alte Rezepte

Doris L.
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Re: alte Rezepte

#401

Beitrag von Doris L. »

Frikadellen habe ich eingeweckt, ja, aber wenn ich mich richtig erinnere , kein Brötchen drin. Ich hatte ein Rezept.
Ich weiß auch nicht, mal steht kein Mehl, wird sauer, andererseits gibt es Rezepte für Semmelknödel zum einwecken. Zwiebeln müssen gut durch sein, werden schnell schlecht. Auf jeden Fall erst erkundigen. Manche schreiben ziemlich lasch und zwar immer. Solche Köche meiden. Bei Chefkoch lese ich nicht mehr, bin auch kein Mitglied mehr, aber es gibt dort einen Faden übers einwecken. Da sind viele Tipps.
Ich habe doch auch nur eine kleine Mietwohnung, kein Keller für solche Sachen, der Einwecktopf steht auf dem Vorratsschrank. Gut , es ist ein extra kleiner Raum und ich nutze den für Vorräte.
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#402

Beitrag von Zacharias »

Ich kriege Stress mit meinem Mitbewohner, wenn ich so große Sachen anschaffe. Wir haben zwar eine große Wohnung, aber nur wenig Stauraum. Lohnt sich auch nicht wirklich für mich, ich koche lieber frisch.
Ja, ich kenne das mit Zwiebeln, Mehl, Brötchen, auch Sahne. Wird dadurch aber nur uninteressanter für mich.
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Maisi
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Re: alte Rezepte

#403

Beitrag von Maisi »

Hm, also im Weckbuch steht ja auch immer, daß kein Mehl/Stärke drin sein darf, wenn man etwas einwecken möchte. Bislang hab ich mich da auch akribisch dran gehalten. So Sachen wie Lasagne etc. frier ich daher lieber ein. Zwiebeln sind bei mir aber immer mit dabei, wenn ich Saucen einwecke, da ist noch nie was passiert. Kommt ja auch an die Essiggurken und Co. mit rein.

Kuchen im Glas ging bei mir beispielsweise komplett schief, das hat richtig gestunken, fast wie Buttersäure. Hab ich seitdem auch nie mehr ausprobiert, da bleib ich auch beim Einfrieren.
Doris L.
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Re: alte Rezepte

#404

Beitrag von Doris L. »

Suppeneinlagen findet man wie Sand am Meer. http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/su ... suppe2.htm und hier : https://www.kochbar.de/rezepte/suppeneinlage.html

Einfrieren kann ich nur wenig. Vor ein paar Jahren bekam ich eine neue Küche ,allenthalben ging es um mit Energiesparen und da habe ich eine Kühl/Gefrierkombination genommen. Einen großen Kühlschrank brauchte ich gar nicht, aber man bekommt ja nicht umgekehrt kleiner Kühlschrank, großes gefrieren und da hat man den Salat. So habe ich nur 2 Schubläden.
hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte

#405

Beitrag von hobbygaertnerin »

@Doris, mit 2 Schubläden ist nicht viel Platz, das kann ich verstehen.
Ich hab mit dem Einfrieren von Suppeneinlagen deswegen angefangen, weil die Zeit oft der knappste Faktor war, bis z.B. Griessnockerlteig dann als fertiges Griessnockerl auf den Tisch kommt, das dauert seine Zeit, selbst mit dem Nockerlgriess. Selbst die Pfannkuchen für die Suppe brauchen bei Zeitmangel einfach seine Zeit, Leberspätzle sind eine ziemliche Batzerei, da mach ich gleich lieber eine grosse Menge und friere dann auf Vorrat ein, ebenso gebackene Leberknödel. Markknöderl hab ich vor ein paar Tagen wieder gemacht,das Fach im Gefrierschrank ist wieder gut mit Suppeneinlagen gefüllt.
So hole ich eine Flasche eingeweckte Suppe, aus dem Tiefkühler Suppeneinlage und das ist relativ schnell fertig, wenn wenig Zeit ist, ein schnelles Abendessen. Von den Bisquitschöberln bin ich ganz begeistert, wenn schon die Suppenfertigung eine ganze Weile dauert, dann dürfen es auch gerne mal ein paar luxuriöse Suppeneinlagen sein. Ich hab mir einmal so ein Päckchen fertige Hochzeitssuppeneinlagen aus dem Edek..... gekauft, das brauche ich sicher nie wieder.
Ich hab im Gefrierschrank noch ein Päckchen eingefrorene Aprikosen, da gibts morgen Aprikosenknödel, da freu ich mich schon heute darauf. Ist auch eine Speise älteren Datums- aber so was von gut.
Auf dem Flohmarkt hab ich neulich ein Knödelbuch gefunden, lauter tolle alte Rezepte- da kann ich noch vieles ausprobieren.
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Re: alte Rezepte

#406

Beitrag von penelope »

Ich habe gerade ein ganz interessantes Interview mit einer Frau, die historische Rezepte übersetzt und in unsere Zeit transportiert, gefunden:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/esse ... epte-87278
Der Blog dazu: https://rarecooking.com/

Ich habe auch schon etwas in ihrem Blog gestöbert. Sehr interssant finde ich, dass man öfters Mandeln, Korinder,Sherry oder Rosenwasser findet. Das hört sich zum Teil super lecker an und ich werde wohl einiges mal ausprobieren. Der Kuchen mit Kümmel und Muskat auf der ersten Seite des Blogs hört sich super an.

Die Rezepte waren sich auch damals schon gehobene Küche, allerdings relativiert sich mit solchen Originalrezepten die Vorstellung von historischen "Räuberessen", wie es einige Gathöfe anbienten, doch sehr :pft:
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Re: alte Rezepte

#407

Beitrag von si001 »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Ich hab im Gefrierschrank noch ein Päckchen eingefrorene Aprikosen, da gibts morgen Aprikosenknödel, da freu ich mich schon heute darauf.
Ah, Aprikosenknödel! :hhe:
Liebe Grüße, si001!
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Doris L.
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Re: alte Rezepte

#408

Beitrag von Doris L. »

Aprikosenknödel sind sehr lecker. Kannst du nicht fertig gefüllte Knödel einfrieren?
Ich kenne Aprikosenklöße mit Gries
Heute wollte ich echt mal Suppeneinlage machen. Gestern Beinscheibe, Fleischknochen und Suppengrün gekauft und was ist? Suppeneinlagen hatte ich zwar viele Rezepte gespeichert ,aber nicht ausgedruckt. Aber ich bin Sammlerin und habe schon wieder neu gesammelt. Muß dann sehen ob der Drucker das mit dem neuen Laptop mitmacht. Das letzte Mal mußte ich neu kaufen.

So einiges habe ich ich. Hier große Späzle die auch einfach zu machen sind: Eine Handvoll Mehl mit einem Ei und etwas Salz verrühren, dann mit einem Teelöffel ins kochende Wasser/Brühe geben . Ein paar Minuten köcheln lassen. Diese Späzle sind groß und passen gut zu Gulasch.
Wobei diese Menge nicht gerade viel ist, aber für Suppe geht`s.
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Re: alte Rezepte

#409

Beitrag von MeinNameistHASE »

Doris L. hat geschrieben:So einiges habe ich ich. Hier große Späzle die auch einfach zu machen sind: Eine Handvoll Mehl mit einem Ei und etwas Salz verrühren, dann mit einem Teelöffel ins kochende Wasser/Brühe geben . Ein paar Minuten köcheln lassen. Diese Späzle sind groß und passen gut zu Gulasch.
Wobei diese Menge nicht gerade viel ist, aber für Suppe geht`s.
Das sind alles andere als Spätzle, schon eher ausgewachsene Spatzen ;)
Bei uns heißt das Wasserspatzen oder Mehlklöße und wird wahlweise mit süßen oder herzhaften Beilagen gegessen. Meine favorisierten Varianten sind Wasserspatzen mit gerösteten Semmelbrösel und Apfelmus und eine schöne, dicke Erbsensuppe mit Wasserspatzen.



@hobbygärtnerin Wie lange kochst du die Suppe in Flaschen ein? 30 min bei 100 °C? Auch mit Fleischwürfeln und gekochtem Gemüse drin oder fügst du das erst hinterher dazu? Mir geht nämlich diese Suppeneinfriererei auf den Keks. Im Endeffekt ist man dann genauso lange mit kochen beschäftigt, wie wenn man frisch im SKT kocht.
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
Doris L.
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Re: alte Rezepte

#410

Beitrag von Doris L. »

Das Rezept ist natürlich nicht von mir. Man merkt auch das ich nicht aus der süddeutschen Region bin. Es sollte Spätzle heißen. Na gut Spatz geht auch.
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