Gestern Abend Besuch vom Nachbarn, wollte Klaufix ausmessen, ob das was er transportieren will draufpasst. (Tut es , sonst hätte er Pferdeanhänger mitgenommen). Wendet sich zum gehen und fragt: Wässert ihr eure Erlen?
Fragende Gesichter bei Harald und mir.
Euer Graben ist voll Wasser.
Antwort: Der Graben ist immer trocken. Der wird gar nicht genutzt.
Umgedreht.
Reingeschaut.
Randvoll.
Steigend.
Zur Scheune hin legt sich die Moppedleiche, die da zum Ausschlachten steht, ihres festen Untergrundes beraubt, auf die Seite.
Wasserwerk über Notdienst herbeigerufen.
Jau.
Alles leerräumen hier hinten. Wir holen den Bagger.
Nun steht (STAND

)da ja nicht nur die Moppedleiche. Sondern alles, was wir so beiseite geräumt hatten, um das irgendwann mal zu nutzen.
Gestern Nacht dann unter Scheinwerferlicht alles mit dem Trecker aus dem sich ausbreitenden Sumpf gezogen und auf einem anderen (trockenen) Grund wieder neu drappiert.
Das BRAUCHEN wir alles noch. da wird nix weggeschmissen!!!
Nun haben wir ein schönes neues Hauptwasserrohr.
Das Katzenkopfpflaster vor dem Deelentor ist hin.
Den Platz vor der Deele werden wir jetzt eben schon neu gestalten und nicht erst in sechs oder sieben oder so Jahren.
Heute kleinen Radlader geliehen zum Auskoffern. Dann kommt Dachziegelschotter rein. Und darauf wieder ein schönes Pflaster. Abfallend vom Haus weg zum nicht genutzten Graben. Die Erlen bleiben als Sichtschutz zur Straße und als Windschutz gegen kalte Februarwinde aus Osten. usw. usf.
Wir haben dann erst mal die Pferde angespannt und sind zum Doktor ins Dorf gefahren, Überweisung abholen.
Das entspannt so schön und heilt Anfälle von Planungswut.
Gruß, Bärbel