Der Wurzelballen muss ja bei dir dann auch wieder Fuss fassen. Die Senker im Topf anwurzeln zu lassen ist ja ne gute Idee, fuer meine Begriffe aber zu umständlich .
Es macht für die Pflanze einen erheblichen Unterschied, ob sie aus einem intakten Ballen heraus einfach weiterwachsen kann, oder ob sie "wurzelnackt" dem erheblich stressigeren Neu-Anwachsen ausgesetzt ist, vor allem bei trockenem Wetter.
Das einige noch immer die Köpfe hängen lassen bei Dir ist ja genau dafür das Anzeichen, das sie unter existenziellem Streß leiden.
Meine haben nicht ein Blatt hängen lassen.
Ehe Deine sich erholt haben, vergehen womöglich 4 Wochen, in dieser Zeit haben meine schon wieder neue Blätter getrieben und Vorräte für die nächste Blüte angelegt.
Ist es nicht genau so umständlich, eingegangene Senker auszubuddeln und nochmal neue einzupflanzen? Und diese sind dann wieder Streß ausgesetzt.
Du hast dann sehr unterschiedlich entwickelte Pflanzen auf dem Beet überwinternd, die dann nächstes Jahr auch noch unterschiedlich tragen.
Bei meinen Pflanzen von letzten Jahr konnte ich dieses Jahr fast keinen Unterschied im Ertrag erkennen und so habe ich auch von fast allen wieder Senker genommen.
Die Töpfe einbuddeln ist auch keine extra Arbeit. Das mache ich im Rahmen der Säuberungs- und Düngungsaktion nach der Ernte mit.
Da werden kranke Blätter entfernt, die ersten Ausläufer, die nicht eingetopft werden, abgemacht, der Boden gelockert und Kompost eingearbeitet, Unkraut gerodet.
Dabei noch nen Topf mit eingraben und den Senker drauf zu legen ist also nur ein Teil einer sowieso stattfindenden größeren Aktion.