Ertragserwartung und Stickstoffmineralisierung am Standort liegt der N-Bedarf des Roggens zwischen 130 bis 170 kg N/ha inkl. Nmin. Im Rahmen der Düngeverordnung ist die N-Düngemenge begrenzt. Bei einem voraussichtlichen Ertrag von 70 dt/ha dürfen 170 kg N/ha inkl. Nmin gedüngt werden.
Quelle: KWS SAAT SE & Co. KGaA,
https://www.kws.com/de/de/beratung/best ... ng-roggen/
Halber Ertrag durch Stickstoffeintrag von 20 kg pro ha und Jahr aus der Umwelt, Vollertrag bei zusätzlicher Gabe der bis zu 8,5-fachen Menge. Eine einfache Milchmädchenrechnung führt da nicht weit.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 15:14
von Eberhard
Prof. Kervran beklagt sich über Wissenschaftler, die Ergebnisse anderer ablehnen, ohne die gleichen Versuche angestellt zu haben. Auch bittere Sätze wurden von ihm gebracht: "Leider ist der wissenschaftliche Geist eine seltene Sache bei den "Wissenschaftlern" im Beruf. Sie ziehen es vor zunächst zu verneinen, dann aber weigern sie sich, die Versuche zu wiederholen, die etwas Neues bringen, was sich nicht in ihre Religion integrieren läßt."
Aus
Materie im Lebendigen, Bericht aus Arbeiten von Prof. Kervran, Paris
Das Dokument ist eine eher populärwissenschaftliche Darstellung.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 16:41
von Rohana
Eberhard hat geschrieben: Mi 2. Aug 2023, 08:23
Je nach Ertragserwartung und Stickstoffmineralisierung am Standort liegt der N-Bedarf des Roggens zwischen 130 bis 170 kg N/ha inkl. Nmin. Im Rahmen der Düngeverordnung ist die N-Düngemenge begrenzt. Bei einem voraussichtlichen Ertrag von 70 dt/ha dürfen 170 kg N/ha inkl. Nmin gedüngt werden.
Quelle: KWS SAAT SE & Co. KGaA,
https://www.kws.com/de/de/beratung/best ... ng-roggen/
Halber Ertrag durch Stickstoffeintrag von 20 kg pro ha und Jahr aus der Umwelt, Vollertrag bei zusätzlicher Gabe der bis zu 8,5-fachen Menge. Eine einfache Milchmädchenrechnung führt da nicht weit.
Hör mal, zwischen "Eintrag", "N-Bedarf" und "Ertrag" und der maximal zulässigen Düngung bestehen genug Unterschiede...

weisst du eigentlich was Nmin ist?
Boden und Pflanze sind keine Roboter bei denen mit Eingabe X die Ausgabe Y kommt!

Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 17:40
von Eberhard
Für eine längerfristige Betrachtung von Bilanzen (Stoff rein und raus) wird ein Anfangsbestand zunehmend uninteressant. Bei einer Betrachtung über viele Jahrzehnte um so mehr. (Schone Deine Stirn)
Boden und Pflanze sind keine Roboter
Dem stimme ich zu. Das Anerkennen, dass Leben mehr ist als ein Ausführer von technischen Dingen, sondern eigenständige Reaktionen vollbringt, finde ich schön.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 17:53
von Rohana
Was gibt es da anzuerkennen? Das hat nix mit irgendwelchen mystisch-theoretischen Überlegungen zum Thema "Leben" zu tun, sondern schlicht mit unserer alltäglichen Arbeit. Kein Jahr ist wie das andere, es gibt tausend kleine und ein paar grössere Faktoren die am Ende bestimmen wie der Ertrag aussieht - und dass der Ertrag alleine noch nicht reicht, ernten muss man ihn auch noch

ich gucke grade schon drei Wochen bei Dauerregen das Trauerspiel Weizen an, der wird schwarz und schwärzer. Fehlt noch dass er auswächst.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 18:34
von Eberhard
Könnte es sein, dass bei Vergleichsfeldern unmittelbar nebeneinander gleiche der angesprochenen Faktoren zutreffen?
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 19:17
von Tscharlie
Und ich denke: Wie die Pflanze lebendig war oder eben weniger, so wird sie auch als Nahrungsmittel uns mehr oder weniger "lebendiges" schenken, wenn wir sie essen. Und wir sind genauso auf dieses "lebendigsein" angewiesen, wie auf die Vitamine. Minerale, Spurenelemete ect. die sie uns auch liefern. Die sich so wunderbar wiegen und messen lassen. Das lebendige ist schwerer zu fassen.
Hat mal einer bei Salat probiert: Je frischer ein Salat und je gesünder (artgerecht) er selbst gewachsen ist, desto heller leuchtet er in einer Dunkelkammer, wenn man ihn mit sensiblen Fotos aufnimmt. OK da kann man bei viel gedüngtem Pflanzen auch den erhöhten Nitartgehalt messen. Aber warum gibt der Salat Licht ab??
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 19:33
von Eberhard
@Tscharlie: Deine eigenen Themen solltest Du aber wirklich in einem eigenen Thema präsentieren. Ich denke, in irgendeinem Teilforum wird dafür Platz sein.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 21:30
von emil17
Tscharlie hat geschrieben: Mi 2. Aug 2023, 07:54
Kann die Naturwissenschaft auch erklären wenn Du liebst, was da in dir vorgeht.
Ich glaube nicht dass sie das kann. Man kann feststellen dass dann gewisse Hormone mehr vorhanden sind, aber das ist nicht der Punkt.
Es gibt meines Wissens auch keine wissenschaftliche Erklärung warum Musik wirkt wie sie wirkt.
Als Wissenschaftler muss ich mich dazu nicht äussern, als Mensch kann ich das wenn ich es möchte.
Re: Umwandlung der Elemente durch Leben - biologische Transmutationen
Verfasst: Mi 2. Aug 2023, 21:34
von emil17
Eberhard hat geschrieben: Mi 2. Aug 2023, 08:23
Halber Ertrag durch Stickstoffeintrag von 20 kg pro ha und Jahr aus der Umwelt, Vollertrag bei zusätzlicher Gabe der bis zu 8,5-fachen Menge. Eine einfache Milchmädchenrechnung führt da nicht weit.
Das ist wie beim Geld, wenn du einem Bettler 10 Euros gibst, ändert das seinen Tag mehr als wenn du die 10 Euros einem Millionär gibst.