Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 3. Sep 2022, 10:49
Die Flächenverluste sind ein Problem, weil:
a) es in absoluten Zahlen viel ist (wurde schon genannt)
b) weil sie unumkehrbar sind und sich in der Zeit aufsummieren
c) die so verlorenen Flächen durch ihre Nutzung zusätzliche Umweltbelastung verursachen
d) es in der Regel die besten Böden sind
Was ist schon ein Prozent weniger? Ein Jahr darauf wieder ein Prozent. Von was? von der Gesamtfläche? Von der nicht bebauten Restfläche?
Da ein Acker weg, ist ja noch genug da, Dort eine Hecke weg, gibt ja noch viel davon. Und so weiter.
Angaben in Prozenten sagen wenig aus, weil man durch die Wahl der Bezugsgrösse (was sind 100%?) die Zahlen so gestalten kann, wie man es haben möchte, ohne falsch zu rechnen. Man kann durch die Vorgabe des zeitlichen und räumlichen Bezugrahmens die Zahlen und damit das Problem beliebig kleinrechnen.
Das klassische Beispiel hierfür ist die Hypothek: Scheinbar bescheidene Zinssätzen und typischen Laufzeiten von einigen Jahrzehnten locken. Man will sich ja nicht im Lebensstandard einschränken müssen und konsumieren, wozu also Geld ausgeben zum Tilgen einer Schuld die so niedrig verzinst werden muss für etwas was man eh schon hat? Unerkannt zahlt man dann mit Zinsen und Zinseszinsen leicht das Doppelte von dem zurück, was man geliehen hat. Bei 2% ohne Tilgung ist das nach 35 Jahren der Fall.
Es funktioniert auch beim Klima: Oft liest man, Deutschland sei so klein, dass der globale Beitrag zur CO2-Minderung unverhältnismässig klein sei verglichen mit den globalen Emissionen, wo "die Chinesen" oder "die Amerikaner" viel mehr Schuld an allem sind. Wir Schweizer sind hier nochmals in einer besseren Position. Und erst Liechtenstein oder Andorra ... Warum sich anstrengen, wo doch die anderen so viel mehr verursachen?
Stellt man die Sache aber richtig dar, dann findet man, dass der Verbrauch an Ressourcen pro Kopf das Problem ist, und dann sieht es gar nicht gut aus.
a) es in absoluten Zahlen viel ist (wurde schon genannt)
b) weil sie unumkehrbar sind und sich in der Zeit aufsummieren
c) die so verlorenen Flächen durch ihre Nutzung zusätzliche Umweltbelastung verursachen
d) es in der Regel die besten Böden sind
Was ist schon ein Prozent weniger? Ein Jahr darauf wieder ein Prozent. Von was? von der Gesamtfläche? Von der nicht bebauten Restfläche?
Da ein Acker weg, ist ja noch genug da, Dort eine Hecke weg, gibt ja noch viel davon. Und so weiter.
Angaben in Prozenten sagen wenig aus, weil man durch die Wahl der Bezugsgrösse (was sind 100%?) die Zahlen so gestalten kann, wie man es haben möchte, ohne falsch zu rechnen. Man kann durch die Vorgabe des zeitlichen und räumlichen Bezugrahmens die Zahlen und damit das Problem beliebig kleinrechnen.
Das klassische Beispiel hierfür ist die Hypothek: Scheinbar bescheidene Zinssätzen und typischen Laufzeiten von einigen Jahrzehnten locken. Man will sich ja nicht im Lebensstandard einschränken müssen und konsumieren, wozu also Geld ausgeben zum Tilgen einer Schuld die so niedrig verzinst werden muss für etwas was man eh schon hat? Unerkannt zahlt man dann mit Zinsen und Zinseszinsen leicht das Doppelte von dem zurück, was man geliehen hat. Bei 2% ohne Tilgung ist das nach 35 Jahren der Fall.
Es funktioniert auch beim Klima: Oft liest man, Deutschland sei so klein, dass der globale Beitrag zur CO2-Minderung unverhältnismässig klein sei verglichen mit den globalen Emissionen, wo "die Chinesen" oder "die Amerikaner" viel mehr Schuld an allem sind. Wir Schweizer sind hier nochmals in einer besseren Position. Und erst Liechtenstein oder Andorra ... Warum sich anstrengen, wo doch die anderen so viel mehr verursachen?
Stellt man die Sache aber richtig dar, dann findet man, dass der Verbrauch an Ressourcen pro Kopf das Problem ist, und dann sieht es gar nicht gut aus.