Re: Naturerlebnis- und Experimentierpark
Verfasst: Do 21. Apr 2016, 22:41
Hallo Vera
Hab mir gerade nochmal deinen Eingangspost durchgelesen und nun etwas Zeit zu schreiben. Dein Lebenslauf ist wirklich beeindruckend und das Projekt so wie es angelegt ist eigentlich ein Traum für jeden, der einmal die Klappe aufgerissen hat vom freien Leben.
Ja und da ist mE der Knackpunkt. Es gibt so viele Menschen die von allen möglichen Träumen und Wünschen erzählen und letztendlich bis zu ihrer Pensionierung in der allgegenwärtigen Tretmühle verharren. Klappe aufreißen halt
Derjenige, der etwas will ( wirklich will, nicht nur wollen will ), der geht seinen eigenen Weg und schafft sich das was er will unabhängig von anderen.
Die Gesellschaft ist noch nicht reif für Gemeinschaftsbildung, im Vordergrund stehen noch die Unverbindlichkeit und der Egoismus.
Was ich immer wieder erlebe ist bei Wwoofern oder auch Langzeit Gästen (letzter über 7 Monate), dass die Komplexität die so ein Hof mit allen Dingen die anstehen einfach überfordert, nicht die Arbeit Ansicht sondern die vielen Dinge die überall und stätig zu beachten und zu berücksichtigen sind. Alleine im Winter muss das Holz bereit sein um den Ofen zu heizen, der Ofen muss rechtzeitig geheizt werden damit er auch warm. Der Heizkörper in de Stadtwohnung ist immer warm:engel:
Zur "Gemeinschaftsbildung" gibt es ein sehr amüsantes (eigentlich sehr ernst geschrieben) Kapitel in Franz Rödelsberger "Aufzeichnungen eines andersdenkenden Landwirts" wo er ZB schreibt (frei nacherzählt) "Wenn das letzte Holz am Lagerfeuer verbrannt ist und man drauf kommt, dass es kein Holz für den Winter mehr gibt ziehen alle Leine"
Genau das ist was ich sehe und erlebe, nicht immer und überall aber doch sehr häufig vor allem bei denjenigen, die die Klappe sehr weit aufreißen.
Hab mir gerade nochmal deinen Eingangspost durchgelesen und nun etwas Zeit zu schreiben. Dein Lebenslauf ist wirklich beeindruckend und das Projekt so wie es angelegt ist eigentlich ein Traum für jeden, der einmal die Klappe aufgerissen hat vom freien Leben.
Ja und da ist mE der Knackpunkt. Es gibt so viele Menschen die von allen möglichen Träumen und Wünschen erzählen und letztendlich bis zu ihrer Pensionierung in der allgegenwärtigen Tretmühle verharren. Klappe aufreißen halt
Die Gesellschaft ist noch nicht reif für Gemeinschaftsbildung, im Vordergrund stehen noch die Unverbindlichkeit und der Egoismus.
Was ich immer wieder erlebe ist bei Wwoofern oder auch Langzeit Gästen (letzter über 7 Monate), dass die Komplexität die so ein Hof mit allen Dingen die anstehen einfach überfordert, nicht die Arbeit Ansicht sondern die vielen Dinge die überall und stätig zu beachten und zu berücksichtigen sind. Alleine im Winter muss das Holz bereit sein um den Ofen zu heizen, der Ofen muss rechtzeitig geheizt werden damit er auch warm. Der Heizkörper in de Stadtwohnung ist immer warm:engel:
Zur "Gemeinschaftsbildung" gibt es ein sehr amüsantes (eigentlich sehr ernst geschrieben) Kapitel in Franz Rödelsberger "Aufzeichnungen eines andersdenkenden Landwirts" wo er ZB schreibt (frei nacherzählt) "Wenn das letzte Holz am Lagerfeuer verbrannt ist und man drauf kommt, dass es kein Holz für den Winter mehr gibt ziehen alle Leine"
Genau das ist was ich sehe und erlebe, nicht immer und überall aber doch sehr häufig vor allem bei denjenigen, die die Klappe sehr weit aufreißen.