Suizid wegen Wegnahme der Hunde
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
Selbstmord begeht ein Mensch, der sich -seiner Meinung nach- in einer ausweglosen Situation befindet.
Diese Menschen haben mein volles Mitgefühl, und ich wünsche ihnen, daß es ihnen in der anderen Welt besser geht.
Das ist alles.
lg
Bunz
Diese Menschen haben mein volles Mitgefühl, und ich wünsche ihnen, daß es ihnen in der anderen Welt besser geht.
Das ist alles.
lg
Bunz
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke.
Sebastian Kneipp
Sebastian Kneipp
-
Nightshade
- Beiträge: 1162
- Registriert: Do 6. Jan 2011, 06:17
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
*Gähn* Guten Morgen.
Pro Spaziergang kann eine Person maximal drei Hunde sicher führen, wenn diese Hunde einen Grundgehorsam haben. Mit Jungieren ohne Grundabrichtung müsste man extra gehen, ebenso mit schwierigen Tieren. Jedes Tier braucht zumindest 2 Stunden Auslauf.
Ich veranschlage die Hundesteuer mit 80 Euro/Jahr und Tier, die Impfungen mit 100 Euro pro Jahr und Tier.
Eine halbwegs anständige Fütterung schätze ich mal auf 60.-/Monat.
Für außerordentliche Tierarztkosten wie z.B. einen Durchfall oder die Behandlung einer kleinen Oldie-Arthrose rechne ich optimistisch auf 50.-/Jahr und Tier.
Da ich die elektronische Rechenkrücke grad nicht finde und zum Kopfreechnen noch zu müd bin, rechne ich den Betrag nicht aus. Er ist eh sehr optimistisch. Für meinen Zweithund zahle ich 105 Euro Hundesteuer und allein die Mineralstoffergänzung kostet 50 Euro/Monat, vom Pferdefleisch ganz zu schweigen.
Jetzt frag ich mich, wie will man das verdienen, wenn man mit 13 Viechern - je nach Alter, Gesundheitszustand und Verträglichkeit - täglich 6-10 Stunden Gassi gehen muss?
IMO sollte eine übermäßige Anzahl von Heimtieren überhaupt verboten sein. Niemand braucht 5 Hunde/Katzen oder mehr.
Was die Kinder betrifft. Ich find das auch immer wieder traurig, wenn die Kinder mit 5+ Geschwistern nie auf Ausflüge mitgehen dürfen, weil 5 Euro Eintritt den Eltern zu teuer sind.
Ich finde auch nicht, dass es Sache der Allgemeinheit ist, einzelnen Personen ihre Vermehrungsfreude oder "Tierliebe" zu finanzieren.
Das was ich an Kindern und Tieren mit meiner Hände Arbeit erhalten kann, das darf ich haben. Nicht mehr.
G
Pro Spaziergang kann eine Person maximal drei Hunde sicher führen, wenn diese Hunde einen Grundgehorsam haben. Mit Jungieren ohne Grundabrichtung müsste man extra gehen, ebenso mit schwierigen Tieren. Jedes Tier braucht zumindest 2 Stunden Auslauf.
Ich veranschlage die Hundesteuer mit 80 Euro/Jahr und Tier, die Impfungen mit 100 Euro pro Jahr und Tier.
Eine halbwegs anständige Fütterung schätze ich mal auf 60.-/Monat.
Für außerordentliche Tierarztkosten wie z.B. einen Durchfall oder die Behandlung einer kleinen Oldie-Arthrose rechne ich optimistisch auf 50.-/Jahr und Tier.
Da ich die elektronische Rechenkrücke grad nicht finde und zum Kopfreechnen noch zu müd bin, rechne ich den Betrag nicht aus. Er ist eh sehr optimistisch. Für meinen Zweithund zahle ich 105 Euro Hundesteuer und allein die Mineralstoffergänzung kostet 50 Euro/Monat, vom Pferdefleisch ganz zu schweigen.
Jetzt frag ich mich, wie will man das verdienen, wenn man mit 13 Viechern - je nach Alter, Gesundheitszustand und Verträglichkeit - täglich 6-10 Stunden Gassi gehen muss?
IMO sollte eine übermäßige Anzahl von Heimtieren überhaupt verboten sein. Niemand braucht 5 Hunde/Katzen oder mehr.
Was die Kinder betrifft. Ich find das auch immer wieder traurig, wenn die Kinder mit 5+ Geschwistern nie auf Ausflüge mitgehen dürfen, weil 5 Euro Eintritt den Eltern zu teuer sind.
Ich finde auch nicht, dass es Sache der Allgemeinheit ist, einzelnen Personen ihre Vermehrungsfreude oder "Tierliebe" zu finanzieren.
Das was ich an Kindern und Tieren mit meiner Hände Arbeit erhalten kann, das darf ich haben. Nicht mehr.
G
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
Liebe Nightshade,
es dürfte doch wohl klar sein, daß es sich im vorliegenden Fall eben nicht um einen Menschen gehandelt hat, der in der Lage war, solch logische Betrachtungen anzustellen wie Du.
lg
Bunz
es dürfte doch wohl klar sein, daß es sich im vorliegenden Fall eben nicht um einen Menschen gehandelt hat, der in der Lage war, solch logische Betrachtungen anzustellen wie Du.
lg
Bunz
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke.
Sebastian Kneipp
Sebastian Kneipp
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die fellberge
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
Na ob diese Betrachtungsweise logisch ist sei dahingestellt ....
Es hältt sie das Gerücht, das sie eine Züchterin war- da kommt man schon mal auf diese Anzahl der Hunde.
Es hält sich auch das Gerücht, das sie in der Nachbarschaft als kompetent im Umgang mit den Hunden bekannt war und keine Anzeige aus der Nachbarschaft gekommen sei ...
Schlimm, das es soweit kommen musste- und warum, das wird die weitere Berichterstattung zeigen.
Es hältt sie das Gerücht, das sie eine Züchterin war- da kommt man schon mal auf diese Anzahl der Hunde.
Es hält sich auch das Gerücht, das sie in der Nachbarschaft als kompetent im Umgang mit den Hunden bekannt war und keine Anzeige aus der Nachbarschaft gekommen sei ...
Schlimm, das es soweit kommen musste- und warum, das wird die weitere Berichterstattung zeigen.
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Manfred
Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde
Heute gab es noch mal einen Bericht.
Die Frau hielt die Hunde in einer 70 m2 Wohnung.
Der Vorgang lief, seit 2011 eine Tierschutzmeldung beim Veterinäramt einging.
Nach langem hin und her und keiner Einsicht der Halterin sollte die Zahl der Hunde auf 5 reduziert werden, was wohl bei der Wohnraumgröße die maximal zulässige Zahl ist. Wo das festgehalten ist, weiß ich allerdings nicht.
Ihre eigenen Hunde, alles Australian Shepherd, hat sie bis auf einen alle getötet. Der Überlebende hatte einen Schuss durch den Kopf (durch den Schädel + Kiefer zerschmettert) und musste deshalb auch eingeschläfert werden.
Unverletzt überlebt haben 2 Parson Russel, die wohl ihrem nicht mehr dort wohnenden Mann gehören.
Die Frau hielt die Hunde in einer 70 m2 Wohnung.
Der Vorgang lief, seit 2011 eine Tierschutzmeldung beim Veterinäramt einging.
Nach langem hin und her und keiner Einsicht der Halterin sollte die Zahl der Hunde auf 5 reduziert werden, was wohl bei der Wohnraumgröße die maximal zulässige Zahl ist. Wo das festgehalten ist, weiß ich allerdings nicht.
Ihre eigenen Hunde, alles Australian Shepherd, hat sie bis auf einen alle getötet. Der Überlebende hatte einen Schuss durch den Kopf (durch den Schädel + Kiefer zerschmettert) und musste deshalb auch eingeschläfert werden.
Unverletzt überlebt haben 2 Parson Russel, die wohl ihrem nicht mehr dort wohnenden Mann gehören.
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
Bei solchen Geschichten fühl ich mich immer sehr zwiespältig. Auf der einen Seite tut sie ( und ihre Hunde ) mir leid, auf der anderen Seite macht es mich auch wütend. Selbstmord empfinde ich immer als letzten großen Racheakt, ohne Rücksicht auf die Hinterbliebenen. Denn die...die fühlen sich schrecklich und leiden Jahre, wenn nicht sogar ihr ganzes Leben lang.
Ich weiß nicht, ob man der Frau hätte helfen können. Meine Einstellung bei Suizid ist eher so, dass ich akzeptiere wenn jemand nicht mehr will.
Als ich vor ein paar Jahren einen jungen suizidalen Mann mit Suchtproblem bei mir aufnahm, hab ich ihn das auch spüren lassen und ihm das auch klipp und klar gesagt. Interessanterweise hat ihm das, laut seiner eigenen Aussage, mehr geholfen als alles andere
Ich weiß ja nicht, aber kann es sein, dass man solchen Menschen mit einem gnadenlosem Akzeptieren ihrer Selbst am meisten hilft ? Wenn sie nicht mehr gegen etwas, jemanden, ankämpfen müssen uuuuund somit auch kein Druckmittel mehr haben ? Vielleicht ? Wer weiß ?
Das, was die Frau gemacht hat, würde ich als erweiterten Selbstmord einordnen. So krass wie das klingt, aber ich vermute mal, dass sie ihre Hunde auf ihre Art sehr geliebt hat und sich unentbehrlich fand. Das sie die Hunde teilweise "nur" verletzt hat, war sicherlich nicht von ihr gewollt. Vermutlich wollte sie sie mitnehmen, in eine vermeintlich bessere Welt. Dieser kindliche Gedanke von wegen Himmel und so...
Ich hab ja so meine Zweifel an das Leben nach dem Tod, aber dennoch kann ich ihr ja wünschen, dass sie dort mit ihren Hunden angekommen ist und es ihnen dort gut geht.
Denn wissen, was danach kommt, kann ich ja nicht.
Ich weiß nicht, ob man der Frau hätte helfen können. Meine Einstellung bei Suizid ist eher so, dass ich akzeptiere wenn jemand nicht mehr will.
Als ich vor ein paar Jahren einen jungen suizidalen Mann mit Suchtproblem bei mir aufnahm, hab ich ihn das auch spüren lassen und ihm das auch klipp und klar gesagt. Interessanterweise hat ihm das, laut seiner eigenen Aussage, mehr geholfen als alles andere
Ich weiß ja nicht, aber kann es sein, dass man solchen Menschen mit einem gnadenlosem Akzeptieren ihrer Selbst am meisten hilft ? Wenn sie nicht mehr gegen etwas, jemanden, ankämpfen müssen uuuuund somit auch kein Druckmittel mehr haben ? Vielleicht ? Wer weiß ?
Das, was die Frau gemacht hat, würde ich als erweiterten Selbstmord einordnen. So krass wie das klingt, aber ich vermute mal, dass sie ihre Hunde auf ihre Art sehr geliebt hat und sich unentbehrlich fand. Das sie die Hunde teilweise "nur" verletzt hat, war sicherlich nicht von ihr gewollt. Vermutlich wollte sie sie mitnehmen, in eine vermeintlich bessere Welt. Dieser kindliche Gedanke von wegen Himmel und so...
Ich hab ja so meine Zweifel an das Leben nach dem Tod, aber dennoch kann ich ihr ja wünschen, dass sie dort mit ihren Hunden angekommen ist und es ihnen dort gut geht.
Denn wissen, was danach kommt, kann ich ja nicht.
Ich fühl mich, als könnte ich Bäume ausreißen.
Also, kleine Bäume.
Vielleicht Bambus.
Es wird ... :-)
Also, kleine Bäume.
Vielleicht Bambus.
Es wird ... :-)
-
Ragna
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
Ohha, mal wieder so ein super Schlaumeier und Besserwisser der sich natürlich bestens auskennt und den absoluten Durchblick hat!Nightshade hat geschrieben:Pro Spaziergang kann eine Person maximal drei Hunde sicher führen, wenn diese Hunde einen Grundgehorsam haben. Mit Jungieren ohne Grundabrichtung müsste man extra gehen, ebenso mit schwierigen Tieren.
IMO sollte eine übermäßige Anzahl von Heimtieren überhaupt verboten sein. Niemand braucht 5 Hunde/Katzen oder mehr.
Wie wär’s mit erst denken, dann informieren, dann schreiben?
Hier ein wenig Nachhilfe für Leutchen wie dich:
http://www.youtube.com/watch?v=2x4SvXaANXg
http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/ ... -604940997
- fuxi
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- Registriert: Di 3. Aug 2010, 10:24
- Wohnort: Ruhrgebiet, Klimazone 8a
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Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde
Beleidigungen sind überflüssig.
@Ragna
Dein Beispielvideo mit dem freilaufenden Rudel ist beeindruckend. Aber sowas kann man nicht in Wohngebieten bringen. Eigentlich ist das nirgendwo anders als auf einem abgelegenen Feldweg machbar.
@Ragna
Dein Beispielvideo mit dem freilaufenden Rudel ist beeindruckend. Aber sowas kann man nicht in Wohngebieten bringen. Eigentlich ist das nirgendwo anders als auf einem abgelegenen Feldweg machbar.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
Re: Selbstmord wegen Wegnahme der Hunde
wenn ich diese Aussage (der Nachbarn)
Steht eines schon mal fest, die Nachbarn waren eindeutig nicht kompetent genug zu erkennen was kompetenter Umgang ist.
An sonsten stimme ich Bunz zu:
Außerdem ist Selbstmord für mich immer die Sache des sich mordenden.
Ärgerlich werde ich immer nur dann, wenn diese Menschen meinen noch jemanden mitnehmen zu müssen, egal ob ein Mann seine Familie vorher umbringt oder eine, mMn verwirrte, Tierhalterin ihre Hunde.
Grüße Rati
Mit dieser:die fellberge hat geschrieben:...Es hält sich auch das Gerücht, das sie in der Nachbarschaft als kompetent im Umgang mit den Hunden bekannt war und keine Anzeige aus der Nachbarschaft gekommen sei ...
kombiniere.Manfred hat geschrieben:Heute gab es noch mal einen Bericht.
Die Frau hielt die Hunde in einer 70 m2 Wohnung...
Steht eines schon mal fest, die Nachbarn waren eindeutig nicht kompetent genug zu erkennen was kompetenter Umgang ist.
An sonsten stimme ich Bunz zu:
Bunz hat geschrieben:...es dürfte doch wohl klar sein, daß es sich im vorliegenden Fall eben nicht um einen Menschen gehandelt hat, der in der Lage war, solch logische Betrachtungen anzustellen...
Außerdem ist Selbstmord für mich immer die Sache des sich mordenden.
Ärgerlich werde ich immer nur dann, wenn diese Menschen meinen noch jemanden mitnehmen zu müssen, egal ob ein Mann seine Familie vorher umbringt oder eine, mMn verwirrte, Tierhalterin ihre Hunde.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
- connymatte
- Beiträge: 782
- Registriert: Mo 12. Nov 2012, 21:12
- Familienstand: verpartnert
Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde
Öffensichtlich das die dame keinen anderen Ausweg gesehen hat,für sich und Ihre Hunde.Mein Mietgefühl gilt jetzt aber derer die jetzt mit Ihrem Selbstmord weiter leben müsen.Die Leute vom Vet Am die Polizisten die Nachbarn jeden davon quält noch lange die Frage:haben wir richtig gehandelt?hätten wir das vorher sehen müssen?wie hätten wir Ihr anders helfen können usw
Alt genug um es besser zu wissen,
Jung genug um es nochmal zu tun!
Jung genug um es nochmal zu tun!

