Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Für solche Konsum- und allgemeinen Verbrauchswaren ist es wohl besser, untere Einkommen zu wählen. weil die ja den gesamten Lohn verkonsumieren müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen (weshalb die Mehrwertsteuer unfair ist, aber das ist ein anderes Thema).
Aloso kriegt man 1950 für einen Monatslohn 794 Liter Diesel, heute (Dieselpreis sei 2.50 E pro Liter 1694 Liter von dem kostbaren Saft, der früher also doppelt so teuer war, wenn man diese Hauruckmethode zur Abschätzung akzeptiert.
Aloso kriegt man 1950 für einen Monatslohn 794 Liter Diesel, heute (Dieselpreis sei 2.50 E pro Liter 1694 Liter von dem kostbaren Saft, der früher also doppelt so teuer war, wenn man diese Hauruckmethode zur Abschätzung akzeptiert.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja, solche Zahlen sind immer relativ zu sehen.
Zumal gerade Anfang der 50er Jahre die Mehrzahl der Bauern noch gar keinen Traktor hatte. Folglich war der Preis für den Liter Disel für sie einfach gar nicht relevant.
Zumal gerade Anfang der 50er Jahre die Mehrzahl der Bauern noch gar keinen Traktor hatte. Folglich war der Preis für den Liter Disel für sie einfach gar nicht relevant.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich weiss nur, und das passt sehr gut zum forum, dass früher viele Leute noch selber Nahrungsmittel anbauten, um Geld zu sparen, dass also ein Kleingarten einen namhaften Beitrag zur Entlastung des Haushaltsbudgets liefern konnte. Heute ist das nicht mehr so.
Bauern hatten schon immer Agrodiesel, der ist steuerbefreit.
Aber wenn früher ein gewöhnliches Auto (VW Käfer usw.) ein Jahreseinkommen kostete (1950 kosttet ein VW Käfer etwa 5000 DM) und der Sprit doppelt so teuer war wie heute ...
Bauern hatten schon immer Agrodiesel, der ist steuerbefreit.
Aber wenn früher ein gewöhnliches Auto (VW Käfer usw.) ein Jahreseinkommen kostete (1950 kosttet ein VW Käfer etwa 5000 DM) und der Sprit doppelt so teuer war wie heute ...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein VW-Käfer kostete ungefähr 3 durchschnittliche Jahreseinkommen 
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das durchschnittliche Bruttomonateinkommen lag 1950 bei 135 Euro, 2021 bei 4100 Euro.
Wenn das so stimmt darf sich heute aber niemand mehr über die Preise beschweren.Ich habe einen Dieselpreis 1950 von 0,34DM gefunden.
Ein Hühnerei kostete 0,22DM.
Ein Kilo Brot 0,46DM
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wart's ab, das kommt bald wieder wenn's so weiter geht. Ich falle jedenfalls momentan beim Einkaufen regelmässig in Ohnmacht.emil17 hat geschrieben: Di 3. Mai 2022, 13:23 Ich weiss nur, und das passt sehr gut zum forum, dass früher viele Leute noch selber Nahrungsmittel anbauten, um Geld zu sparen, dass also ein Kleingarten einen namhaften Beitrag zur Entlastung des Haushaltsbudgets liefern konnte. Heute ist das nicht mehr so.
Das relevante Einkommen ist aber das eines Landwirts. Wir haben Spritpreis (Einkauf) und Weizenpreis (Verkauf) verglichen mit damals.Aber wenn früher ein gewöhnliches Auto (VW Käfer usw.) ein Jahreseinkommen kostete (1950 kosttet ein VW Käfer etwa 5000 DM) und der Sprit doppelt so teuer war wie heute ...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die guten alten Zeiten sind deshalb gut, weil sie heute vobei sind.
Was die Einkommen der Landwirte von damals betrifft, so gab es noch viel mehr Hungerhöfe als heute, wo die Kinder und ledigen Geschwister der Bauersleute für fast nur Kost und Unterkunft beliebig viel gearbeitet haben. Deshalb war es ja dann auch für viele so verlockend, irgendwo als Ungelernte in die Fabrik zu gehen.
Des weiteren waren sehr viele Familien kriegsgeschädigt.
Dei Vergleichbarkeit der Warenkörbe von damals und heute ist allgemein schwierig, weil sich die Art der Konsumgüter so verändert und auch bedeutend vermehrt hat. Viele früher hochwertige und langlebige Artikel wie Fahrräder, Sonntagsanzüge oder Wohnmöbel sind heute zum Wegwerfen gemacht.
Heute sind auch Treibstoffe eine Massenkonsumware des Prekariats, weil man sich Wohnung nahe vom Arbeitsort mit unterdurchschnittlichem Einkommen oft nicht leisten kann. Die nächste Stufe kann man dann in den USA sehen, wo viele wochenweise im Auto oder Trailer wohnen.
Was die Einkommen der Landwirte von damals betrifft, so gab es noch viel mehr Hungerhöfe als heute, wo die Kinder und ledigen Geschwister der Bauersleute für fast nur Kost und Unterkunft beliebig viel gearbeitet haben. Deshalb war es ja dann auch für viele so verlockend, irgendwo als Ungelernte in die Fabrik zu gehen.
Des weiteren waren sehr viele Familien kriegsgeschädigt.
Dei Vergleichbarkeit der Warenkörbe von damals und heute ist allgemein schwierig, weil sich die Art der Konsumgüter so verändert und auch bedeutend vermehrt hat. Viele früher hochwertige und langlebige Artikel wie Fahrräder, Sonntagsanzüge oder Wohnmöbel sind heute zum Wegwerfen gemacht.
Heute sind auch Treibstoffe eine Massenkonsumware des Prekariats, weil man sich Wohnung nahe vom Arbeitsort mit unterdurchschnittlichem Einkommen oft nicht leisten kann. Die nächste Stufe kann man dann in den USA sehen, wo viele wochenweise im Auto oder Trailer wohnen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/abfall/abfallwegweiser-a-z/biogene-abfaelle/abfallarten/lebensmittelabfaelle.html hat geschrieben:Wenn Lebensmittel hergestellt, aber nicht konsumiert werden, führt dies zu unnötigen CO2-Emissionen, Biodiversitätsverlust sowie Land- und Wasserverbrauch. 25 Prozent der Umweltbelastung unseres Ernährungssystems sind auf Food Waste (vermeidbare Lebensmittelverluste) zurückzuführen. Dies entspricht etwa der halben Umweltbelastung des motorisierten Individualverkehrs der Schweiz.
Ich nehme an, bei unseren Nachbarländern sei es ähnlich.
Ein grosser Teil dieses weggeworfenen "Bedarfs" ist wohl auf so bequeme Dinge zurückzuführen wie etwa, dass man zweimal täglich frisches Brot in den Auslagen hat. Was morgens gebacken wurde und bis mittags nicht geht, kommt ins Biogas.
Ebenfalls sind die Mindesthalktbarkeitsdaten viel zu kurz. Was einen Tag drüber ist, darf nicht mehr verkauft werden, egal wie gut es noch ist. Kaufe ich die Ware kurz vor Ablauf und lasse sie zu Hause noch eine Woche herumstehen, ist es für die Lebensmittelqualität ja das selbe.
Der Konsument bezahlt natürlich den Wegwerfanteil mit, das ist eingepreist.
Leider äussert sich das Amt nicht dazu, wie sie die Umweltbelastung des Individualverkehrs mit dem der Lebensmittelproduktion vergleichen.
Mir kommt der Vergleich mit der Energie in den Sinn: Man muss bei steigenden Preisen und Knappheit nicht nur bei der Produktion ansetzen.
Die Haushalte sind am ehesten in der Pflicht: Der grösste Teil des Abfalls entsteht beim Verbraucher.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja, aber wenn der Konsument dann seine Augen, Nase und Zunge nicht nutzt und Verdorbenes isst und sich schädigt, ist der Händler nicht haftbar.Ebenfalls sind die Mindesthalktbarkeitsdaten viel zu kurz. Was einen Tag drüber ist, darf nicht mehr verkauft werden, egal wie gut es noch ist. Kaufe ich die Ware kurz vor Ablauf und lasse sie zu Hause noch eine Woche herumstehen, ist es für die Lebensmittelqualität ja das selbe.
Bei manchen Produkten helfen Augen, Nase und Zunge nicht, - da mag das MHD sinnvoll sein, - ansonsten ist es Anpassung des Haftungsrechts an naturferne Lebensgewohnheiten und natürlich einfach Umsatzförderung.
Hier gibt's Bäcker, die verschenken säckeweise "Altbrot" als "Tierfutter" (nur für private Tierhalter-Kunden natürlich
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hier auch! Die Tochter meines Nachbarn hat beim Dorfbäcker gelernt, dafür bekommt mein Nachbar nun zweimal die Woche altes geschreddertes Brot. Geht direkt in die Hühner
