Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Fr 24. Okt 2014, 23:31
Aus dem Bayerischen Wochenblatt:
Die EU-Kommission hat vor, den Landwirtschaftshaushalt um weitere 465 Millionen Euro zu schröpfen. Der größte Teil stammt mit 295 Mio. Euro aus der Superabgabe, die die Bauern für zu viel gelieferte Milch zahlen müssen.
Mit dem Geld sollten eigentlich die Beihilfen für die Gemüse- und Obstbauern wegen der Russlandsanktionen finanziert werden.
Jetzt ist geplant, das Geld in die Ebolabekämpfung und für weitere Zwecke umgeleitet.
Die Krisenbeihilfen sollen im Gegenzug durch eine Kürzung der Direktzahlungen für alle Bauern finanziert werden.
In Bayern können die Obst- und Gemüseerzeuger jetzt Anträge für Beihilfen stellen.
Je 100 kg Äpfel, die sie kostenkost an caritative oder soziale Einrichtungen abgeben, erhalten Sie 16,98 Euro.
Kohl wird je 100 kg mit 5,81 Euro vergütet.
Für die Vernichtung von Obst oder Gemüse gibt es keine Beihilfen.
Die Obstbauern haben bereits größere Mengen Obst in den Plantagen gelassen, weil die Verkaufserlöse nicht mal die Pflückkosten gedeckt hätten.
Die Beihilfen kommen also nur denen zugute, die trotzdem geerntet und eingelagert haben und das Obst jetzt verschenken.
Die EU-Kommission hat vor, den Landwirtschaftshaushalt um weitere 465 Millionen Euro zu schröpfen. Der größte Teil stammt mit 295 Mio. Euro aus der Superabgabe, die die Bauern für zu viel gelieferte Milch zahlen müssen.
Mit dem Geld sollten eigentlich die Beihilfen für die Gemüse- und Obstbauern wegen der Russlandsanktionen finanziert werden.
Jetzt ist geplant, das Geld in die Ebolabekämpfung und für weitere Zwecke umgeleitet.
Die Krisenbeihilfen sollen im Gegenzug durch eine Kürzung der Direktzahlungen für alle Bauern finanziert werden.
In Bayern können die Obst- und Gemüseerzeuger jetzt Anträge für Beihilfen stellen.
Je 100 kg Äpfel, die sie kostenkost an caritative oder soziale Einrichtungen abgeben, erhalten Sie 16,98 Euro.
Kohl wird je 100 kg mit 5,81 Euro vergütet.
Für die Vernichtung von Obst oder Gemüse gibt es keine Beihilfen.
Die Obstbauern haben bereits größere Mengen Obst in den Plantagen gelassen, weil die Verkaufserlöse nicht mal die Pflückkosten gedeckt hätten.
Die Beihilfen kommen also nur denen zugute, die trotzdem geerntet und eingelagert haben und das Obst jetzt verschenken.