Re: Japanischer Knöterich - ein Mühsal
Verfasst: Di 2. Jun 2015, 07:09
Der wächst nicht durch Beton und nicht durch Asphalt. Aber er erweitert Risse darin, wie viele andere Pflanzen auch.
Will man Asphaltbeläge durch Pflanzen zerstören, nimmt man den einheimischen Sanddorn, der kann das viel besser.
Ein Problem des Knöterichs ist, dass er neben sich nichts aufkommen lässt. Da er als Erosionsschutz nicht gut ist, sind die Bestände an Gewässerrändern ein Problem, zumal man dort kaum eingreifen kann.
Die Pflanze ist ursprünglich eine Hochstaude aus Gebieten mit eher kurzer Vegetationszeit. Deshalb die Strategie, möglichst alle Nährstoffe in Speicherwurzeln einzulagern und für den Austrieb im Frühjahr zu nutzen, um nicht kostbare Vegetationszeit zu verlieren. Da wächst er dann rasch durch alles durch und ist deshalb anderen Pflanzen überlegen. Er verhindert so auch die Bestockung mit Gehölzen, weil die im Jugendstadium erstickt werden. Sonst wäre eine gute Strategie, alles eng mit Fichten zu bepflanzen. Wenn man die im Stangenalter entfernt ist da drunter gar nichts mehr.
Japanischer Staudenknöterich wäre die ideale Energiepflanze, weil sie im Gegensatz zu Mais schon im Frühjahr deckt und die Sonne viel besser ausnutzt als Pflanzen, die erst voll da sind, wenn die Tage schon wieder kürzer werden. Will man den Acker wieder anders nutzen, hat man allerdings ein Problem.
Hochwertige Fruchtfolgeflächen sind aber zu schade um darauf Energie zu erzeugen. Auf schlechten Böden macht auch der Knöterich wenig.
Hauptproblem aus biologischer Sicht ist eigentlich nur die Verdrängung anderer Arten. Die Pflanze ist weder hässlich noch giftig. Insofern sind Arten wie Riesenbärenklau oder Ambrosie viel mühsamer. Würde sie sich anständig benehmen, wäre nichts gegen sie einzwenden. Sie ist auch nicht Zwischenwirt wie etwa der chinesische Wachholder für den Birnengitterrost (der deshalb auch verboten gehörte).
Eine wirkliche Plage sind allerdings invasive Lianen, weil die alles überwuchern und ersticken. Die einheimischen Brombeeren und Waldreben benehmen sich auf fremden Kontinenten auch ziemlich schlimm, vor allem im subtropischen Klima.
Will man Asphaltbeläge durch Pflanzen zerstören, nimmt man den einheimischen Sanddorn, der kann das viel besser.
Ein Problem des Knöterichs ist, dass er neben sich nichts aufkommen lässt. Da er als Erosionsschutz nicht gut ist, sind die Bestände an Gewässerrändern ein Problem, zumal man dort kaum eingreifen kann.
Die Pflanze ist ursprünglich eine Hochstaude aus Gebieten mit eher kurzer Vegetationszeit. Deshalb die Strategie, möglichst alle Nährstoffe in Speicherwurzeln einzulagern und für den Austrieb im Frühjahr zu nutzen, um nicht kostbare Vegetationszeit zu verlieren. Da wächst er dann rasch durch alles durch und ist deshalb anderen Pflanzen überlegen. Er verhindert so auch die Bestockung mit Gehölzen, weil die im Jugendstadium erstickt werden. Sonst wäre eine gute Strategie, alles eng mit Fichten zu bepflanzen. Wenn man die im Stangenalter entfernt ist da drunter gar nichts mehr.
Japanischer Staudenknöterich wäre die ideale Energiepflanze, weil sie im Gegensatz zu Mais schon im Frühjahr deckt und die Sonne viel besser ausnutzt als Pflanzen, die erst voll da sind, wenn die Tage schon wieder kürzer werden. Will man den Acker wieder anders nutzen, hat man allerdings ein Problem.
Hochwertige Fruchtfolgeflächen sind aber zu schade um darauf Energie zu erzeugen. Auf schlechten Böden macht auch der Knöterich wenig.
Hauptproblem aus biologischer Sicht ist eigentlich nur die Verdrängung anderer Arten. Die Pflanze ist weder hässlich noch giftig. Insofern sind Arten wie Riesenbärenklau oder Ambrosie viel mühsamer. Würde sie sich anständig benehmen, wäre nichts gegen sie einzwenden. Sie ist auch nicht Zwischenwirt wie etwa der chinesische Wachholder für den Birnengitterrost (der deshalb auch verboten gehörte).
Eine wirkliche Plage sind allerdings invasive Lianen, weil die alles überwuchern und ersticken. Die einheimischen Brombeeren und Waldreben benehmen sich auf fremden Kontinenten auch ziemlich schlimm, vor allem im subtropischen Klima.