Re: Vom Kompost zur Humuserde
Verfasst: Mi 19. Jun 2024, 10:23
Ich sehe das genau so. Aber die Naturwissenschaft kann erklären, was NICHT geht und warum es nicht geht. Das würde in dieser endlosen Humusdiskussion schon viel helfen.
Das meiste der Übelstände, die du meinst, sind durch eine Grundkrankheit unserer Gesellschaft bedingt: Wenn etwas gut ist, ist mehr davon nicht besser. Im Fall der Umweltprobleme braucht es nicht eine neue Kompostierungsmethode, um die Welt zu verbessern, sondern man soll einfach mit gewissem Unsinn aufhören.
Zwischen "eine Kultur ausreichend düngen" und so wirtschaften, dass das kurzfristige Optimum in Euro pro Jahr und m2 rauskommt, liegen Welten.
Das ist aber (leider) nicht der Punkt dieser Diskussion. Hier werden selbstverständliche Dinge mit komplizierten Wortkonstruktionen beschrieben, die nichts bedeuten, und es wird so getan, als hätte man endlich das Rad erfunden. Konkrete Zahlen, was das Ganze tatsächlich bewirkt, werden natürlich verweigert. Das hat mit Naturbeobachtung nichts, aber auch gar nichts, zu tun.
Ebenfalls nichts damit zu hat, wenn einfache Fragen zur Sache wiederholt nicht beantwortet werden.
Ich hatte, lange ist es her, einmal eine ähnliche Diskussion mit jemandem, der einen völlig überteuerten Holzofen verkaufen wollte. Da stand, es seien speziell entwickelte thermodynamisch aktive Wärmespeichersteine aus einem neuartigen Material verbaut worden. Das würde die Wärme des Feuers als Temperaturerhöhung in Molekülschwingungen speichern und diese Energie später gezielt als Wärme in den Raum abgeben.
Ich fand dann, das sei eigentlich selbstverständlich und jeder Stein, der das Feuer erträgt, tut das. Als Reaktion kamen persönliche Beleidigungen.
Mir persönlich ist es ganz wurscht, wie irgendwelche Esoteriker ihren Kompost machen. Sie können es auch nennen, wie sie wollen. Die Welt ist so gross, dass allerlei Leute nebeneinander Platz darauf haben.
Wenn aber einer behauptet, er hätte dank neuer Einsichten das bessere Verfahren, dem er einen geschwollenen Namen gibt, und es wäre gut für den Rest der Welt, dann soll er gefälligst praxisrelevant zeigen und mit Zahlen belegen, was er kann und was es bringt.
Was ich hingegen schon öfter gemacht habe: Leute ansprechen, die einen schönen Garten haben, und sie gefragt, was ihre Methoden sind.
Das meiste der Übelstände, die du meinst, sind durch eine Grundkrankheit unserer Gesellschaft bedingt: Wenn etwas gut ist, ist mehr davon nicht besser. Im Fall der Umweltprobleme braucht es nicht eine neue Kompostierungsmethode, um die Welt zu verbessern, sondern man soll einfach mit gewissem Unsinn aufhören.
Zwischen "eine Kultur ausreichend düngen" und so wirtschaften, dass das kurzfristige Optimum in Euro pro Jahr und m2 rauskommt, liegen Welten.
Das ist aber (leider) nicht der Punkt dieser Diskussion. Hier werden selbstverständliche Dinge mit komplizierten Wortkonstruktionen beschrieben, die nichts bedeuten, und es wird so getan, als hätte man endlich das Rad erfunden. Konkrete Zahlen, was das Ganze tatsächlich bewirkt, werden natürlich verweigert. Das hat mit Naturbeobachtung nichts, aber auch gar nichts, zu tun.
Ebenfalls nichts damit zu hat, wenn einfache Fragen zur Sache wiederholt nicht beantwortet werden.
Ich hatte, lange ist es her, einmal eine ähnliche Diskussion mit jemandem, der einen völlig überteuerten Holzofen verkaufen wollte. Da stand, es seien speziell entwickelte thermodynamisch aktive Wärmespeichersteine aus einem neuartigen Material verbaut worden. Das würde die Wärme des Feuers als Temperaturerhöhung in Molekülschwingungen speichern und diese Energie später gezielt als Wärme in den Raum abgeben.
Ich fand dann, das sei eigentlich selbstverständlich und jeder Stein, der das Feuer erträgt, tut das. Als Reaktion kamen persönliche Beleidigungen.
Mir persönlich ist es ganz wurscht, wie irgendwelche Esoteriker ihren Kompost machen. Sie können es auch nennen, wie sie wollen. Die Welt ist so gross, dass allerlei Leute nebeneinander Platz darauf haben.
Wenn aber einer behauptet, er hätte dank neuer Einsichten das bessere Verfahren, dem er einen geschwollenen Namen gibt, und es wäre gut für den Rest der Welt, dann soll er gefälligst praxisrelevant zeigen und mit Zahlen belegen, was er kann und was es bringt.
Was ich hingegen schon öfter gemacht habe: Leute ansprechen, die einen schönen Garten haben, und sie gefragt, was ihre Methoden sind.