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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 08:12
von centauri
@Thomas/V
1,2 Milliarden hat es gekostet das Netz 2015 stabil zu halten.
Und eins ist auch sicher, eines Tages wird der Strom mal längere Zeit weg sein.
Warscheinlich oder hoffentlich nicht flächendeckend.
Wird dann eben so sein wie im Winter 1978.
Da hat es den Norden mit Schnee erwischt.
Dann wurde eben das Schneeräumgerät von Bayern, BW nach Norden gefahren.
Aber das es dort oben Höfe gab die eine Woche nicht erreichbar und teilweise ohne Strom waren war ja eh schon schlimm.
Und wenn man mal guckt was in New York im Moment los ist, das kann hier auch passieren.
Möchte mal sehen wieviel Räder sich hier noch drehen wenn hier flächendeckend 60 cm Schnee fallen.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 11:10
von Thomas74

Da reichen 60 mm...
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 11:47
von centauri
@Thomas74
Naja das ist von Landstrich zu Landstrich auch verschieden.
Wenn hier 10 cm Schnee fallen ist das hier schon ein Schneechaos.
Als ich noch im bayrischen Wald wohnte gabs früher schon mal 1,5 m auf drei Tage verteilt.
Da drehten sich auch fast keine Räder mehr.
Lag aber daran das die Leute einfach alles unwichtige weggelassen haben.
Da fuhr keiner zum Friseur.
Und Lebensmittel waren auch immer genug zu Hause.
Schnee wurde nur soviel geräumt das ein Trampelpfad vorhanden war. Reicht ja erst mal.
Nach dem ganzen Schneegestöber wurde dann mit Bagger, Traktor und Fräse der Schnee weg geräumt und gut wars.
Die Läute sind dort eben gelassener finde ich.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 20:49
von Daisy Duck
Also, würde der Strom tatsächlich einige Tage ausfallen - wir wären aufgeschmissen. Unsere Heizung funktioniert nicht, der Herd auch nicht.
Aber für einen extra Holz-Ofen braucht es einen neuen Schornstein, einen Wald zum Holzen haben wir nicht. Also für eine lange stromfreie Notsituation sind wir definitiv nicht gerüstet. Aber Kochen auf einem Grill draußen, Campingkocher das ginge. Und Nachbars hätten schon einen Holzofen - ich denke in solchen Situationen rückt man näher zusammen. Essen & Vorräte daran würde es nicht scheitern.
Das erinnert mich aber daran, mir endlich ein auch mit Batterien betriebenes UKW-Radio zuzulegen, wollte ich eh schon immer mal.
Ich spekulier einfach mal auf sommerlichen Stromausfall - dann ist das mit der Heizung nicht so schlimm und draußen Grillen ist dann auch gemütlicher

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Di 26. Jan 2016, 11:42
von guzzmania
Besser Kurbelradio mit Handyladeoption. ;-)
Lg
Guzzmania
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Di 26. Jan 2016, 12:02
von Minze
Als bei uns mal im Winter der Strom für zwei Tage weg war haben wir kurzerhand den Werkstattofen ins Haus gebracht und hatten es kuschlig warm, gekocht wurde mit Gas.
Ich bin ja eher schicksalsergeben und sage mir, erst das Problem, dann die Lösung. Planen kann man noch so viel und es kommt doch ganz anders. Also warten wir es ab und machen dann das Beste draus.

a bissl wos geht imma.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Di 26. Jan 2016, 13:38
von Wicheler
65375 hat geschrieben:Bier ist nicht sehr lange haltbar. Die Kenntnisse zum Brauen sind eine stabilere Anschaffung. Nesselbier ist auf meiner muß-ich-mal-ausprobieren-Liste noch nicht abgehakt.
Hallo,
soooo schwierig ist Bierbrauen auch nicht, die alten Bauern machten das nach einem solchen Rezept:
Brothpier
Brothpier war der Haustrunk der armen Landbevölkerung. Es konnte ohne Malzdarre und Braupfanne gebraut werden. Von der Deputatgerste wurde ein an der Luft getrocknetes Malz gewonnen, geschrotet und mit etwas groben Roggenmehl, Roggenkleie und Wasser verknetet und zu Broten geformt. War Hopfen vorhanden, so mischte man ihn klein gerieben dem Teig bei. Der Teig durfte nicht gehen und die Brote mußten gleich gebacken werden. Das Backen konnte nach dem normalen Brotbacken geschehen. Einige der Malzbrote mußten eine angebrannte Rinde haben. Während des Backens setzte man den Braubottich zurecht, der hart am Boden ein Zapfloch haben mußte und füllte ihn mit abgekochtem Wasser auf. Die braungebackenen Malzbrote wurden aus dem Ofen gezogen, in walnußgroße Stücke gebrochen und heiß in den wassergefüllten Bottich geschüttet. Dieser blieb 2- 3 Stunden stehen. Die gezapfte Würze kam in einen Kübel und konnte dort mit beigemischter Hefe vergären. Nach vollendeter Gärung wurde das Getränk wie Bier gefaßt, es mußte schnell getrunken werden.
Originalzitat:
Übrigens ist dieses Getränk nahrhaft, gesund und wohlfeil!
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Di 26. Jan 2016, 22:55
von Thoreau
Daisy Duck hat geschrieben:
Das erinnert mich aber daran, mir endlich ein auch mit Batterien betriebenes UKW-Radio zuzulegen, wollte ich eh schon immer mal.
Wie kommst du auf die Idee, dass der Radiosender nach ein paar Tagen noch Strom hat?
Ein typischer Beweis dafür, dass wir alles um uns rum als gegeben hinnehmen. Ohne Strom ist nichts mehr gegeben.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 00:03
von woidler
Ein Radiosender ist ne wichtige Informationsquelle, von daher wird jede Regierung bestrebt sein,
dafür zu sorgen, daß die Radiosender zumindest mit einem Notprogramm, zb tagsüber zur vollen Stunde
noch Nachrichten, insbesodere Regierungsverlautbarungen senden können.
Da wird es schon verbunkerte Notsendestudios und Großsender mit entsprechender Notstromversorgung
und Treibstoffvorräten geben. Zur Not rückt das THW an.
schließlcih muß man ja dem Volk vermelden, daß man alles im Griff hat und keinerlei Gefahren bestehen.
Mit ner halbwegsgeladenen Autobatterie wird man schon noch ein paar Wochen einmal täglich mal 5 Minuten
Radio hören können.
Böse Prepper hören Fremdsender mit gehorteten Batterien, Kurbelradios und Sonarpenels zum Akkuladen.
Woidler
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 09:01
von Benutzer 146 gelöscht
woidler hat geschrieben:
Böse Prepper hören Fremdsender mit gehorteten Batterien, Kurbelradios und Sonarpenels zum Akkuladen.
ganz böse Prepper sind mit Kurzwellen-Transceivern ausgerüstet und geben nichts auf offizielle Radiostationen..
