Re: Glyphosat-Diskussion
Verfasst: Mi 23. Mär 2016, 18:28
Zur Abwechslung mal wieder was zum Thema:
http://www.europarl.europa.eu/news/de/n ... -Zulassung
http://www.europarl.europa.eu/news/de/n ... -Zulassung
Das Forum für Selbstversorgung und Permakultur
https://selbstvers.org/forum/
Das kannst du nicht so sehen, denn sonst musst du auch noch deine Arbeitszeit rausrechnen, weil sich der Acker ja nicht von alleine pflügt und ansät.Manfred hat geschrieben: Das Bodeneigentum ist eine Kapitalanlage und getrennt zu betrachten. D.h. wenn ich wissen will, was meine Arbeit in der Landwirtschaft einbringt, dann muss ich den Pachtanspruch für das Eigenland rausrechnen.
Leider tun das viele Landwirte nicht und lügen sich so selbst etwas vor.
Glaub ich dir. Nur so kommst du nicht raus aus der Nummer.Manfred hat geschrieben:Für meine einzelbetrieblichen Entscheidungen sind diese Träumereien aber keinen Pfifferling wert.
Der Grund dafür ist einfach: Landwirtschaft ist flächenrelevant, kriegswirtschaftlich wichtig (Ernährungssicherheit: Deutschland hat in beiden Weltkriegen erfahren, was es heisst, wenn Lebensmittel knapp werden) und hat eine lange Tradition, also auch eine politische Interessenvertretung, die erst in neuester Zeit an Einfluss verliert.Manfred hat geschrieben:Ich kenne keine andere Branche, in die so stark von außen eingegriffen wird.
Vergleich einfach mal die Diskussionen zu Wohngiften hier im Forum mit denen zur Landwirtschaft.
1. Es gibt keinen Pachtanspruch aus Eigentumsflächen. Das merkst du spätestens dann, wenn keiner deine Flächen pachten will. Es gibt nur einen Markt für Pachtland.Manfred hat geschrieben: Es geht nur darum, sich selbst nichts vorzulügen und klar zu unterschieden, welcher Teil des Einkommens aus Kapitalvermögen und welcher aus Arbeit und unternehmerischer Leistung stammt. Der Pachtanspruch für die Eigentumsflächen ist dabei ganz klar den Einkünften aus Kapitalvermögen zuzuordnen.
ich bin MutterManfred hat geschrieben:Ich kenne keine andere Branche, in die so stark von außen eingegriffen wird.
Deshalb kann man die Landwirtschaft auch nicht so wie die meisten anderen Branchen behandeln - den Gewinn streicht einer ein, die Gifte müssen alle ertragen, denn die machen keinen Halt vor Grundstücksgrenzen (so ähnlich wie die lieben Bienen).Wildmohn hat geschrieben:....Der Profit....Die zu bearbeitende Fläche ist der "Produktionsgrund" ..... die Biodiversität massiv einschränkt.
ist das falsch.wird ohne Rücksicht auf Verluste, in diesem Fall die Umwelt, gespritzt, was die Düse hergibt
Ja in der Luft wächst halt keine NutzpflanzeDie zu bearbeitende Fläche ist der "Produktionsgrund"
Auch das ist falsch.Die zu bearbeitende Fläche ist der "Produktionsgrund" , der zunehmend mit den eingesetzen Giften steril und verseucht gehalten wird
Mit den geeigneten Methoden wirst du jede Industrichemikalie in jedem Menschen und überall auf der Welt finden.Glyphosat ist nicht tragbar, da dieses Mittel uns in allen Bereichen durseucht hat, die Biodiversität einschränkt und die Folgen nicht absehbar sind, weshalb es verboten werden sollte.