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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 04:29
von 65375
Frag mal goggle nach "brot backen teelichte".
Man braucht einen großen und einen kleinen Topf. In den großen hab ich drei Teelöffel als Abstandhalter gelegt, den kleinen Topf mit dem Teig rein, Deckel drauf und mit etwas Abstand 7-9 Teelichte unter den großen Topf. Wenn die abgebrannt sind (ca. 6 Std.) ist das Brot fertig.
Mehl kann man einfach zwischen Steinen reiben. Mit einer römischen Granit- oder Basalt-Mühle kann das ein Dreijähriger ohne große Anstrengung.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 12:39
von Jul
Im Notfall hielte ich mich an Kartoffeln.
Die sind einfach selbst anzubauen, muss nix gedroschen oder gemahlen werden, nur gekocht und *mampf*
Und den Topinambur könnte man dann auch mal anfangen zu essen...

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 17:28
von misfits
ok, wenn die ultimative Krise kommt, brauch ich also Teelichter und Kartoffeln.
Kiste Bier oder zwei wären auch nicht schlecht.
Ich glaub, ich lass die Krise mal Krise sein und widme mich dem wahren Leben.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 17:35
von 65375
Bier ist nicht sehr lange haltbar. Die Kenntnisse zum Brauen sind eine stabilere Anschaffung. Nesselbier ist auf meiner muß-ich-mal-ausprobieren-Liste noch nicht abgehakt.
Ansonsten hab ich gekaufte Getreidevorräte, Quellwasser, einen Keller voll Wein.
Dazu ein paar dürftige, aber schon weit über den Standard eines normalen Haushalts hinausreichende Kenntnisse, wo draußen was verwertbares, essbares, brennbares, heilendes, zu finden ist.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 18:22
von Jul
Keine Teelichte, misfits, sondern einen Wald
Ich glaub ja nicht recht an den Notfall, aber es ist manchmal ganz interessant, sich das vorzustellen. Was könnte ich, was nicht?
Und auch sich mit anderen zu unterhalten.
Ich habe eine Bekannte, die meinte, wenn bei uns das Wasser alle ist, dann fahren wir halt mit dem Auto einmal täglich zum See um uns zu waschen
Dass wir in und um den Ort mindestens 3 Wasserquellen und die meisten Häuser einen Brunnen haben, hatte sie nicht bedacht.
Dass das Erdöl dafür dürftiger sprudelt, auch nicht
Ich hätte meinen großen Garten, mit dem ich mir zutrauen würde, drei Personen über den Winter zu bringen. Nicht lecker oder abwechslungsreich, aber zumindest satt. Vorausgesetzt man sammelt im Herbst noch Esskastanien.
Bei uns gibt es mehr Holz und Wasser als Menschen - siehe oben.
Nur das ganze Essen ohne Salz zuzubereiten, brrr...
Und das Feuer muss man natürlich auch irgendwie anbekommen, wenn die Streichhölzer alle sind...
Naja, ist jetzt doch etwas länger geworden als geplant

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 18:35
von misfits
Notfälle sind sehr verschieden, bei den Einen hab ich Wasser und Futter für'n paar Tage, bei
dem Anderen mauere ich die Fenster im Erdgeschoss zu.
Und dann gibt's noch den nebulösen, diffusen Notfall, mit dem die Menschen ein bisschen erschreckt
werden sollen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 19:57
von Benutzer 3370 gelöscht
Buchkammer hat geschrieben: zum Thema Stromausfall findet sich nur einmal das Schlüsselwort Eichhörnchen.
Ja hab ich mir in der Zwischenzeit auch überlegt, nicht weil ich im IN recherchiert habe sondern weil bei uns ab und an der Strom wegen umgefallener Bäume oder so Zeugs ausfällt, das ist allerdings meist in 2-4 Stunden erledigt, dann gibt’s wieder welchen.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 20:24
von Jul
Bei uns ist es dasselbe mit den Bäumen im Winter/bei Sturm.
Da kann es allerdings auch mal gute zwei Tage dauern, da ist ein Holzofen dann schon was hübsches

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: So 24. Jan 2016, 23:39
von Thoreau
Zu dem ein paar Seiten vorher in Zweifel gezogenen Stromausfall habe ich vorgestern - auf Papier - einen Bericht gelesen, dass es in den letzten 3 (?) Jahren knapp 10 Situationen gab, in denen die Frequenz des Stromnetzes durch schnelle Wetteränderung und Änderung der Einspeisung der Photovoltaik nur ganz knapp eingehalten werden konnte.
Wenn das bei einer solchen Situation mal nicht klappt, fällt das Stromnetz weiträumig aus und das Wiederhochfahren dauert mindestens eine Woche. Das waren irgendwelche Experten (Elektriker) in einer Zeitschrift, die wohl außer ihnen kein Mensch liest.
Achso, und das Wiederhochfahren eines komplett ausgefallenen Stromnetzes wurde noch nie durchgeführt und ist daher mit Unsicherheiten behaftet.
Zwischen den Zeilen war erkennbar, dass die Leute im Stress sind und der Ausfall kommen wird.
On a personal note ;-) Ich würde mich zwar auch gern drauf vorbereiten, aber im Familienkreis ernte ich damit bestenfalls ein Gähnen, schlimmstenfalls die Betitelung als Spinner oder Weltuntergangsanhänger.
Ich wünsche mit sehr, dass ich diesmal nicht eine späte Bestätigung erhalte.
Mit den MIgranten habe ich sie erhalten, aber ich sage draußen kein Wort dazu. Was ich im September erwartet (und dummerweise gesagt habe), ist nun mit Köln, Freiburg und vielen anderen Vorkommnissen eingetroffen, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich nicht freue, nun bestätigt worden zu sein. Daher bin ich im Hinblick auf den Stromausfall auch ein wenig besorgt.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 25. Jan 2016, 07:24
von Thomas/V.
Ich wünsche mit sehr, dass ich diesmal nicht eine späte Bestätigung erhalte.
Mit den MIgranten habe ich sie erhalten, aber ich sage draußen kein Wort dazu. Was ich im September erwartet (und dummerweise gesagt habe), ist nun mit Köln, Freiburg und vielen anderen Vorkommnissen eingetroffen, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich nicht freue, nun bestätigt worden zu sein. Daher bin ich im Hinblick auf den Stromausfall auch ein wenig besorgt.
Ja.
Nur die Verhinderung eines Blackouts kostete letztes Jahr 1 Milliarde.
Aber wir schaffen auch das

, denn wir sind die größte DDR der Welt...