Hy!
Ich kann vermelden: Autoscheiben nach nicht ganz 400 km Fahrt schon ziemlich bäh- und erfreulicherweise stellte sich auch sogleich ein gewisses Kommensalentum ein, indem nämlich meine Maranshenne Paula es sich zur unregelmäßigen Gewohnheit machte, sich die frischesten und saftigsten Exemplare vom Nummernschild und der Frontschürze zu sammeln... Soll mal einer sagen, Hühner sind doof

!
Ansonsten dies Jahr kaum eine einzige Stubenfliege, nachdem auf dem Nachbarshof nun keine Tiere mehr gehalten werden (vorher Hängebauchschweine und drei Pferde)- die letztes Jahr ab Mai eine echte Superplage waren.
Aus unerfindlichen Gründen aber anstelle deren grüne Schmeißfliegen noch und nöcher, die mit ihrem Gesumme und ihrem auf Aas etc.- Gesitze noch gleich mal fünf Zacken unerfreulicher sind als Stubenfliegen- kaum mal die Haustür offen, gleich mindestens 5 von den Viechern drin, und in der Regel Weiber mit 'm Arsch voll Eier- extrem ungeil, weil die ihre Eier auch gerne in/ an Wunden legen und dieses Gefühl, mitten im Sch...ßhaus zu wohnen, auch irgendwie ein wenig prickelndes ist :(.
Was dies Jahr superschlimm im Quadrat ist: Bremsen!
Man kann draußen, egal ob direkt neben oder fernab jeglichen Viehzeugs/ Rindviechs, echt keine Sekunde stehen bleiben, ohne das mindestens 5- 10 Stück von dem Geschmeiß zur Stelle sind. Riiiiichtiiiiig übel, dieses Jahr!
Normalerweise begegneten mir im Jahr so an die 5- 10 (Regen)Bremsen- heuer wie gesagt: Kaum ein Schritt auf Weide- oder naturnaheres Ackerland- mindestens 5- 10 in einem Schub, deren sich weitere 5- 10 auf wenigen Metern auf den Weg machen. Übel übel übel, dafür immerhin sind im Wald, den man ob der Bremsenplage gerne anflieht, nicht so viele Lausfliegen wie sonst, und auch nur eine kleinere Art, die deswegen nur halb so eklig ist...
im Garten zahlt sich die Naturfreundlichkeit langsam aus:
Irgendwo in den Tiefen der Scheune muss ein Feldwespennest sein, wir haben ein Acker- und ein Steinhummelnest, sowie, was mich trotz gemischter Gefühle besonders freut, ein Wespennest in der Wiese.
Hier bei uns hat der üble Wintereinbruch im späten Februar 2012 die vorher starke Wespenpopulation ganz arg nieder geknüppelt, unheimlich viele Königinnen erfroren in den Winterlagern, so dass man 2012 und 2013 echt froh war, wenn man im Jahr 3- 5 Mini- Arbeiterinnen zu Gesicht bekam. 2014 sah man dann wieder mehr Wespen, und nun ist in eine alte Mäuseburg in unserer Wiese vor'm Haus im Frühjahr erfolgreich eine Königin eingezogen, das Nest hat nun zwei Einflüge und gedeiht wohl bestens.
Hoffentlich wissen die unser Entgegenkommen und unsere Duldung im August zu schätzen, wenn die neuen Geschlechtstiere reif werden und die Arbeiterinnen daher besonders auf Verteidigung gebürstet sind

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Egal we man es dreht und wendet, Wespen sind ja nun doch gewaltige Insektenvertilger und daher mindestens genau so nützlich wie insektenfressende Vögel, Hummeln und Co., nur im Zweifel etwas kratzbürstiger... Hoffe derweil, mal eine tote Arbeiterin zu finden um die Art bestimmen zu können: Die sind nämlich ziemlich klein, finde ich, und (noch) erstaunlich duldsam im unmittelbaren Nestbereich.
Jedenfalls: Da sich Bremsenlarven von Insektenlarven ernähren, muss man beinahe zwangsläufig davon ausgehen, dass es wohl mehr als reichlich Insekten geben muss, denn so viele stechwütige Weiber, wie allein von denen rumschwirren- die müssen als Larven ja irgendwas gespachtelt haben ^^...
Den Spinnen geht es auch gut, Schwalbenpaare sind tendenziell sogar auch eher mehr als sonst- wird also wohl recht passen mit den Insekten. Wenngleich es natürlich zu früher keiiiiin Vergleich ist...