poison ivy hat geschrieben:Oli hat geschrieben:Ich glaube mittlerweile einfach, dass Leute mit Wiesen von Leuten mit Normalgärten in den Dimensionen des Vorkommens von Schnecken, Quecken und anderen Schrecken nicht verstanden werden weil es schlicht nicht nachvollziehbar ist.
bitte definiere 'Normalgarten'
Ich war heute bei einer Freundin zu Besuch, die einen meiner Definition entsprechenden '
Normalgarten' hat. Das Land ist wahrscheinlich seit Dorfgründung Gartenland, wurde mal besser mal schlechter gepflegt, man kann vermuten, dass die Generation unserer Großeltern auch großzügig mit Unkrautvernichtern rumgesaut hat, wie es ja eine zeitlang bedenkenlos gemacht wurde.
Im großen und ganzen ist es nahrhafte, schwarze Erde und Generationen von Gärtnern haben das Unkraut soweit in Schach gehalten, dass da nur noch mal aufkommt, was einfliegt.
Es gibt Rasen statt Quecke, andere wilde Gräser eher auch nicht weil der Rasenmäher seit Jahrzehnten im Wochentakt unterwegs ist und nichts blühen kann. Die Rabatten sind gepflegt und üppig, die Bäume wachsen in leicht in Form zu haltenden Baumscheiben, in den Gemüsebeeten kommt wohlgeordnet das Gemüse und die Kräuter. Sehr übersichtliche und pflegeleichte Zustände.
Und dieser Garten ist im Vergleich zu denen, die ich so auf meinen Wegen sehe noch wild und schön.
Also an sich meinte ich tatsächlich aufgeräumte Gärten, wie sie in typischen Siedlungen oder zumindest im Dorf zu finden sind.
Wobei ich mit 'normal' meine: das was überwiegt. Durchaus auch Koniferen, Azaleen und Zeugs, wo Schnecken freiwillig emigrieren.
So und diese Freundin, die übrigens ein Dorf weiter wohnt, hat Weinbergschnecken. Hier gibt es die nicht, aber ich würde die ja gerne ansiedeln und gucken was passiert. Also sind wir auf Schneckensuche gegangen. Dabei ist mir genau 1 (eine!!!111elf) Nacktschnecke begegnet, Rest Gehäuseschnecken.
So kenne ich das aus '
Normalgärten'.