Peterle hat geschrieben:Also bei uns ist ein RM Mix (also auch mit Anteil Birke) kaum unter 70,-- € je RM zu bekommen. Nur Buche/Eiche ist teurer.
Wenn man den Förster fragt, dann hört man nur "der Wald ist leer". Wälder mit Buche Eiche sind auch noch realtiv selten scheints. Als Stangenwald haben wir viele davon, aber erntefähig?
Kann man denn außer für Kamin Birke überhaupt sinnvoll nutzen?
Dieses Schwarmstromprinzip gefällt mir immer besser. Klar, das ist immer noch Gas und versaut die Luft. Andererseits könnten damit (Braun)Kohlekraftwerke und sogar Atomstrom ersetzt werden. Und flexibel ist das und hat einen Wirkungsgrad von über 90%, da Strom und Wärme genutzt werden. Das schafft kein Kraftwerk das ich kenne, da ist Wärme ja eher Abfall.
Ich gehe mal davon aus, dass wir nicht ganz D mit Privatstrom/-wärme oder gar den zusätzlichen Bedarf für die Industrie mit nachwachsenden Rohstoffen decken könnten. Also sind diese Mini- BHKW's doch eine echt tolle Alternative?
Birke gibts ja oft als Funierholz, kenne aber keinen der das schon jemals an ein Funierwerk verkauft hätte. Meistens landet es im Ofen. Klar ist unser Enrgiebedarf nicht aus Biomasse zu decken ... eher mit Strom aus erneuerbaren und der Elektrolyse -> H2 oder Gas.
Ich denke so Mini-BHKWs ergeben keinen Sinn, im kleinen Maßstab ist der Aufwand viel zu hoch. Aber im großen, schon eher: Pro Dorf/Einzugsgebiet/100Bewohner ein BHKW mit Fernwärme und ich wäre sofort dabei.
frodo hat geschrieben:
Ok., Deine "Heizperiode" dauert also von September bis Juni, - bei solchen "Neigungen" würde ICH mir dann doch Gedanken über einen Standortwechsel in Richtung Äquator machen..

Nö, Neubau halt, 16cm Aussendämmung 3 fach Verglasung, große Scheiben nach Süd/West, ab etwa 14°C Aussentemperatur brauch ich nicht mehr heizen, dann geht auch meine Gastherme aus. Zu dem lassen wir noch unsere 6Monate alte Tochter abends nackig auf dem Fußboden strampeln. Da muss es schön warm sein

. Eine Ausrede für mein gutes Gewissen habe ich noch, der Sauerteig sollte auch zwischen 24-26°C stehen

.
Spass beiseite: Macht aber Sinn das Gebäude tagsüber auf zu heizen, auch in den warmen Bereich hinein: Abends 26°C -> Morgens 23 °C -> Mittag 22°C -> Ofen an. Die Fußbodenheizung läuft nur in der Küche + Bad, der Rest über den Ofen. Klar kann man sagen ich heize nur bis 22°C, aber wer hat schon gerne 17°C am nächsten Tag in der Hütte und ab wann lässt man die Heizung anspringen. Mein primäres Anliegen ist es ja möglichst wenig Gas zu verbrauchen, da ich keinen Pufferspeicher habe, ist das Haus der Pufferspeicher

. Das Ganze hat sogar noch einen Vorteil, über dem Wohnzimmer ist u.a das Schalfzimmer, selbst bei -10°C Aussentemp. ohne Heizung angenehme 14-16°C. Unter der Decke sind es bestimmt 35°C, da zieht die wärme auch gut in die oberen Bereiche.
Was lernen wir daraus? Ein Holzofen sollte möglichst zentral im Gebäude stehen und ein hohes wärme Speichervolumen besitzen (siehe Grundofen).