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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 08:28
von Ferry
ist es dann vom Energieaufwand nicht sinnvoller den Umweg über ein Tier zu machen?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 08:44
von penelope
Das wird man ja erst wissen können, wenn es so etwas wie marktreife Anlagen gibt.
Und es wird vermutlich auch stark davon abhängen, mit was für einem Rind in welcher Haltungsform man es vergleicht. Zwischen dem robust gehaltenen Galloway und der 10.000 l Milchkuh im Stall liegen in Bezug auf den Energieverbrauch sicherlich auch Welten.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 10:45
von emil17
Na ja, ich lese im zitierten Artikel
"Als eine Faustzahl soll 1 t Rotklee bis zu 35 kg Protein liefern. Nach bisherigen Berechnungen könnten aus einem Hektar Grünland pro Jahr rund 400 kg Proteine gewonnen werden."
400 kg Proteine pro ha sind Werte jenseits von dem, was anders nicht nutzbares Dauergrünland liefern kann. Geht jedenfalls nur mit sehr intensiver Bewirtschaftung.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 19:42
von Sven2
Ich hatte den Artikel auch so verstanden, dass extra auf Ackerflächen Gräßer angebaut werden (dagür gibts bestimmt einen Fachbegriff, der besser ist als Gräßer, Grünfutter passt nicjt so ganz?)
Ich fände es auch sinnvoller, auf Ackerflächen dann eher andere Pflanzen anzubauen, als da erst etwas für Menschen unverdauliche zu Pflanzen und dann das essbare zu extrahieren
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 23. Jan 2023, 22:22
von emil17
Nun, gut an umnser Klima angepasste Gras-Leguminosen-Hochleistungsmischungen haben den grossen Vorteil, dass sie kaum Pflanzenschutz brauchen, was bei den meisten für uns essbaren Nutzpflanzen nicht so ist.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 25. Jan 2023, 21:13
von Rohana
Ich finde die Aussage, dass durch diese Methode das Gras "für den Menschen direkt verwertbar" würde, total irreführend. Wieviel Schritte Verarbeitung und Aufbereitung werden da gegangen? Ein Tier wird geschlachtet und das Produkt Fleisch kann gegessen werden (sogar roh). Fragt jetzt wo hier was "direkt" ist...
Und ja, der Anbau scheint ziemlich intensiv zu sein. (Futter)Gräser und Leguminosen auf Acker haben halt den Vorteil die Fruchtfolge aufzulockern, was bisher für Marktfruchtbetriebe ob der Verwertung weniger interessant war.
An dem Artikel stört mich dass der Landwirt nichts dazu sagen wollte. Also, das erscheint mir eher untypisch und wirft in meinen Augen kein gutes Licht auf das Projekt. Ich bin nach wie vor nicht überzuegt, weder von der Idee noch von der Umsetzung, und harre der weiteren Erkenntnisse...
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 26. Jan 2023, 18:26
von christine-josefine
EU-Agrarsubventionen: Millionen für Aldi-Töchter und Großbetriebe in Mitteldeutschland
EU-Agrarsubventionen: Millionen für Aldi-Töchter und Großbetriebe in Mitteldeutschland
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschl ... obal-de-DE
Recherche vom MDR
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 26. Jan 2023, 21:33
von Rohana
Da braucht man keine MDR-Recherche dafür, das hätte ich dir auch sagen können dass relativ wenig Empfänger den Löwenanteil der Förderungen bekommen

kann jeder selbst gucken, steht alles online frei verfügbar!
https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 28. Feb 2023, 11:45
von Kirschkernchen
Ich hatte vor ca. 5 Jahren mal im Scherz gesagt: "Nach dem Vegetarier und dem Veganer wird wohl dann der Weedy kommen, der isst nurnoch Gras." Dass es jetzt auf Gras und Mehlwürmer hinausläuft, ahnte ich noch nicht. Wie wir dann jedoch Gras- und Kakerlaken gestählt, wieder bis Stalingrad vorrücken wollen, ist mir unklar. Eine fair gehandelte Ananasdose aus Indien müsste man sich vorsichtshalber einstecken.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 28. Feb 2023, 12:30
von Eberhard
wieder bis Stalingrad vorrücken wollen
Wenn das eine Anspielung darauf sein soll, dass auch Deutschland Waffen an ein Land liefert, dass seine eigene territoriale Integrität und seine Bürger gegen einen Aggressor verteidigt, zeugt das von großer Dummheit und größter Unwissenheit.
Wenn die russische Führung von der Wiederherstellung "historischer Grenzen" spricht, darf man da eine erneute Besatzungsmacht von einer halben Million Soldaten der östlichen "Freunde" in Deutschland in die Betrachtung einbeziehen. Da wollte ich dann großsprecherische Reden und tolle Demonstrationen von den gleichen demokratieverwöhnten Helden erleben.