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Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: So 9. Aug 2020, 17:38
von Rohana
Haja... ist halt relativ aufwändig. Sprossen gehen schnell, Saatgutgewinnung nicht - da muss die Pflanze erstmal wachsen, befruchten, abreifen und die Samen muss man irgendwie rausbekommen. :lala:

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Mi 19. Aug 2020, 17:03
von Südwind
Also der Aufwand hält mich jetzt nicht ab, so schlimm ist das ja bei vielen Sorten nicht. Ich werde mal experimentieren.

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Do 20. Aug 2020, 21:43
von Rohana
Bei welchen Sorten meinst du denn dass es nicht "so schlimm" ist? :hmm:

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Fr 21. Aug 2020, 05:44
von Teetrinkerin
Ich habe letztes Jahr Grünkohl in die Blüte gehen lassen zwecks Samengewinnung. Bei mehreren blühenden Stauden hat man dann schon größere Mengen an Saatgut, wovon man dann auch Sprossen ziehen könnte. Allgemein kann ich es mir bei Grünkohl, sibirischem Kohl, Radieschen, Rettich etc. vorstellen. Wobei es halt schon teilweise recht langwierig ist. Alles andere wird vermutlich im Hausgarten nicht praktikabel sein.

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Fr 21. Aug 2020, 18:14
von Rohana
Haja. Wer keine Probleme mit dem Kohlanbau hat... hier kannste das momentan ziemlich vergessen :ua: :pfeif:

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Fr 21. Aug 2020, 18:43
von Minze
Ich habe ein Radieschen im Beet vergessen und es dann wachsen lassen, da hängen Schoten ohne Ende dran, also das lohnt sich bestimmt. Bei Rettich dürfte es genauso sein.

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Sa 22. Aug 2020, 11:31
von Rohana
Ich hab von fast 5 lfm Radieschen nicht eine einzige Schote bekommen ;) so kann's halt unterschiedlich sein. :flag:

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Sa 22. Aug 2020, 12:07
von Minze
Du darfst die Radieschen nicht aufessen, Rohana :lol:

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Sa 22. Aug 2020, 12:11
von Südwind
Rohana hat geschrieben: Do 20. Aug 2020, 21:43 Bei welchen Sorten meinst du denn dass es nicht "so schlimm" ist? :hmm:
Ich finde alle Brassica recht unkompliziert und sehr ergiebig, alles an Hülsenfrüchten ebenso, Radieschen/Rettich auch, die Winterheckzwiebel gab soviel Samen, dass ich denke, es wäre schade es damit nicht mal zu probieren. Und klar kann man seinen Getreidebedarf nicht im Hausgarten decken, aber wenn ich die Eimerchen ansehe, die an Ernte ohne extremen Aufwand (was Gepopel geworden wäre, haben die Hühner gekriegt) raus kamen, dann ist da mein Bedarf für Getreidesprossen easy gedeckt. Also, ich frage mich eher, welche Samengewinnung so aufwändig ist, wenn man nicht auf maximalen Ertrag, Sortenreinheit und Widerstandskraft vermehren muss, sondern nur auf "keimt halt". Ich verstehe schon, wenn jemand mit Minigarten oder ohne Garten Sprossensaatgut kauft, und es neigt auch nicht jeder zum Hardcoregärtnern, aber wenn ich mir das so ansehe, ist das doch eigentlich die ideale Verwendung der in Blüte geschossenen und Vermehrungsfreudigen Gemüse, die man eh hat, oder nicht?
Wäre vielleicht ne Möglichkeit das Winterloch zusätzlich zu begründen. Aber wie du sagst, es ist wohl unterschiedlich.

Re: Sprossen/ Keimlinge/ Microgreens

Verfasst: Sa 22. Aug 2020, 15:56
von Rohana
Naja. Unkompliziert ist relativ, alles was man normalerweise auch essen wollte, wirft man ja auch nicht einfach in die Erde und dann muss es halt wachsen. Pflanzen deren Samen man zwecks Vermehrung ernten will müssen bis dahin auch erstmal durchhalten und nehmen genauso Platz wie alles was man nicht zum "spriessen" sondern zum wie auch immer gearteten Direkt-Essen haben will... dazu kommt Aufwand für Samengewinnung und Lagerung.
ideale Verwendung der in Blüte geschossenen und Vermehrungsfreudigen Gemüse, die man eh hat, oder nicht?
Das sicherlich - das heisst aber auch dass nichts *extra* angebaut wurde dafür!
Minze hat geschrieben: Sa 22. Aug 2020, 12:07 Du darfst die Radieschen nicht aufessen, Rohana :lol:
Zefix!