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Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 13:48
von Benutzer 68 gelöscht
Bunz hat geschrieben:Es funzt nur, wenn man die Hühner am Haus hat UND einen freilaufenden Hund.
Und den Hund mußt Du darauf abrichten, die Hühner in Ruhe zu lassen.
Hier wurden früher die Hühner sogar tagsüber in den Wald gelassen (Grundstück am Waldrand). Vermutlich aber mit Hahn dabei. Und Füchse etc. wurden vielleicht auch stärker bejagt und haben deshalb Abstand gehalten. Heute sind sie ja Kulturfolger. Neulich ist einer mittem am Tag durch den Garten spaziert.
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 13:55
von marion
Zacharias hat geschrieben:Das ist eine der Möglichkeiten. Dagegen spricht aber die Zeit (im Hellen kriegt man meine Hühnercombo nicht gerade gut gefangen) und die Auswahl der Tiere. Ich war gestern Abend noch mal da und habe den Zaun überprüft, da gibt es keine Hinweise.
Nun, warscheinlich wirst du es nie wirklich erfahren. Du sprachest von dem 3 Großangriff ... was ist denn bei den anderen Malen passiert ?
Nach wie vor würde ich auf Menschen tippen. Kannst du das Gelände mit Video überwachen ? Wäre jetzt mal so eine Idee von mir
Liebe Grüße,
Marion
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 14:45
von Zacharias
Hallo Bunz,
ja, ich denke auch, dass es ein Fuchs ist. Aber was will ein Fuchs mit 30 Hühnern? Gut, 20 waren noch nicht ausgewachsen, trotzdem eine Menge Fleisch, von dem ein Fuchs sich und seine Familie wochenlang ernähren könnte. Heute ist ein weiteres Huhn verschwunden, da habe ich aber immerhin den Federhaufen gefunden. Ich vermute die Fuchspopulation ist derart rasant gestiegen, dass da nicht nur einer zu Besuch kommt (der von gestern müsste ja wohl noch satt sein).
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 14:55
von Minze
Hallo Zacharias,
Füchse schaffen sich Vorräte an. Der Teil der Beute der nicht gleich gefressen wird wird verbuddelt für später. Insofern ist es schon denkbar, daß es nur einer ist, vielleicht eine Fähe die gerade Junge zu versorgen hat.
Es tut mir sehr leid für Dich und Deine Hühner.
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 15:19
von Zacharias
Ähm, wieviel ist denn dann nach ein paar Tagen noch übrig, wenn die die Hühner verbuddeln? Und warum geht der Fuchs her und tötet am nächsten Tag noch ein einzelnes Huhn? Ich versuch mich ja gerade in Fuchsdenken, aber ganz schlau werd ich nicht daraus.
Ab wann wird eigentlich ein Jagdaufseher tätig? Kann mir gar nicht vorstellen, dass die hier in der Stadt was dagegen unternehmen. Es gibt hier ja immer nur kleine zusammenhängende Grünflächen, da kann es ja nicht lange dauern bis es nur so wimmeln vor Raubzeug.
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 19:29
von Thomas/V.
wenn heute ein Federhaufen da lag, war es wahrscheinlich ein Greifvogel und kein Fuchs
ansonsten stimmt das schon mit dem Fuchs
vor 3 JAhren bekam ich mit, das bei jemandem 1Glucke mit Küken (bis auf eines), eine brütende Truthenne und deren Gatte
vom Fuch geholt wurden (Klappe offengelassen), ohne eine Feder übrig zu lassen durch ein schmales Loch unter dem Maschendrahtzaun hindurch weggeschleppt wurde in einer NAcht
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 21:01
von Talbewohner
Mein Beileid,
schaue dir mal die zurückgebliebenen Federn an.
Sind sie abgebissen = Fuchs oder Ratte (gerade Junghühner waren letztes Jahr bei uns beliebte Rattennahrung )
sind sie gerupft = Greifvogel
Jagdaufseher??? - Innerhalb der Ortschaften darf nicht mit Schusswaffe bejagt werden (soviel ich noch weiß)
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Do 23. Jun 2011, 23:04
von Zacharias
Es sind nur ein paar Unterfedern, gerupfte. Aber ein Raubvogel hinterlässt gewöhnlich mehr Federn. Es war eine große Australorpshenne, das Leittier, die hat sich nicht kampflos ergeben. Daher können die Federn auch daher stammen. Für einen Raubvogel ist das Grundstück zur Zeit zu unübersichtlich, dichter Bewuchs überall und dann noch schwarze Henne.
Ich war gerade da und habe beschlossen eine Hühner-KZ-Zeit einzuläuten. Klappe vom Pförtner getrennt, die werden morgen doof gucken und zedern, aber mir langt es gerade. Es sind nun noch eine Junghenne und 7 Kücken da, sowie eine brütende Glucke, die aber seperat lebt und nicht angegriffen werden kann.
Wie läuft das denn in der Stadt, wenn Wild zu stark zunimmt? Hier im Wald wird auf jeden Fall öfter mal geschossen.
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 08:22
von Talbewohner
Da gibt es die sogenannten Stadtjäger, die bekämpfen den Überbestand.
Ich habe noch im Kopf, dass 200m an bewohnten Gebiet nicht geschossen werden darf.
Aber das ist nicht logisch. Der Stadtjäger muss eben nur besonders umsichtig sein.
Der Stadtjäger arbeitet für Stadt/Gemeinde kann aber auch von Privatpersonen beauftragt werden.
Einfach mal in eurer Verwaltung nachfragen. Bei uns hat das Landratsamt eine genaue Übersicht der Jagdbezirke.
Viel Erfolg.
Re: Schon wieder totes Huhn Bild nix für schwache Nerven
Verfasst: Mi 20. Jul 2011, 22:08
von Zacharias
Als ich heute morgen zum Hühnerstall ging, habe ich frohlockt. In der Regentonne starrte mich ein ersoffener Hühnermörder an, ein Marder. Habe mich selten so über ein totes Tier gefreut.
Leider habe ich aber vor ein paar Tagen mein bestes Schaf vorloren. Alles deutet auf Fuchs hin. Ich hoffe nicht, dass dass das Morden nun bei den Schafen weitergeht, dann müsste ich wirklich aufgeben.