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Re: Bienensterben
Verfasst: Mi 17. Feb 2016, 17:03
von Matz
Ölkanne hat geschrieben:Wenn da dieses Jahr wieder die Blühmischung angesät wird stört das ja nicht weiter.
Wobei da vieleicht ein flacher Grubberstrich reicht, und die Blumensamen laufen schon wieder auf.
Langfristig hast du dadurch aber das (Unkraut-)Samenpotential des Bodens vervielfacht.
Im Boden sind Hunderttausende Samen von Klettenlabkraut, Melde und Kamille. Und die laufen immer auf (nauch nach Pflügen). Und das Zeug wuchert im Gegensatz zu den Pflanzen der Blühmischung.
Wenn da dieses Jahr Kartoffeln drauf sollen blüht dir noch was
Ich habe ein Kombigerät zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Außerdem ist die Fläche nicht sonderlich groß und ich habe zwei gesunde Arme.
Man könnte auch allen "Scheiß" sauber (mit Düngereinleger, nach dem Mulchen) 30-35cm tief runterpflügen um das Samenpotential wieder etwas zu veringern, aber das ist nicht im Sinne einer Blühmischung/Zwischenfrucht.
Ich pflüge wahrscheinlich in der Tat. Aber eher 25 cm. Dann Grubber, dann Kultivator, jeweils mit Abstand, um auflaufende Unkräuter zu stören.
Und wenn in der Vergangenheit nicht gepflügt wurde gräbt man sich nur (halb-) toten Boden hoch.
Habe letztes Jahr auch gepflügt.
Zudem wird bei der Frühjahrsfurche idr ein Untergrundpacker benötigt.
Hier nicht, der Boden ist eh zu verdichtet und tonig.
Re: Bienensterben
Verfasst: Do 18. Feb 2016, 11:50
von Wildmohn
Also, ich schlage ernsthaft vor, diesen Thread zu löschen, macht nur schlechte Laune und wesentlich ändern wird sich in dieser Hinsicht eh nicht viel.
Das Thema wurde / wird hier im Unterforum „Bienen“ in der Tat ausgiebig diskutiert, das sollte reichen.
Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 16:03
von Benutzer 4754 gelöscht
Wildmohn hat geschrieben:Also, ich schlage ernsthaft vor, diesen Thread zu löschen, macht nur schlechte Laune und wesentlich ändern wird sich in dieser Hinsicht eh nicht viel.
Das Thema wurde / wird hier im Unterforum „Bienen“ in der Tat ausgiebig diskutiert, das sollte reichen.
Schöner Scherz:
Kommen Gegenstimmen auf, löscht man das Thema einfach...
Ist das Unterbinden von Gegenwind nicht immer eine der hier so kritisierten Methoden der Industrie....

Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 17:38
von fuxi
Thomas/V. hat geschrieben:Eine Monokultur besteht, wenn auf einer Fläche (egal, ob 1m2 oder 10 000 ha) nur eine Nutzpflanze angebaut wird.
Wenn dieses Jahr Mais und nächstes Jahr Kartoffeln auf einer Fläche stehen, dann ist das auch Monokultur.
Jeder blühende Rapsschlag ist schon ein von weitem sichtbarer Hinweis das es keine Monokultur gibt.
Nö. Das ist der Beweis, das es Monokultur gibt. Es wächst ja nur Raps, alles andere nicht.
Das ist ein übliches Missverständnis, das sich in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen hat. Was Thomas oben beschreibt ist eine
Reinkultur. Monokultur ist eine
immer wieder aufeinanderfolgende Reinkultur.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG hat geschrieben:Reinkultur,
Landwirtschaft: (Reinanbau), der Anbau einer einzigen Nutzpflanzenart auf einer bestimmten Anbaufläche im Rahmen einer Fruchtfolge oder einer Monokultur.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG hat geschrieben:Monokultur,
Form landwirtschaftlicher Bodennutzung; jährlich wiederkehrender Reinanbau derselben einjährigen Nutzpflanzenart auf der gleichen Fläche oder langjähriger Reinanbau von Dauerkulturen (z.B. Wein, Obst, Kaffee, Fichten). Vorteile: Erzeugung großer Mengen und arbeitssparende Bodenbearbeitung mit Maschinen. Nachteile: leichte und schnelle Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, Verbrauch des natürlichen Mineralgehalts des Bodens durch einseitige Beanspruchung.
Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 18:44
von Benutzer 4754 gelöscht
Fuxi

Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 20:23
von Wildmohn
Ölkanne hat geschrieben:Wildmohn hat geschrieben:Also, ich schlage ernsthaft vor, diesen Thread zu löschen, macht nur schlechte Laune und wesentlich ändern wird sich in dieser Hinsicht eh nicht viel.
Das Thema wurde / wird hier im Unterforum „Bienen“ in der Tat ausgiebig diskutiert, das sollte reichen.
Schöner Scherz:
Kommen Gegenstimmen auf, löscht man das Thema einfach...
Ist das Unterbinden von Gegenwind nicht immer eine der hier so kritisierten Methoden der Industrie....

Ölkanne, Du überschätzt Dich! Es kommen keine Gegegnstimmen auf, Du allein bist die Gegenstimme.
Das versprühen von Giften jeder Art hat unkalkulierbare Auswirken auf die Umwelt.
Das Ausmaß der Zerstörung unserer Umwelt in jeglicher Hinsicht weltweit hat inzwischen Formen angenommen, die, nüchtern betrachtet, also wenn man sich das mal für eine Sekunde bewußt vor Augen führt, jeden sensitiven und rational denkenden Menschen zur Verzweiflung treiben würde, würde er mit all den Tatsachen ungefiltert länger als eine Sekunde konfrontiert sein. Deshalb mein ernsthafter Vorschlag diesen von mir erstellten Thread "Bienensterben" zu löschen, da ich als Forumsneuling erkannt habe, eventuell auf die "Kacke" gehauen zu haben und nicht "schlechte Laune" verbreiten wollte, zumal ich darauf hingewiesen wurde, dass dieses Thema, wie gesagt, im Unterforum "Nutztiere", dann "Bienen" ausgiebig behandelt wird.
Aber bitte, die Diskussion darf gerne weitergehen, ich bin da durchaus dran interessiert.
@Fuxi: Meinst Du, dass diese Differenzierung, ob nun Reinkulur oder "echte" Monokultur eine Relevanz hinsichtlich des Bienensterbens hat?
Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 20:31
von Benutzer 4754 gelöscht
Soll ich jetzt über dein ideologisches realitätsfernes geschreibe lachen oder weinen?
Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 20:33
von Benutzer 4754 gelöscht

Ich lache lieber

Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 20:46
von Wildmohn
Ölkanne hat geschrieben:
Ich lache lieber

Nur zu, liebe Ölkanne, lachen soll ja gesund sein.

Re: Bienensterben
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 20:49
von Benutzer 4754 gelöscht