Re: Schläuche verbinden bzw. abdichten
Verfasst: Mi 11. Sep 2013, 16:01
Es gibt zwei Arten von Rohrgewinde.
Das Innengewinde für feste Verschraubungen (Fittinge) ist so geschnitten, dass die Gewindegänge des Aussengewindes aufs Ende hin weniger tief werden und sich das Gewinde so in dem Innengewinde festklemmt. Hier muss mit Hanf oder Teflon abgedichtet werden.
Bei parallel geschnittenem Aussengewinde, typisch für Teile aus Messing oder Rotguss, ist in der Regel eine Dichtung vorgesehen, die auf eine plane Fläche gepresst wird. Hier gibt es Dichtungen aus einer Art Hartpappe, zum fest anziehen, und weiche aus Leder oder Gummi.
Ich persönlich habe Hanf und Viscotex-Paste (zur Not tuts Melkfett auch) lieber als Teflon, weil man gehanfte Gewinde auch wieder etwas zurückdrehen kann, ohne dass es leckt. Das Zeug ist viel billiger, dichtet besser bei etwas vernudelten oder unsauber geschnittenen Gewinden und ist kein Sondermüll.
Zum Hanfen macht man zuerst mit einer groben Feile ein paar Striche quer über das Aussengewinde, damit der Hanfstrang besser hält. Bei parallelem Rohrgewinde, das eigentlich für Dichtungen vorgesehen ist, geht es so wesentlich besser.
Soll eine gewöhnliche Schraubkupplung (3/4" Überwurfmutter) oft an ein von Hand geschnittenes Rohrende, dann ist es am besten, ein Übergangsstück aus Messing mit plan gedrehtem Ende auf das Rohr zu schrauben, weil das Rohrende zuverlässig die Dichtungen ruiniert.
... oder gleich eine GEKA.
Zum Abschneiden eines Schlauchrestes macht man den Schlauch auf ein zum Anschluss passendes Gegenstück, an welchem man die Sache festhalten kann, ohne sich zu schneiden. Wenn man das Messer tangential zur Tülle hält statt mit der Messerspitze zu ritzen, geht die auch nicht kaputt dabei.
Das Innengewinde für feste Verschraubungen (Fittinge) ist so geschnitten, dass die Gewindegänge des Aussengewindes aufs Ende hin weniger tief werden und sich das Gewinde so in dem Innengewinde festklemmt. Hier muss mit Hanf oder Teflon abgedichtet werden.
Bei parallel geschnittenem Aussengewinde, typisch für Teile aus Messing oder Rotguss, ist in der Regel eine Dichtung vorgesehen, die auf eine plane Fläche gepresst wird. Hier gibt es Dichtungen aus einer Art Hartpappe, zum fest anziehen, und weiche aus Leder oder Gummi.
Ich persönlich habe Hanf und Viscotex-Paste (zur Not tuts Melkfett auch) lieber als Teflon, weil man gehanfte Gewinde auch wieder etwas zurückdrehen kann, ohne dass es leckt. Das Zeug ist viel billiger, dichtet besser bei etwas vernudelten oder unsauber geschnittenen Gewinden und ist kein Sondermüll.
Zum Hanfen macht man zuerst mit einer groben Feile ein paar Striche quer über das Aussengewinde, damit der Hanfstrang besser hält. Bei parallelem Rohrgewinde, das eigentlich für Dichtungen vorgesehen ist, geht es so wesentlich besser.
Soll eine gewöhnliche Schraubkupplung (3/4" Überwurfmutter) oft an ein von Hand geschnittenes Rohrende, dann ist es am besten, ein Übergangsstück aus Messing mit plan gedrehtem Ende auf das Rohr zu schrauben, weil das Rohrende zuverlässig die Dichtungen ruiniert.
... oder gleich eine GEKA.
Zum Abschneiden eines Schlauchrestes macht man den Schlauch auf ein zum Anschluss passendes Gegenstück, an welchem man die Sache festhalten kann, ohne sich zu schneiden. Wenn man das Messer tangential zur Tülle hält statt mit der Messerspitze zu ritzen, geht die auch nicht kaputt dabei.