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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 1. Apr 2022, 14:35
von Ferry
und wie viel man sich über "seine Produzenten" informiert oder nicht entscheidet der Konsument auch selber.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 1. Mai 2022, 17:17
von Rohana
Heute beim Kaffee, die Uroma ist auch dabei. "Mei, das Troi, da hat's ja bald wieder Preise wie früher zu unserer Zeit!" - weil wir drüber spekulierten ob evtl bald 40 €/dt drin sind. Zu "ihrer" Zeit hat allerdings weder Diesel noch Kunstdünger einen Arm und ein Bein gekostet, ich sag nur KAS 92€/dt :ohoh: :bang:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 1. Mai 2022, 18:07
von Benutzer 4754 gelöscht
Rohana hat geschrieben: So 1. Mai 2022, 17:17 Heute beim Kaffee, die Uroma ist auch dabei. "Mei, das Troi, da hat's ja bald wieder Preise wie früher zu unserer Zeit!" - weil wir drüber spekulierten ob evtl bald 40 €/dt drin sind. Zu "ihrer" Zeit hat allerdings weder Diesel noch Kunstdünger einen Arm und ein Bein gekostet, ich sag nur KAS 92€/dt :ohoh: :bang:
1950 kostete der Liter Diesel 17,2 Cent und Kalkammonsalpeter 7,35 €/dt

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 2. Mai 2022, 19:41
von emil17
Wieviel ist das kaufkraftbereinigt?

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 2. Mai 2022, 20:05
von manne63
Ich habe einen Dieselpreis 1950 von 0,34DM gefunden.
Ein Hühnerei kostete 0,22DM.
Ein Kilo Brot 0,46DM
https://www.was-war-wann.de/historische ... reise.html

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 3. Mai 2022, 08:41
von penelope
17 Cent 1950 entsprechen einer Kaufkraft von kanpp 3 Cent heute.


Das durchschnittliche Bruttomonateinkommen lag 1950 bei 135 Euro, 2021 bei 4100 Euro.
(Daten zum mittlerein Einkommen hab ich leider nicht für 1950 gefunden. Aktuell liegt das mittlere Montasbrutto in Deutschland bei etwa 3600 Euro. Die Differenz zwischen durchschnittleichen und mittleren Einkommen wird 1950 geringer gewesen sein, als heute)

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 3. Mai 2022, 10:59
von emil17
Für solche Konsum- und allgemeinen Verbrauchswaren ist es wohl besser, untere Einkommen zu wählen. weil die ja den gesamten Lohn verkonsumieren müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen (weshalb die Mehrwertsteuer unfair ist, aber das ist ein anderes Thema).
Aloso kriegt man 1950 für einen Monatslohn 794 Liter Diesel, heute (Dieselpreis sei 2.50 E pro Liter 1694 Liter von dem kostbaren Saft, der früher also doppelt so teuer war, wenn man diese Hauruckmethode zur Abschätzung akzeptiert.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 3. Mai 2022, 13:00
von penelope
Ja, solche Zahlen sind immer relativ zu sehen.

Zumal gerade Anfang der 50er Jahre die Mehrzahl der Bauern noch gar keinen Traktor hatte. Folglich war der Preis für den Liter Disel für sie einfach gar nicht relevant.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 3. Mai 2022, 13:23
von emil17
Ich weiss nur, und das passt sehr gut zum forum, dass früher viele Leute noch selber Nahrungsmittel anbauten, um Geld zu sparen, dass also ein Kleingarten einen namhaften Beitrag zur Entlastung des Haushaltsbudgets liefern konnte. Heute ist das nicht mehr so.
Bauern hatten schon immer Agrodiesel, der ist steuerbefreit.
Aber wenn früher ein gewöhnliches Auto (VW Käfer usw.) ein Jahreseinkommen kostete (1950 kosttet ein VW Käfer etwa 5000 DM) und der Sprit doppelt so teuer war wie heute ...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Di 3. Mai 2022, 14:36
von penelope
Ein VW-Käfer kostete ungefähr 3 durchschnittliche Jahreseinkommen ;)