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Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 12:29
von krabbe
Knödel = Klösse :) Ist glaube ich ein Nord / Süd Unterschied.

Ob die Knödel gefüllt sind oder nicht, dürfte doch eigentlich keinen Unterschied machen.

:hmm: nur ein paar Blässchen - das hilft glaube ich weiter. Das war schon mehr bei meinen bisherigen Versuchen.

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 12:35
von Manfred
Etwas oT in der aktuellen Diskussion, aber mE des Festhaltens wert. Siehe unten. Das wusste ich bisher noch nicht.
Kennt sich damit jemand näher aus?
Gibt es einen Unterschied im Vitamingehalt, wenn Karotoffeln als Kloß statt durch normales Kochen oder Braten zubereitet werden?

http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCri ... %B6%C3%9Fe

"Ursprünglich dienten sie als einfaches Arme-Leute-Essen, mitunter während der ganzen Woche, in aufgewärmter oder gebratener Form als Mittags- oder Abendmahl und Brotersatz. Im Thüringer Raum wurde die Vitaminmangelkrankheit Skorbut damit praktisch ausgerottet, da rohe Kartoffeln zur Zubereitung verwendet werden."

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 14:02
von Gelöschter Benutzer 54
ne, gefüllt sind die nicht bei mir, andrea :)

wir machen den teig nur vermutlich ein wenig anders: österreichische erdäpfelknödel

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 16:14
von krabbe
Ich habe schon einige Varianten probiert :
nur mit gekochten Kartoffeln, in verschiedenen Mengenverhältnissen gekochte und ungekochte Kartoffeln, mit Ei oder ohne, mit oder ohne Kartoffelmehl/Weizenmehl... Das einzigste was ich noch nie gebraucht habe ist der Griess.
Ist wohl ziemlich unwahrscheinlich, dass die Zutaten das Problem sind.

Die Temperatur beim Kochen könnte wirklich der Knackpunkt sein.
kraut_ruebe hat geschrieben:d.h. im wasser sollen ein paar bläschen aufsteigen aber die oberfläche soll sich nicht bewegen,
Ich habe immer gedacht, ich hätte die Temperatur niedrig genug. Aber nach deiner Beschreibung hier ist sie noch zu hoch. Die Oberfläche bewegt sich schon ein bisschen und es steigen auch mehr Bläschen auf. So wie meine Mutter Wasser als "wallen lassen" beschrieben hat. Der Teufel scheint echt im Detail zu liegen.

Für heute und Morgen hab ich noch anderes Gemüse, was gegessen werden soll. Aber dann gibt es noch mal Klösse und ich probiere es mit noch weniger Temperatur zum ziehen lassen aus. Wenns klappt kriegste nen Orden von mir Angela! :mrgreen:

Und wenns nicht klappt essen wir die Klösse halt weiter so wie bisher...

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 16:22
von Griseldis
Klöße müssen nicht kochen, die ziehen durch. Ich gebe die Klöße in kochendes Wasser, wenn alle drin sind im Topf wird zurückgestellt bis auf die kleinste Stufe (auf 1 von 9) und nach ca. 25-30 Minuten schwimmen sie oben, dann wird gebimmelt, :holy: dann sind sie gar.

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 16:34
von Griseldis
Zacharias hat geschrieben:Sowas habe ich schon mal gesehen und mich gefragt was das sein soll.
Ok, dann kenne ich das anders. Bei der Frau wo ich zugucken durfte wurde nichts gebrüht. Wird die Masse denn durch das Brühen nicht fürchterlich suppig? Denn wenn das richtig heiß wird, kann das ja nicht wenig Wasser sein.
.
Dann waren das keine Thüringer Klöße, vielleicht grüne Klöße?
Die Kloßteigrührschüssel steht (im Normalfall) auf einem Stuhl mit Geschirrtuch drunter.
Die Menge ist ungefähr 1/3 gekochte Kartoffeln, das reicht aber aus, um die ganze Masse zu erhitzen.
Die Kunst besteht darin, den kochenden Kartoffelbrei genau so dick/dünn zu machen, dass ein Kloßteig entsteht, der nicht zerkocht und dann auch keine Tennisbälle im Topf schwimmen. Es sollte auch immer eine Reserve kochendes Wasser auf dem Herd stehen, falls die Stärke zu doll quillt.

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 16:45
von Zacharias
Nein, grün waren die nicht. Grüne kenne ich aber auch.
Bitte noch mal für blutige Anfänger. Wie meinst du das
Die Menge ist ungefähr 1/3 gekochte Kartoffeln, das reicht aber aus, um die ganze Masse zu erhitzen.
? Unter brühen habe ich Wasser verstanden, meinst du damit die gekochten Kartoffeln?
Und das hier
Die Kunst besteht darin, den kochenden Kartoffelbrei genau so dick/dünn zu machen, dass ein Kloßteig entsteht, der nicht zerkocht und dann auch keine Tennisbälle im Topf schwimmen. Es sollte auch immer eine Reserve kochendes Wasser auf dem Herd stehen, falls die Stärke zu doll quillt.
habe ich auch nicht verstanden, quellen die Klöße auf, wenn man zu viel Stärke nimmt? Und das kann man mit kochendem Wasser regulieren?

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Fr 27. Dez 2013, 17:23
von Griseldis
Die Mengenverteilung ist in etwa 1/3 Kartoffeln gekocht, 2/3 rohe Kartoffeln.

Die gekochten Kartoffeln noch kochend (also auf dem Herd stehend) mit einem Großteil der Kochflüssigkeit zu einem flüssigem Brei stampfen, damit brüht man sofort die Masse rohe, geriebene und ausgepresste Kartoffeln. Das muss wirklich krümelig trocken sein.
Da der Stärkegehalt nicht immer gleich ist und die Stärke in den rohen Kartoffeln sofort ausquellt, wenn heiße Flüssigkeit dazu kommt, kann man mit Zugabe von kochendem Wasser die Konsistenz vom Teig regulieren, also den Teig verdünnen. Wenn man dann aus Versehen zu viel Wasser hat, also der Teig zu flüssig ist, gibt man etwas Stärke dazu, dann wird der Teig fester. War es zuviel Stärke, kann man wieder kochendes Wasser rein gießen... oder den Quirl weit von sich werfen :haha:

Mehlig kochende Kartoffeln sind gut geeignet für Klöße.

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Sa 28. Dez 2013, 00:03
von Zacharias
Ah ok, jetzt habe ich verstanden wie du das meinst. Ich kannte das bisher nur mit Pellkartoffeln, die man durchpresst.

Mist, ich wollte eigentlich heute meine ersten Versuche machen, da meine Lieben in Urlaub gefahren sind. Und was passiert just nachdem mein Schatzi das Haus verlassen hat? Das Internet fällt aus und ich komme nicht mehr an die Rezepte und Tipps ran, die ich mir ausgeguckt hatte :motz:
Nach einiger Fummelei bis eben habe ich es geschafft, es wieder ans Laufen zu bringen, dafür geht jetzt das Telefon nicht mehr.

Re: Kartoffelknödel

Verfasst: Sa 28. Dez 2013, 11:49
von Zacharias
Heute Nacht habe ich erst das Internet wieder hin gekriegt, dabei die Telefonleitung geschrottet. Und dann habe ich Nachtklöße gekocht :)
Ich hatte noch vom Weihnachtsessen Gans in Soße und Rotkohl über, das konnte ich doch nicht verderben lassen. Also habe ich mich als erstes an den Link von kraut_rübe getraut http://www.ichkoche.at/erdaepfelknoedel-rezept-3699, der erschien mir recht idiotensicher. Und siehe da, gegen 1:30 konnte ich mir meine ersten selbstgemachten Klöße servieren! Also für alle, die noch Tütenzeugs nehmen, das Rezept ist wirklich gelingsicher und es geht vor allem auch sehr schnell. Mir hat es allerdings zu sehr nach Grieß geschmeckt, aber den kann man sicher durch Mehl ersetzen. In der Variante mit Grieß kann ich es mir eher als Nachtisch mit Erdbeersoße vorstellen.
Heute Abend geht es weiter mit halb und halb und bis meine Lieben sich von den Skiern lösen können werde ich sicherlich perfekte Klöße machen können.