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Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 10:19
von Rati
Ich teste grad - seit ein paar Wochen- nen Sud aus abgebrühten Schnecken.
So ca 50 Schnecken abtöten, in einem Eimer (unbedingt mit Deckel, stinkt bestialisch!) drei Tage stehen lassen.
Das dünne abtrennen, 1:10 verdünnen und als Todesstreifen rund um das Beet gießen.
Bis jetzt sehe ich das positiv, meine Grünkohlpflänzchen sind unberührt, obwohl das Bett mitten in der Wildniss steht. Und das Zuegs hält sogar schwachem Regen stand. Wenns richtigvom Himmel pladdert muß natürlich auch nachdosiert werden.
Grüße Rati
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 12:13
von Oli
Warum trennst du das Dünne ab und verdünnst den Rest dann wieder Rati?
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 12:24
von Olaf
Ne, er verdünnt das dünne, wie ichs verstehe. Das dicke ist vermutlich nicht gießfähig....
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 13:32
von Oli
Klingt logisch. Irgendwas hab ich da wohl in den falschen Hals bekommen.

Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 15:25
von Benutzer 72 gelöscht
interessant, dass das funktioniert!
bei mir klappt es eher umgekehrt
Wenn ich am Steinplattenweg viele Schnecken zertreten habe, werden sogar die frisch gesetzten Pflanzen in der Wiese nebenan verschont, weil die Schnecken "alle" zu ihren toten Artgenossen rennen und sich dort satt essen.
Gestern oder so hab ich eine Nacktschnecke in der Wiese gesehen, die fraß an einem verwelkten vom Baum gefallenen Blatt - so soll es sein!
geht ja doch.....
braaave Schnecke!
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 18:06
von lianehomann
Rati hat geschrieben:Ich teste grad - seit ein paar Wochen- nen Sud aus abgebrühten Schnecken.
So ca 50 Schnecken abtöten, in einem Eimer (unbedingt mit Deckel, stinkt bestialisch!) drei Tage stehen lassen.
Das dünne abtrennen, 1:10 verdünnen und als Todesstreifen rund um das Beet gießen.
Bis jetzt sehe ich das positiv, meine Grünkohlpflänzchen sind unberührt, obwohl das Bett mitten in der Wildniss steht. Und das Zuegs hält sogar schwachem Regen stand. Wenns richtigvom Himmel pladdert muß natürlich auch nachdosiert werden.
Grüße Rati
Vor ganz vielen Jahren hab ich das auch mal gemacht und mir eingebildet dass es hilft. Hab es aber wieder bleiben lassen, weil's mir einfach zu eklig war mit der Stinkebrühe.
Vor allem als mein Sohn, damals noch Kleinkind, den stinkenden Schneckenbrühebehälter in der hinteren Gartenecke entdeckt und damit gespielt hatte - das ganze Kind war voll mit der Brühe und der Gestank kaum wieder zu kriegen. Da hab ich mir vorgenommen, das mach ich nie wieder
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 18:22
von cfun
Fred hat geschrieben:Es handelt sich um einen Plastikbehälter mit 4 nach innen gerichteten Schneckenzäune sowie ein Lockmittel. Also um eine Lebendfalle für Schnecken, mit denen man dann gemäß der eigenen Ethik verfahren kann.
Ich habe mir mal so ein Ding nachgebraut, aber es waren nur wenige Schnecken drin. Man bräuchte vermutlich viele davon, die man überall platziert und man müsste auch wissen, worauf die Schnecken gerade stehen.
Wenn es trocken ist, sammeln sich an Feuchtstellen mehr als in der Falle. Wenn es feucht ist, dann fange ich mehr mit zwei Blumentöpfen im Boden, die gut abgedeckt sind (da bleiben die dann nach dem Fressen freiwillig drin). Aber mengenmäßig ist das leider auch nicht so viel, dass Absammeln wegfällt.
Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Di 4. Aug 2015, 09:29
von Rati
Oli hat geschrieben:Klingt logisch. Irgendwas hab ich da wohl in den falschen Hals bekommen.

Olaf hat geschrieben:Ne, er verdünnt das dünne, wie ichs verstehe. Das dicke ist vermutlich nicht gießfähig....
genau, die Schnecken passen nicht so recht durch die Gießtülle.
ina maka hat geschrieben:bei mir klappt es eher umgekehrt
Wenn ich am Steinplattenweg viele Schnecken zertreten habe, werden sogar die frisch gesetzten Pflanzen in der Wiese nebenan verschont, weil die Schnecken "alle" zu ihren toten Artgenossen rennen und sich dort satt essen.
ja, das kenne ich auch, ist aber was ganz anderes.
Die zertretenen Schnecken sind "Frischfleisch"
Die gärende Brühe ist nur was für Guhle ....
Grüße Rati
PS: mir fällt grad auf das ich meine Grünkohlpflänzchen fälschlicherweise in ein Bett statt in ein Beet in der Wildniss gepflanzt habe... vielleicht gibt es auch deshalb keine Schnecken
Rati hat geschrieben:...meine Grünkohlpflänzchen sind unberührt, obwohl das Bett mitten in der Wildniss steht...

Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Di 4. Aug 2015, 12:27
von marabu
@ Rati,
aber das Bett in der Wildnis für Grünkohl ist sicher auch nach ihrem Geschmack? Oder meinst du nicht?
Bei mir ist das mit den Schnecken sehr ruhig geworden. Hie und da taucht eine auf aber keine Vergleich zu den tausenden vom Frühling!
Und wenn ich welche finde, sammle ich sie nach wie vor auf und bringe sie weit weg.

Re: Schnecken verwüsten fast alles
Verfasst: Fr 14. Aug 2015, 09:53
von Oli
Ich habe eine vorsichtig optimistische Zwischenbilanz zur Schneckendezimierung zu vermelden.
Meine Komposthaufen befinden sich neben dem Entengehege. Die Enten haben keinen Zugang dazu, ein Weg trennt beides. Der Kompost war logischerweise von Nacktschnecken besiedelt, was unschön ist, da ich gerade dort natürlich keine Eier gebrauchen kann.
Vor ein paar Monaten habe ich die Haufen mit einer LKW-Plane abgedeckt. In Folge sassen die Schnecken immer direkt an der Plane. Täglich oder 2-täglich habe ich also die Plane gelupft und die (Nackt)schnecken direkt ins Entengehege geworfen.
Konditionierung geht auch bei Enten schnell und auch dort gibt es gravierende Unterschiede bei der Intelligenz habe ich in einer interessanten Nebenstudie herausgefunden.
Elsbeth kam also schon nach wenigen Tagen immer direkt an den Zaun wenn ich die Plane ansteuerte. Alle Nacktschnecken wurden über einen längeren Zeitraum komplett abgesammelt und verfüttert. Die Haufen gewässert.
Jetzt ist es so, dass ich meistens gar keine Nacktschnecken dort finde, manchmal eine einzelne - wahrscheinlich neu zugezogen. Gehäuseschnecken sind noch da und dürfen auch bleiben, es liegt also eher nicht an äusseren Umständen. Zwischenzeitlich hatte sich für einige Tage ein Igel dort eingenistet, dem missfielen allerdings meine Störungen und der hat wohl eher Gehäuseschnecken gefressen, wenn man den Legenden Glauben schenkt.
Nun ja, ich beobachte und teste weiter.