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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Jan 2016, 13:15
von Reisende
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Jan 2016, 18:08
von Manfred
Kommt halt immer drauf an, wo und wie die Daten erfasst werden.
Beim Dryland-Farming in Australien kommen da viel kleinere Unterschiede raus als bei intensiver Bewirtschaftung in D.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 13. Jan 2016, 13:06
von centauri
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mi 13. Jan 2016, 18:40
von Benutzer 4754 gelöscht
Ist es verwunderlich das Unternehmer ihr Unternehmen auf Wirtschaftlichkeit optimieren?
Nö
und wenn die Großen die Kleinen verdrängen nett sich das Marktwirtschaft

.
Entweder muss der Kleine mit einem nennenswerten Alleinstellungsmerkmal seinen (höheren) Preis rechtfertigen oder aufhören denn langfristig rote Zahlen verträgt kein Betrieb.
Aber es gilt ja momentan immer noch die Devise je kleiner der Preis desto besser... .
und je größer desto günstiger kann produziert werden.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 14. Jan 2016, 23:49
von Manfred
Nicht zu fassen. Jetzt wollen die Bürokraten auch noch das bewährte System mit der landwirtschaftlichen Ausbildung auf mehreren Betrieben ruinieren:
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 54649.html
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 18. Jan 2016, 10:04
von centauri
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 23. Jan 2016, 14:06
von Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 23. Jan 2016, 14:51
von Benutzer 4754 gelöscht
"Als Ursache ziemlich weit oben“ siedelt auch Schallenberger das „schlechte Image“ der Landwirtschaft an. „Bauern waren daran gewohnt, ein stolzer Berufsstand zu sein – heute werden sie oft nicht nur nicht anerkannt, sondern verachtet“, beobachtet der Vertrauensmann. Einem Teil der Bauern schlage aufs Gemüt, „dass sie die Anforderungen der Öffentlichkeit kaum erfüllen können: ganz viel Tierschutz und trotzdem schön billig – diesen Konflikt kann keiner aushalten“. Auf dem Dorf drohten Landwirte, gesellschaftlich ins Abseits zu geraten – häufig stellten dort Zugezogene die Bevölkerungsmehrheit.
Es haben die wenigstens geschnallt das es ohne Landwirte und ihre Landwirte nicht geht!
Die Milch kommt für 59ct/l aus dem Tetra-Pack und die Brötchen wachsen in der Bäckerstüte, aber der Giftspritzer und Grundwasserverseucher von neben an misshandelt gerade seine kühe...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 23. Jan 2016, 15:12
von cfun
Ist das nicht eher ein allgemeines Selbständigkeitsproblem? Überstunden und schlechte Bezahlung, Selbstausbeutung. Aber wie will man bei Selbständigen auf Arbeitszeiteinhaltung und Mindestlohn achten (das würde die Lebensmittelpreise automatisch nach oben treiben)?
Man kann die Bauern nicht zwingen, nach 40h Schluss zu machen und auch nicht, ihr Geschäft aufzugeben, wenn sie keinen gerechten Lohn kriegen. Ich weiß nicht, ob man da den Konsumenten die Schuld geben kann, natürlich kaufen die lieber billiger als teurer, und mehr zu bezahlen ist ja keine Garantie für ein sauberes Produkt. Wenn die Konsumenten zu teureren Produkten greifen würden, würde jeder Laden einfach den Preis für die Produkte raufsetzen.
Problem ist der freie Konkurrenzkampf unter den Bauern und die Selbstausbeutung. Gab es da im Mittelalter keine Gesetze gegen? Da durfte es doch nur ein paar Meister geben, die waren in irgendwelchen Gruppen organisiert, die recht streng waren. Geschichtsunterricht vor etlichen Jahren, jetzt würde ich den doch mal brauchen, wer hätte das gedacht.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Sa 23. Jan 2016, 15:29
von cfun
Ärzte schützen sich noch. Hier etwas aus Österreich, aber ich glaube in Deutschland ist es auch so (nur dass eh nicht so viel zum Studium zugelassen werden, dass die Konkurrenz groß werden könnte)
Die Zahl der Vertragsärzte und ihre örtliche Verteilung wird unter Berücksichtigung der Zahl der Anspruchsberechtigten im Einvernehmen zwischen der Österreichischen Ärztekammer, der Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger durch Gesamtverträge festgesetzt. Interessierte Ärzte können sich auf freie Vertragsarztstellen bewerben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kassenzulassung