Quecke
ein ungeliebtes Unkraut aber doch nützlich, also nicht auf den Kompost.. sondern trocknen und sammeln....
Rhizome und Wurzeln werden als Teedroge eingesetzt.... als harntreibendes Mittel bei Entzündungen der Harnwege oder zur Vorbeugung von Nierengrieß
Quecke enthält in 100 g 5 bis 6 % Eiweiß, 30 bis 40 % Zucker und 10 % Mehrfachzucker. Zusätzlich sind 150 mg Vitamin C und 6 mg Karotin nachweisbar. Als weitere Stoffe sind noch Inulin und Inosit, sowie geringe Mengen von Saponine und Vallinen enthalten.
Die Quecke kann man auch als Nahrungsmittel verwenden. Die Wurzelausläufer im Herbst oder Frühjahr ernten wenn sie sich in Winterruhe befinden und nicht austreiben. Die Wurzeln kann man trocknen und dann zu Mehl zermahlen. Es eignet sich zum Strecken von Getreidemehl.
Kann man auch kleinhäckseln und Kaninchen oder Hühner mit füttern. Auch getrocknet als Winterfutter.
Nachtkerze
Nicht nur die heilkräftigen Samen der Nachtkerze sind wichtig, auch die Wurzel... denn diese ist essbar.
Die Blüten sind auch essbar....
Aus den Samen wird normalerweise ein Öl gewonnen das innerlich angewendet bei Hautirritationen wie z.B. Neurodermitis Linderung verschafft. Meine Meinung dazu... besser die ganzen Samen nutzen.
Zermahlen und dann einnehmen.
Die Nachtkerze wurde früher in Gärten als Gemüse angebaut.
Es wird behauptetet, dass ein Pfund der Nachtkerzenwurzel so viel Kraft gebe wie ein Zentner Ochsenfleisch.
Gekocht wird die Nachtkerzenwurzel wie Pastinaken oder Schwarzwurzeln in (Fleisch-)Brühe...
Man kann sie mit Sauce Hollandaise servieren oder mit anderem Gemüse als Eintopf nutzen, oder man schneidet sie gekocht in dünne Scheiben und gibt eine Salatsoße darüber.
Geerntet wird die Nachtkerzenwurzel im Herbst des ersten Jahres. Da sie dann noch keine Blüten hat sollte man wissen wie die Blattrosette der Nachkerze aussieht, denn ohne Blüten übersieht man sie schnell.
Als Anhaltspunkt kann man aber gut die blühenden Nachtkerzen nehmen, denn wo Blühende wachsen sind Einjährige nicht fern.
Hopfensprossen im Frühjahr, wie Spargel verwenden
Franzosenkraut, wie Spinat
Rohrkolben... das Mark unten aus den Stengeln... schmeckt fast wie Gurke
Hollunderblüten... in Backteig
Hollunderbeeren..waschen (aufpassen dass keine grÜnen dazwischen sind) 5 min in wenig Wasser kochen und durch ein Haarsieb geben, wieder in den Topf und aufkochen
Dann etwas Mehl oder Stärke mit Wasser anrühren und unter rühren in die kochende Flüssigkeit geben. Mit Zucker und Vanillezucker oder Zimt abschmecken und noch 5 Min leicht köcheln. Man kann auch noch 1oder 2 Eiweiss mit 2/4 Teel. Zucker steifschlagen, Nockerln abstechen und die in der Suppe kurz mitziehen lassen. Oder etwas Sahne einrühren.
Mit etwas mehr Mehl/Stärke angedickt kann man das auch zu Pfannkuchen als Sauce geben....
Oder Pfannkuchen aufgerollt in eine Auflaufform, die Hollersauce drübergießen, 15 Min im Backofen backen und dann mit Zucker steifgeschlagenes Eiweiß als Haube drüber und überbacken....
es gibt noch noch sehr viel mehr.....
Lieben Gruß von
Helga

