... um nur mal ein paar zu nennen.
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Naja paar andere Faktoren als Boden kommen ja auch noch dazu, was machst du grade mitm Schlepper, wie oft muss etwas gemacht werden bzw. kannst du was zusammenlegen, brauchst du Gewicht X oder Leistung Y um das zu machen, hast du überhaupt die Auswahl ob du diesen oder jenen Schlepper nimmst, kann dein Fahrer das, hast du die Personenstunden zur Verfügung um auf mehrere Fahrten aufzuteilen, wie ist das mitm Dieselverbrauch...
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein Landwirt, der seinen Acker durch Zusammenfahren ruiniert, ist selbst schuld.
Mir scheint, der Hauptfaktor bnezüglich Schäden ist, ob man den Boden zur Unzeit befährt oder nicht. Lehmige Böden sind sehr empfindlich, wenn sie nass sind. Wenn dann der Betriebsleiter trotzdem drauf muss, etwa zum Eingrasen, dann gibts halt Verdichtungsschäden.
Auf der anderen Seite sind grössere Maschinen stets energie- und zeiteffizienter.
Ich habe bei den übergrossen Landwirtschaftsmaschinen eher Probleme, wenn sie auf der Strasse fahren. Die sind schon sehr breit, ebenso die rieseigen Anhänger mit Doppelachse und Ballonreifen, und auf einem Ausweichplatz die Schlange vorlöassen ist nicht jedem gegebern. Zudem sind sie sehr laut, haben ja laschere Zulassungsbedingungen als reine Strassenfahrzeuge.
Die indirekten Auswirkungen der immer grösseren Landwirtschaftsfahrzeuge sind besonders im Gebirge, wo die wenig steilen Flchen rar sind, besonders gut sichtbar: Riesige Lagerhallen samt grossen befestigten Flächen für das Rangieren mit diesen Fahrzeugen werden ziemlich brutal ins steile Gelände gebaut, wegen Privilegierung natürlich im sensiblen Aussenbereich und oft ohne Rücksicht aufs Landschaftsbild.
Geht nicht anders? Wahrscheinlich. Aber du hast nahe dabei eine kleine Scheune, die nicht mehr landwirtcshaftlich genutzt wird, da viel zu klein, und darfst nicht mal ohne Spezialbewilligung die Zufahrt verbessern. Nein, es geht nicht um eine drei Meter Breite geteerte Strasse mit Wendeplatz für einen riesigen Geländewagen, bloss um einen mit einem Balkenmäher passierbare Graspiste. - Da nicht Erwerbslandwirt kein Bedarf.
Die richtigen Schlachtfelder werden aber durch riesige Forsterntemaschinen im Wald hinterlassen. Denen ist es wurscht, weil dann wieder 30 Jahre Ruhe ist, und weil mit den teuren Maschinenstunden viel geerntet werden muss.
Mir scheint, der Hauptfaktor bnezüglich Schäden ist, ob man den Boden zur Unzeit befährt oder nicht. Lehmige Böden sind sehr empfindlich, wenn sie nass sind. Wenn dann der Betriebsleiter trotzdem drauf muss, etwa zum Eingrasen, dann gibts halt Verdichtungsschäden.
Auf der anderen Seite sind grössere Maschinen stets energie- und zeiteffizienter.
Ich habe bei den übergrossen Landwirtschaftsmaschinen eher Probleme, wenn sie auf der Strasse fahren. Die sind schon sehr breit, ebenso die rieseigen Anhänger mit Doppelachse und Ballonreifen, und auf einem Ausweichplatz die Schlange vorlöassen ist nicht jedem gegebern. Zudem sind sie sehr laut, haben ja laschere Zulassungsbedingungen als reine Strassenfahrzeuge.
Die indirekten Auswirkungen der immer grösseren Landwirtschaftsfahrzeuge sind besonders im Gebirge, wo die wenig steilen Flchen rar sind, besonders gut sichtbar: Riesige Lagerhallen samt grossen befestigten Flächen für das Rangieren mit diesen Fahrzeugen werden ziemlich brutal ins steile Gelände gebaut, wegen Privilegierung natürlich im sensiblen Aussenbereich und oft ohne Rücksicht aufs Landschaftsbild.
Geht nicht anders? Wahrscheinlich. Aber du hast nahe dabei eine kleine Scheune, die nicht mehr landwirtcshaftlich genutzt wird, da viel zu klein, und darfst nicht mal ohne Spezialbewilligung die Zufahrt verbessern. Nein, es geht nicht um eine drei Meter Breite geteerte Strasse mit Wendeplatz für einen riesigen Geländewagen, bloss um einen mit einem Balkenmäher passierbare Graspiste. - Da nicht Erwerbslandwirt kein Bedarf.
Die richtigen Schlachtfelder werden aber durch riesige Forsterntemaschinen im Wald hinterlassen. Denen ist es wurscht, weil dann wieder 30 Jahre Ruhe ist, und weil mit den teuren Maschinenstunden viel geerntet werden muss.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich denke mal , bei einem Acker der bewirtschaftet wird passiert gar nicht so viel in Richtung Bodenverdichtung . Während der Ernte ja , aber danach wird der Boden auch mit dem schweren Traktor wieder gelockert.
Das sieht bei einer Weide anders aus.
Und die Laufwege von unseren
und Schafen
sind blank und fest wie Beton.
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.
Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland !
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Bodenlebewesen werden sich um die Belange der Menschen nicht kümmern.Rohana hat geschrieben: Mi 27. Nov 2024, 13:43 Naja paar andere Faktoren als Boden kommen ja auch noch dazu, was machst du grade mitm Schlepper, wie oft muss etwas gemacht werden bzw. kannst du was zusammenlegen, brauchst du Gewicht X oder Leistung Y um das zu machen, hast du überhaupt die Auswahl ob du diesen oder jenen Schlepper nimmst, kann dein Fahrer das, hast du die Personenstunden zur Verfügung um auf mehrere Fahrten aufzuteilen, wie ist das mitm Dieselverbrauch...
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Wir Menschen sollten schon lernen was die Milliarden von Lebewesen brauchen. Denn in einem Liter Boden sind wahrscheinlich mehr Lebenwesen als Menschen auf dieser Erde jemals gelebt haben.
Aber die Natur ist ein sehr freundliches Wesen, dass unsere Fehler ausbügelt.
Der Demeter Versuchshof, bei dem ich im Vorstand war, hat gezeigt, es braucht nur 3-5 Jahre um aus einem ausgelaugten Boden eine Heimat für die Natur zu machen.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Soweit ich weiß gibt es verschiedene Formen von Verdichtungen. Die Oberflächlichen lassen sich - und werden - regelmäßig gelockert, tiefere Abe ich glaube 50cm sind schwer zu lockern. Fräß- und Pflugsohle glaube ich sind auch schwerer zu lockern, aber das hab ich nicht so ganz verstandenAmigo hat geschrieben: Do 28. Nov 2024, 17:22 Ich denke mal , bei einem Acker der bewirtschaftet wird passiert gar nicht so viel in Richtung Bodenverdichtung . Während der Ernte ja , aber danach wird der Boden auch mit dem schweren Traktor wieder gelockert.
Das sieht bei einer Weide anders aus.
Und die Laufwege von unserenund Schafen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Das ist keine gute Nachricht für alle Landwirte.
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nun ja, das hat eine ganz einfache technische Ursache. Wenn der Pflug die oberste Erdschicht in Pflügetiefe vom Untergriund abschneidet und wendet (das ergibt die Pflugschollen), muss diese Erde nach oben gedrückt werden und dadurch erzeugt die Unterseite des Pfluges (die Schar) notwendigerweise einen Druck auf die Erde darunter. Zudem werden die Erdschichten auf der Schnittfläche durch die Reibung der Schar parallel zur Erdoberfläche beansprucht. Das gibt dann die sogenannte Pflugsohle. Die ist schwer mechanisch zu lockern, weil man logischerweise tiefer pflügen muss, um die Erde dieser Sohlschicht mit anzuheben und zu wenden.Amigo hat geschrieben: Do 28. Nov 2024, 17:22Fräß- und Pflugsohle glaube ich sind auch schwerer zu lockern, aber das hab ich nicht so ganz verstanden
Dann hat man in der Regel grosse Verdichtungen am Ackerrand da, wo der Pflug und das Zugfahrzeug gewendet werden. Das merkt man beim Erdproben ziehen sehr deutlich.
Ob und wie stark das ist, hängt aber immer sehr von der Bodenart ab, und wann gepflügt wird.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Emil , rein Interessehalber, wie kriegst du eigentlich meinen Namen in den Text von Sven ?
Unser Weide war von 3 Seiten nicht eingezäunt. Beim Pfostensetzen war ich teilweise dabei.80 cm den stark verdichteten Boden ausheben ist Standard damit der Pfosten gut hält. Ist eine Knochenarbeit für ungeübte . Das Werkzeug sieht ähnlich einer Krücke aus , um 18o Grad gedreht.
Und ja , der Pflug und anderes Gerät lockern nur oben auf.
Unser Weide war von 3 Seiten nicht eingezäunt. Beim Pfostensetzen war ich teilweise dabei.80 cm den stark verdichteten Boden ausheben ist Standard damit der Pfosten gut hält. Ist eine Knochenarbeit für ungeübte . Das Werkzeug sieht ähnlich einer Krücke aus , um 18o Grad gedreht.
Und ja , der Pflug und anderes Gerät lockern nur oben auf.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und, verdienst du dein Geld damit dich um die "Belange der Bodenlebewesen" zu kümmern? Wirst du satt davon? Was soll bitte ein ausgelaugter Boden sein und was hat der damit zu tun ob da grosse oder kleine Maschinen drauf fahren?Tscharlie hat geschrieben: Do 28. Nov 2024, 19:37Die Bodenlebewesen werden sich um die Belange der Menschen nicht kümmern.Rohana hat geschrieben: Mi 27. Nov 2024, 13:43 Naja paar andere Faktoren als Boden kommen ja auch noch dazu, was machst du grade mitm Schlepper, wie oft muss etwas gemacht werden bzw. kannst du was zusammenlegen, brauchst du Gewicht X oder Leistung Y um das zu machen, hast du überhaupt die Auswahl ob du diesen oder jenen Schlepper nimmst, kann dein Fahrer das, hast du die Personenstunden zur Verfügung um auf mehrere Fahrten aufzuteilen, wie ist das mitm Dieselverbrauch...
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Der Demeter Versuchshof, bei dem ich im Vorstand war, hat gezeigt, es braucht nur 3-5 Jahre um aus einem ausgelaugten Boden eine Heimat für die Natur zu machen.
Sorry, wir machen Landwirtschaft, keinen Streichelzoo für Bodenlebewesen. Und Emil hat absolut recht wenn er sagt dass der aktuelle Zustand des Bodens einen weit grösseren Einfluss auf mögliche Verdichtungen hat, als die Grösse der Maschine die drauf fährt. Wer sich gescheite Verdichtungen reinfährt, sieht die in manchen Kulturen noch Jahre später.
In manchen Jahren, wie z.B. diesem, ist die Wahl des besten Befahrungszeitpunkts aber auch einfach keine Wahl, wenn es ab Ernte 10 Wochen fast durchgehend regnet...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Der Mensch an sich ist ein Egoist. Ihn interessiert nur was in ummittelbar betrifft.
Wir wissen fast gar nichts über das Leben im Boden, lustigerweise auch in unserem "Boden" wissen wir nicht wie das eigentlich funktioniert. Man beginnt gerade sich für das Mikrobiom im Datm zu interessieren.
Nun denn, wir machen halt einfach das was wir für gut finden. Ob wir damit im Einklang mit der Natur sind? Nebensache.
Dem Menschen würde es gut zu Gesicht stehen sich der Natur ehrfürchtig zu nähern, dann wäre vieles schon anders.
Wir wissen fast gar nichts über das Leben im Boden, lustigerweise auch in unserem "Boden" wissen wir nicht wie das eigentlich funktioniert. Man beginnt gerade sich für das Mikrobiom im Datm zu interessieren.
Nun denn, wir machen halt einfach das was wir für gut finden. Ob wir damit im Einklang mit der Natur sind? Nebensache.
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