Re: Angeln
Verfasst: So 6. Mär 2016, 12:39
Vermutlich wird da jede Ausgabe der Angler mehrfach gerechnet:
Einkauf im Angelshop -> Shop kauft beim Großhandel -> Großhandel kauft beim Hersteller -> Hersteller kauft Material
Jahresbeitrag Angelverein -> Verein pachtet Gewässer und Kauft Besatzfische -> Fischzüchter kauft Futter
usw.
Jede Zahlung ist Teil des BIP.
Es werden deshalb alle Umsatze mit eingerechnet, die irgendwie mit der Angelfischerei zu tun haben, auch vor- und nachgelagerten Stufen.
Wie man die Fangmengen der Angler in der Nord- und Ostsee verrechnet ist eh ein rein akademisches Problem.
Reguliert werden die Fangquoten der Berufsfischer in Anlehnung an die wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Beständen der betreffenden Arten. (bzw. sollte geregelt werden, die EU-Politik ist ja nach wie vor mehr an Schacherei als an Sachlichkeit interessiert, würden die wie die Norweger streng nach wissenschaftlichen Kriterien handeln, wäre die Situation viel besser)
Dürfen die Angelfischer weniger fangen, dann würden die Quoten für die Berufsfischer ausgeweitet, weil dann ja wieder mehr Fisch da wäre. Es geht also nur darum, wer die Menge fangen darf. Und ein großer Teil der Angelfischer-Menge wird von gewerblichen Kuttern aus gefangen, die Angler raus bringen. Der Streit ist also auch ein Streit zwischen den Fischern, wer das Geschäft machen darf.
Beim Ostseedorsch stellt sich die Frage eh nicht.
https://www.bmel.de/SharedDocs/Download ... -11-03.pdf
Der östliche Bestand ist an der Obergrenze, die Tiere leiden an Nahrungsmangel. Das Problem ist hier mehr die reduzierte Tragfähigkeit des Ökosystems als die Entnahme.
Der westliche Bestand ist im grünen Bereich.
Auch die Heringsbestände in der Ostsee haben sich gut erholt und sind im grünen Bereich.
Der TV-Beitrag war einfach schlecht gemacht.
Einkauf im Angelshop -> Shop kauft beim Großhandel -> Großhandel kauft beim Hersteller -> Hersteller kauft Material
Jahresbeitrag Angelverein -> Verein pachtet Gewässer und Kauft Besatzfische -> Fischzüchter kauft Futter
usw.
Jede Zahlung ist Teil des BIP.
Es werden deshalb alle Umsatze mit eingerechnet, die irgendwie mit der Angelfischerei zu tun haben, auch vor- und nachgelagerten Stufen.
Wie man die Fangmengen der Angler in der Nord- und Ostsee verrechnet ist eh ein rein akademisches Problem.
Reguliert werden die Fangquoten der Berufsfischer in Anlehnung an die wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Beständen der betreffenden Arten. (bzw. sollte geregelt werden, die EU-Politik ist ja nach wie vor mehr an Schacherei als an Sachlichkeit interessiert, würden die wie die Norweger streng nach wissenschaftlichen Kriterien handeln, wäre die Situation viel besser)
Dürfen die Angelfischer weniger fangen, dann würden die Quoten für die Berufsfischer ausgeweitet, weil dann ja wieder mehr Fisch da wäre. Es geht also nur darum, wer die Menge fangen darf. Und ein großer Teil der Angelfischer-Menge wird von gewerblichen Kuttern aus gefangen, die Angler raus bringen. Der Streit ist also auch ein Streit zwischen den Fischern, wer das Geschäft machen darf.
Beim Ostseedorsch stellt sich die Frage eh nicht.
https://www.bmel.de/SharedDocs/Download ... -11-03.pdf
Der östliche Bestand ist an der Obergrenze, die Tiere leiden an Nahrungsmangel. Das Problem ist hier mehr die reduzierte Tragfähigkeit des Ökosystems als die Entnahme.
Der westliche Bestand ist im grünen Bereich.
Auch die Heringsbestände in der Ostsee haben sich gut erholt und sind im grünen Bereich.
Der TV-Beitrag war einfach schlecht gemacht.