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Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 12:37
von Benutzer 3585 gelöscht
@frodo,
das ist leider keine Theorie, sondern eine Tatsache aus der Praxis.
Nicht jede Verschraubung ist für Unterdruck geeignet. Merke

wasserdicht ist noch lange nicht unterdruckdicht.
Verschraubungen mit Flachdichtungen, kann man natürlich verwenden. Auf diesem Prinzip basiert auch die Schnellkupplung von GEKA für Unterdruck.
Konische Dichtungen-metallisch dichtend, werden hier nicht eingesetzt, druckseitig ok.
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 14:23
von Benutzer 146 gelöscht
Brunnenwasser hat geschrieben: wasserdicht ist noch lange nicht unterdruckdicht.
ach DARAUF willst Du hinaus: nicht luftdicht! Sorry, aber das wäre ziemlich doof, wenn solche Verschraubungen nicht luftdicht wären: viele Rohrsysteme, in denen konisch-dichtende Verschraubungen vorkommen, werden nach dem Bau und vor der inbetriebnahme mit DRUCKLUFT auf Dichtigkeit getestet....
Brunnenwasser hat geschrieben:
Nicht jede Verschraubung ist für Unterdruck geeignet.
So lange wir über Unterdruck in der Größenordnung einer Brunnen-Saugpumpe (weniger als 1 bar) reden, wüsste ich keine
Verschraubung (flach, konisch, Klemmring, Schneidring), die dafür
nicht geeignet ist.
Bei
Stecksystemen und Schnellkupplungen ist das `was Anderes, weil da die Kraft zum Anpressen der Dichtflächen teilweise durch den Innendruck erzeugt wird. Solche Systeme sind tatsächlich für Unterdruck ungeeignet.
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 16:30
von Benutzer 3585 gelöscht
ach DARAUF willst Du hinaus: nicht luftdicht! Sorry, aber das wäre ziemlich doof, wenn solche Verschraubungen nicht luftdicht wären: viele Rohrsysteme, in denen konisch-dichtende Verschraubungen vorkommen, werden nach dem Bau und vor der inbetriebnahme mit DRUCKLUFT auf Dichtigkeit getestet....
Kann man ja auch machen, nur testest du hier die Druckdichtigkeit, ich sagte bereits druckdicht ist nicht "vakuumdicht"

.
So lange wir über Unterdruck in der Größenordnung einer Brunnen-Saugpumpe (weniger als 1 bar) reden, wüsste ich keine Verschraubung (flach, konisch, Klemmring, Schneidring), die dafür nicht geeignet ist.
Gerade diese Saugpumpen reagieren sehr anfällig auf eine kleine Undichtigkeit in der Saugleitung. Der Laie verwendet hier häufig Schlauchtüllen mit Schlauchschellen und geht mit einer Flachdichtung an die Pumpe.
Saugseite werden jedenfalls die von Tom verwendeten Verschraubungen nicht verwendet. Im Idealfall geht man mit einem Panzerflexschlauch (Unterdruck bis -0,7bar) direkt an die Pumpe.
Bei Stecksystemen und Schnellkupplungen ist das `was Anderes, weil da die Kraft zum Anpressen der Dichtflächen teilweise durch den Innendruck erzeugt wird. Solche Systeme sind tatsächlich für Unterdruck ungeeignet.
Das ist so korrekt.
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 17:50
von Benutzer 146 gelöscht
Brunnenwasser hat geschrieben: ich sagte bereits druckdicht ist nicht "vakuumdicht"
OK, dann bitte ich um Deine technische Erklärung dafür, weshalb eine metallisch dichtende Verschraubung bei einem Überdruck dicht, bei einem Unterdruck (Vakkuum) jedoch undicht sein soll.
Da werden zwei metallische Dichtflächen durch den mechanischen Druck der Überwurfmutter aneinander gepresst, - weshalb sollte dort Luft nur in eine Richtung hindurch können?

Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 20:24
von Benutzer 3585 gelöscht
Die Verschraubungen werden im ersten Moment dicht sein. Die Pumpe von Tom evakuiert ja offensichtlich Luft aus der Saugleitung. Zweck einer Schnellverschraubung ist ja, die Pumpe beispielsweise im Winter schnell zu demontieren.
Hersteller übernehmen keine Garantie bei einer Wiederverwendung. Zwar ist der Differenzdruck nicht so hoch, aber so kann man zu Hause privat rum fuschen

Ein Installateur wird eine solche Verschraubung sicherlich nicht verbauen.
Ansonsten zeigt ein verbautes Vakuummeter eine Leckage an. Warum auch soll man eine Saugleitung abdrücken.

Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 22:01
von Benutzer 146 gelöscht
Brunnenwasser hat geschrieben:Die Verschraubungen werden im ersten Moment dicht sein. Die Pumpe von Tom evakuiert ja offensichtlich Luft aus der Saugleitung. Zweck einer Schnellverschraubung ist ja, die Pumpe beispielsweise im Winter schnell zu demontieren.
Gut, ich gebe zu, meine Pumpen wurden/werden NICHT jährlich ein und ausgebaut, sondern nur, wenn sie erneuert wurden. Für regelmäßige Demontage würde ich auch flachdichtend nehmen.
Im vorliegenden Fall müsste allerdings zur Demontage nur die PE-Verschraubung gelöst werden, die Konstruktion von Tom (die Du bestimmt nicht als Pfusch bezeichnen wolltest

) hat also gute Chancen auf Langlebigkeit

Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 22:14
von mot437
ich schalte oefter die pumpe aus
nun is die frage ob der kontroler das abkan oder ob ich recht damit handle diesem dan imer den strom zu kape resp kabel zihen ?
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 23:06
von Benutzer 3585 gelöscht
frodo hat geschrieben:
Gut, ich gebe zu, meine Pumpen wurden/werden NICHT jährlich ein und ausgebaut, sondern nur, wenn sie erneuert wurden. Für regelmäßige Demontage würde ich auch flachdichtend nehmen.
Im vorliegenden Fall müsste allerdings zur Demontage nur die PE-Verschraubung gelöst werden, die Konstruktion von Tom (die Du bestimmt nicht als Pfusch bezeichnen wolltest

) hat also gute Chancen auf Langlebigkeit

Gut die PE-Verschraubung könnte man lösen und auch wieder verwenden, wenn diese aus Messing wäre. Kunststoff verbaue ich nur bei der Installation von Tiefbrunnenpumpen.
Als Pfusch bezeichne ich die Installation nicht, eher als Notlösung und für den Übergang geeignet.
@Tom,
Die Elektronik vom Brio ist sehr anfällig, auch was Feuchtigkeit angeht. Ob eine Unterbrechung der Stromzuführung schädlich ist, kann ich dir auch nicht genau sagen.
Bei mir ist die Pumpe den Sommer über an und steht in einer belüfteten, ich nenne es einmal, Pumpenstube.
Hast du für den Brunnen eigentlich eine Abdeckung oder betreibst du den offen? Bakterien, Regenwasser, etc.
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: So 5. Jun 2016, 23:14
von mot437
bin daran auf dem brunen eine holzkonstruktion zu bauen das pumpe am trokenen stet
bin nicht so glueklich darueber das das regenwasser reinfliesen kan dachte schon ob ich einen ring steine draufmauern koente ?
eigentlich mueste die pumpe ja fersenkt in den pumpenschacht resp brunenschacht dan koente ich bis minus 4 imer noch wasser bezihen im winter
Re: Brunnen , Hauswasserwerk contra Hauswasserpumpe
Verfasst: Mo 6. Jun 2016, 17:38
von Benutzer 3585 gelöscht
mot437 hat geschrieben:bin daran auf dem brunen eine holzkonstruktion zu bauen das pumpe am trokenen stet
bin nicht so glueklich darueber das das regenwasser reinfliesen kan dachte schon ob ich einen ring steine draufmauern koente ?
eigentlich mueste die pumpe ja fersenkt in den pumpenschacht resp brunenschacht dan koente ich bis minus 4 imer noch wasser bezihen im winter
Auf alle Fälle sollte der Brunnen mindestens 30 cm über Gelände hochreichen, um gegen Schnee und Niederschlagswasser ausreichend geschützt zu sein und eine Brunnenabdeckung besitzen.
Denn mit dem Oberflächenwasser eingetragene Bakterien sowie Keime aus Kot und abgestorbenen Kleintieren verunreinigen den Brunnen und das Wasser. Eventuell verbessert sich durch solche Maßnahmen auch wieder deine Wasserqualität.