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Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 07:53
von die fellberge
Bei den Hunden fördert das Fressen der Nachgeburt den Milcheinschuss - beim Kaiserschnitt bekommt man sogar welche mit- damit die Mutterhündin diese essen kann.
- unsere Kameruner fressen die Nachgeburten nicht.
Auch in der menschlichen Plazenta sind viele Hormone- die Firma Hormozenta hat sich das zunutze gemacht!
(- warum kommt mir da sofort Marikka Röck in den Sinn?)
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 12:53
von fuxi
kleinesLicht hat geschrieben:In der Plazenta sind bspw groessere Mengen an Progesteron, welches als "Stimmungsaufheller" gilt.
Mjam. Also Plazenta aufessen gegen Wochenbettdepression

Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 14:06
von Zacharias
Ich habe schon von Frauen gehört, die das getan haben. Also meine Stimmung hätte das alleine wegen dem Ekel nicht aufgehellt. Meine Ziegen und Schafe fressen ihre Plazenta auch nicht auf. Ich denke, wenn sie es tun, dann wegen dem Raubvieh.
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 16:40
von Reisende
fuxi hat geschrieben:kleinesLicht hat geschrieben:In der Plazenta sind bspw groessere Mengen an Progesteron, welches als "Stimmungsaufheller" gilt.
Mjam. Also Plazenta aufessen gegen Wochenbettdepression

uuaargs
nee nee das wär mir auch eine nummer zu hart. da würde ich mich lieber an phytohormone halten. pflanzliches progesteron kommt z.b. in soja, fenchel oder mönchspfeffer vor.
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Do 25. Apr 2013, 21:54
von kleinesLicht

Frueher wurden halt die Hormone aus den Nachgeburten gewonnen und in Pillenform (als Antidepressiva) gepresst. Faellt weniger auf
Wer Milz isst, der kann es auch mit Plazenta aufnehmen. Leber ist auch nicht sooo weit davon entfernt. Aber ich hoer jetzt auf, mich beschleicht ein leichtes Gefuehl von Uebelkeit. Der Gedanke ist schon sehr befremdlich...
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 06:49
von Melusine
Ist genauso wie mit dem Schneckenhustensaft.
Wenn die Not groß genug ist

Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 08:41
von beutelsend
also in manchen italienischen Regionen ist das Tradition, dass aus der Plazenta Pastete gemacht wird und dann die ganze Familie zum Feiern vorbei kommt (:
und das habe ich auch noch gefunden.... "In anderen Kulturen gibt es weitere Verwendungsweisen für die Plazenta: In Sibirien wird sie bei den Jakuten dem Vater als Speise gegeben. Bei den Inuit wird sie getrocknet und dem Kind als erste Speise und später bei jedem besonderen Ereignis in der Kindheit gereicht."
nehme an solche Traditionen haben in der EU mit all ihren Seuchenregulierungen keinen Platz (:
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 10:03
von zaches
...tja - wie gut, daß ich noch 2 Tüten mit Plazenta in der Tk habe..... für alle Fälle
lg, zaches
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 10:14
von ahora
Hallo Zaches,
von dir oder von deinen Schafen ?
lg Ahora
Re: Tote Lämmer und der Alltag in der Selbstversorgung
Verfasst: Fr 26. Apr 2013, 20:19
von zaches
nö - schon meine. Wollte n icht, daß sie geschreddert als Pille verkauft wird, sondern lieber unter einem Baum vergraben. Aber das hat auch irgendwie nie geklappt.
Nun, im nächsten Winter kann ich ja mal eine auftauen, und gucken, pb es auch gegen jahrezeitlichbedingte Depressionen hilft.
lg, zaches