Duce hat geschrieben:Aktuelles Beispiel:
Vorgestern flog ein Grünfink gegen das Fenster und hat es mit einem gebrochenen / verdrehten Flügel und Gleichgewichtsstörungen überlebt. Habe ihn bis jetzt in einem Vogelkäfig und hab kA was ich machen soll. Freilassen und seim Schicksal überlassen? Behalten im Käfig? Töten oder Töten lassen? ...
Ich frag jetzt gar nicht, ob dies der Thread für vorsätzliche Tierquälerei ist... Unglaublich, was da für Vorschläge kommen.
Edit: Damit meine ich nicht dein Finkenproblem, Duce, sondern die teilweise grauisigen Vorschläge zur Tötung und "Behandlung" von Tieren.
@Grünfink, ungeachtet des Datums:
Dem Grünfink kann man A, schleunigst den Hals umdrehen
oder ihn B, einem auf Vögel spezialisierten Tierarzt vorstellen.
Das Tier gehört keinesfalls in einen normalen Vogelkäfig, sondern in einen Quarantäne-Kistenkäfig, der so gebaut sein muss, dass es sich bei Panikattacken nicht noch weiter verletzen kann.
Den Flügel hätte man eventuell sofort in der Ruheposition fixieren können. Das KANN bei Luxationen und einfachen Brüchen ausreichend sein, damit die Verletzung abheilt.
Sollte die Flugfähigkeit voraussichtlich auf Dauer beeinträchtigt sein, sodass der wild aufgewachsene Vogel ständig Menschen um sich und ein Käfigdasein ertragen müsste, dann ist es besser, das Tier zu töten.
Ein halbwegs stressfreies Haustierdasein ist nur für Vögel möglich, die sehr jung in menschliche Obhut kommen. Und die in einer geräumigen, begrünten Voliere halbwegs normal fliegen können.
Ein Grünfink benötigt eine gute Waldvogelmischung, bestehend aus Negersaat, Rübsen, wenig Hanf, Salatsamen, Wegerichsamen, Distel-, Kletten-, Salatsamen, Glanz, Hirse usw. Je gemischter desto besser und gerne auch milchreif.