Potjie und Dutch Oven

Gaggele
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Re: Potjie und Dutch Oven

#41

Beitrag von Gaggele »

Ich denke, die "integrierten Kartoffeln" waren auf das Futter des Schweines bezogen, das doch bestimmt Kartoffeln zu fressen bekam...

Das sieht wirklich klasse aus! Alle Achtung!

Falls das Rezept nicht direkt für den DOpf geschrieben war, gehört die Flüssigkeit in den üblichen Behälter (Bräter...). Der DOpf hällt die Eigenflüssigkeit der Zutaten und daher braucht man weniger als sonst.
Gruß, Gaggele
Olaf
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Re: Potjie und Dutch Oven

#42

Beitrag von Olaf »

@
es hätte geschmeckt wie Schuhsohlen.
Oh, das ist ja mal wieder peinlich. :rot: Ne, ich will kein Nagelstudio oder so aufmachen, das wäre so ungefähr das letzte, was ich als Job gerne täte. Aber hübsche Essen und Lebensmittel zu fotografieren (und mit kleinen und großen miesen Tricks schöner zu machen als sie wirklich sind), stell ich mir spannend vor.
@Gaggele: Ne, ich hab mir nen Buch gekauft dafür, damit ich nicht gleich was grundsätzliches verkehrt mache.
Ob das Schwein, aus dem das Stück stammt je eine Kartoffel gesehen hat, wage ich zu bezweifeln, drum hab ich das wohl falsch verstanden. Schon wieder peinlich, also wegen dem Schwein.....egal.
LG
Olaf
Edit: Also das Schweinefleisch war schon vom Metzger unseres Vertrauens, der damit wirbt, nur regional zu schlachten, und nicht vom Discounter. Aber mehr weiß ich von dem Schwein auch nicht....
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
centauri

Re: Potjie und Dutch Oven

#43

Beitrag von centauri »

Naja wenn genug Frauen kommen würden wäre das mit dem Nagelstudio auch nicht schlecht!! :)
Olaf
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Re: Potjie und Dutch Oven

#44

Beitrag von Olaf »

Kommt bisschen aufs Alter an :aeh:
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Olaf
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Re: Potjie und Dutch Oven

#45

Beitrag von Olaf »

So, einen letzten Kommentar noch zu meinem ersten Dutch-Oven-Erlebnis, wir haben vorhin nochmal davon gegessen, es ist wirklich gelungen. Dann hab ich mir noch eine Portion für morgen gemacht, ich habe kein Problem, das dreimal hintereinander zu essen, und noch zwei Doppelportionen eingefroren. Ich scheue ja unsere Kantine wie der Teufel das Weihwasser, so hab ich denn noch gleich wieder mal was für auf die Arbeit mitzunehmen.
Und es ist ja irgendwie ein entspanntes Kochen: Fleisch anbraten, Deckel drauf, 1,5 Stunden nix zu tun außer Gemüse schnippeln. Gemüse rein, noch 15 min, fertig! In der Backröhre hätte man mehr Stress, aufgießen, gucken, dass nix anbrennt und so, warum eigentlich????
Ich bin sehr begeistert, mehr Spass machts ja auch irgendwie!
LG
Olaf
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hobbygaertnerin
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Re: Potjie und Dutch Oven

#46

Beitrag von hobbygaertnerin »

Ich habe jetzt auch Zeit, um mit dem Dutsch Oven Lernerfahrungen hinzubekommen.
Mit was fängt man am Besten an??
Olaf
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Re: Potjie und Dutch Oven

#47

Beitrag von Olaf »

Moin,
also ich bhab mir die Dutch Oven Fibel: "Die ersten 20 Stunden mit dem Dutch Oven" gekauft.
Gefällt mir insofern, dass die eine gewisse Lässigkeit an den Tag legen. Eingebrannt hab ich ihn allerdings, wie es mir Centauri aufgetragen hat, ich vermute aber auch da, dass beide recht haben.
Ich hab auch gleich die ersten "Anfängerrezepte" übersprungen, nicht nur, weil ich unter Größenwahn leide, sondern weil ich eben ein Stück Schwein hatte, was ich verarbeiten wollte. Ich behaupte mal, wer mit einem normalen Herd und einem Grill umgehen kann und seine Sinne beisammen hat, kommt damit zurecht. Ich tipp oder scanne Dir gern auch paar Seiten ab, wenn Du was genaueres wissen willst. Eigene Erfahrung kann ich bislang ja nur diese eine beisteuern.
Aber, das mit dem Brot backen, das stell ich mir als echte Herausforderung vor, und die lockt mich gewaltig, ich erwäge schon, meinen ST zu reaktivieren.
LG
Olaf
Edit: Ich hab allerdings Grillbriketts genommen, so größenwahnsinnig, das gleich mit "richtigem" Feuer / Glut zu machen bin ich denn doch nicht....
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viktualia

Re: Potjie und Dutch Oven

#48

Beitrag von viktualia »

so größenwahnsinnig, das gleich mit "richtigem" Feuer / Glut zu machen bin ich denn doch nicht....
Echt?
Dutch Oven Erfahrung hab ich nicht (waren einfach normale dicke Töpfe), am offenen Feuer hab ich aber mal ne Weile gekocht;
ich fand das immer klasse, mit hin- und herschieben von Steinen und der Glut in einer Ecke "Stufe1", woanders "Stufe 12" zu haben.
Stell ich mir mit Holzbriketts schwerer vor, die zerfallen ja leichter, wenn sie einmal richtig glühen, bzw. kleines Feuer bleibt dann wohl nicht so lange.
Hab bei deiner "Schweinerei" schon auf dem Foto nachgesehen, ob deine Feuerstelle erlaubt, einfach neben der Glut für den Pott noch ne kleine Ecke für Kartoffeln einzurichten. (2 Ziegel als "Wände", Glut rübergeschoben, Kartoffeln hin und abwarten), sah aber nicht danach aus....
Also ich finds easy mit Holz und stell es mir mit der (heißeren) Holzkohle schwerer vor.
Das schaffst du ganz sicher! (Schwer ist nicht das Kochen, sondern das anders als gewohnt machen, denk ich....)
Olaf
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Re: Potjie und Dutch Oven

#49

Beitrag von Olaf »

Na, ich hab in diesem Anzünderohr ein zweites Mal Briketts zum Glühen gebracht, dass ich einmal nachkippen konnte.
Ansonsten war es recht stressfrei, ich denke, dass man sich um nen Feuer mehr kümmern muss. Wir haben auch ehrlich gesagt keine gut geeignete Stelle für ein vernünftiges Feuer, da denk ich aber bereits drüber nach. Ansonsten haben wir zwei Gulaschkessel 10 und 30 Liter mit jeweils angemessener Feuerschale da drunter und eben einem Galgen oben drüber, das würde das sicher auch gut gehen, aber das wären mir echt zu viele Faktoren auf einmal.
Das jetzt hab ich auf der Feuerwanne von meinem Grill gemacht, die ist 30x80, da würde ich locker einen zweiten Topf daneben kriegen, mach ich beim nächsten Mal auch. Ist jetzt natürlich nicht so cool Wild-West-Style, aber dafür braucht man sich nicht bücken, man wird ja nicht jünger :)
Spass macht es in allen Varianten, denk ich.
LG
Olaf
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Gaggele
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Re: Potjie und Dutch Oven

#50

Beitrag von Gaggele »

Mit Brikets weist Du halt ziemlich genau, wieviel Wärme Du hast und es gibt kaum Arbeit. Das ist auf jeden Fall einfacher.
Außerdem brauchst Du nicht mehr Platz als der DOpfselber.

Wir haben auch eine sehr große Feuerschale, die ich bislang nutze um im DOpf mit Feuerholz zu kochen.
Brot braucht da schon mehr Fingerspitzengefühl!!! Vor allem unten nicht zu heiß, dafür oben richtig einheizen, besonders wenn kein zweiter DOpf drauf steht und die Wärme oben weg kann. Und wenn man einen flachen DOpf hat ist das immer besser für Schnecken oder Brötchen... da dann die Oberhitze näher dran ist.

Allerdings bin ich auch mit der sehr großen Feuerschale nicht glücklich. Denn sie ist ganz leicht Wockartig und somit steht der DOpf nur in der Mitte gerade (oder mit untergeletem Stein auf einer oder zwei Seiten, was aber auch nicht der Hit ist). Also muss das Feuer, um Glut nach zu produzieren, auf der Schräge sein. Der DOpf muss öfters gedreht werden da er auf der Feuerseite eindeutig viel heißer wird....

Darum bin ich ja dabei, den Flieder raus zu bekommen und da den Erdofen, Feurstelle, Kochstelle und Arbeitsstelle hin zu bauen. Dauert aber noch, der Flieder denkt, er hätte hier Heimatrecht. Ist ja auch schon viel länger da als ich...
Gruß, Gaggele
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