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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 21. Sep 2022, 19:45
von Ferry
Hier ist es GENAU so! Deswegen hab ich es ja geschrieben. Wir hatten erst letztes Jahr Gemeindewahl.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 21. Sep 2022, 19:53
von Tscharlie
Dann wird es Zeit, dass ihr das ändert. Medien sind gute Gesprächspartner, wenn mal was nicht so richtig läuft.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 21. Sep 2022, 23:17
von Sven2
Ich weiß nicht, wos hin soll:
Die etwas andere Untersaat
https://www.agrarheute.com/pflanze/vorz ... eld-598153

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 11:01
von Benutzer 6456 gelöscht
Da war wohl eine/r sehr optimistisch, was die Legalisierung angeht.
Wäre das nicht eine Alternative für einige darbende Landwirte hier? Vielleicht hört dann ja mal das Jammern auf, man sollte ja auch mal das Zeug probieren, was man verkaufen will. Soll sehr entspannend wirken...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 13:34
von strega
hab in Austria im Weinviertel neben den Gehöften meines damaligen Chefs ein riesiges Hanffeld gesehen
halt das ohne Stoff
aber wenn wer unbedingt will kannma da ja leicht dazwischen was pflanzen, in dem Fall fällt das net mal auf
wie isn das? In Schland natürlich verboten, auch das ohne Stoff?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 17:53
von Tscharlie
Blöd nur dass die EU kein Rauschgift zuläßt. Auch in den Niederlanden ist das sehr zweifelhaft organiesiert.
Ich denke Hanf ist ein guter Rohstoff für Dämmung und Kleidung und als Öl.
Als Rauschgift eher sehr zweifelhaft. Ich kenne ein paar Menschen die das jahrelang "genossen" haben, man merkt das dieen Menschen an.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 19:10
von emil17
Wieder mal FoodWaste:

- img_7953.jpg (207.62 KiB) 1601 mal betrachtet
(
www.20minuten.ch; eine Pendler-Gratiszeitung.
Interessant der letzte Satz: "Besonders hoch sind die Verluste iom Primärsektor, der Landwirtschaft"
Das Bild ist ein Karottenfeld.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 20:30
von Rohana
Wie war das noch, vor ein paar Jahren hab ich hier einige Hektar Kohl in der Nähe von Kassel angeboten. Kollege hatte ein paar Hektar "über", war deutlich über Vertragsmenge, hat der Verarbeiter nicht abgenommen. Warum? Ernte zu gut. Einfach nur so ernten um auf den freien Markt zu schmeissen wäre nicht wirtschaftlich gewesen, also wurde der gute Kohl letzten Endes untergepflügt. Das hat mich sehr traurig gemacht, denn ich hätte ihn gern für Sauerkraut gehabt, aber mit locker 3h Fahrtweg einfache Strecke wär das auch nicht so recht sinnvoll gewesen.
Soll der Bauer nun qua Gesetz verpflichtet werden das zu ernten auch wenn es nicht wirtschaftlich ist, damit die "Verschwendung" weniger wird?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 22. Sep 2022, 21:31
von emil17
Rohana hat geschrieben: Do 22. Sep 2022, 20:30
Soll der Bauer nun qua Gesetz verpflichtet werden das zu ernten auch wenn es nicht wirtschaftlich ist, damit die "Verschwendung" weniger wird?
Eher nicht, aber dann ist das Argument der Nahrungsmittelknappheit dahin, denn was gefragt ist wird man auch los. Und dann wäre die logische Folgerung, dass man eigentlich die Produktionsmengen etwas herunterfahren könnte aus volkswirtschaftlicher Sicht.
Und wie komm ich mir als Hobbygärtner vor, wenn einfach einige Hektar Kohl untergefahren werden, weil Ernten nicht wirtschaftlich ist.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Fr 23. Sep 2022, 09:18
von Rohana
Was hat das mit Nahrungsmittelknappheit zu tun wenn man Übermengen nicht bezahlt bekommt im guten Jahr und im schlechten Jahr teuer zukaufen muss? Oder wenn die Ernte schlichtweg zu teuer ist (z.B. Obst) weil personalintensiv bei deutschem Mindestlohn...
"Was gefragt ist" ist so'ne Sache. In schlechten Jahren eigentlich alles, aber dann hat logischerweise fast jeder auch weniger davon. Und krumme Gurken, Zwiesel-Möhren, unrunde Kartoffeln, ... alles was sich nicht genormt verarbeiten lässt, will der Verarbeiter nicht egal wie das Jahr ist. Die auszusortieren und getrennt zu vermarkten ist nicht wirtschaftlich. Mal ganz abgesehen davon dass auch der gemeine Verbraucher sie nicht will, brauchst dir nur anschauen was am Markt/Supermarkt gekauft wird.
Relevant sind doch eh vor allem Grundnahrungsmittel/Getreide. Die gibt's zum Glück nicht in krumm, wohl aber in schlechten Qualitäten.