Re: Glyphosat-Diskussion
Verfasst: So 13. Mär 2016, 21:13
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Ist ihm egal, er hat wohl keine Bienen.Ölkanne hat geschrieben:Wenn uns die Argumente ausgehen, lassen wir die Bienen aus dem Stock ...
Wo sollen die her kommen in einer Gesellschaft, die aus lauter Glücksrittern und Zweckoptimisten besteht?Das würde schlichte Klugheit, Ethik und auch das Gesetz erfordern.
Nunja, ich kann auch wenig von dem Willen sehen, die Glyphosatbefürworter verstehen zu wollenDa ein Willen, die Argumente der Glyphosatkritiker wenigstens verstehen zu wollen, auch nicht erkennbar ist,
nachdems auch schon früher bauern gab, bevor alles mögliche zeugs auf den äckern versprüht wurde, kanns nicht existentiell sein. dass die bauern extrem unter wirtschaftlichem druck stehen und lösungsansätze dringend gebraucht werden, steht ausser frage. die giftspritze scheint jedenfalls nicht der weisheit letzter schluss zu sein, sonst müsste die bauernschaft inwzischen, nach all diesen jahren von einsatz von diversem zeugs, schon hochweiss sein.Rohana hat geschrieben: Für betroffene Landwirte ist das existentiell, für den Rest eine Frage der Ideologie.
Deswegen ist eine Diskussionsführung wie dieseRohana hat geschrieben: Nunja, ich kann auch wenig von dem Willen sehen, die Glyphosatbefürworter verstehen zu wollen
nicht hilfreich. Wer die Anwendung von Glyphosat hinterfragt, hat weder einen Hauch von respektvollem Umgang mit Mitmenschen noch irgend ein Hintergrundwissen, wird da einfach mal behauptet.Rohana hat geschrieben:Es ist nur fürchterlich traurig dass einige Diskussionsteilnehmer hier und anderswo gerne mal pauschal auf "das böse Gift" und "die böse Agrarindustrie" bashen, ohne jegliche Differenzierung und Hintergrundwissen, ohne einen Hauch von respektvollen Umgang mit Mitmenschen und Mitforisten und vor allem viel zu oft ohne einen Hauch von Argumentation.
Hier beginnt die Diskussion:Rohana hat geschrieben:Ich würd lieber heut als morgen auf die Anwendung von sämtlichen Agrochemikalien verzichten, wenn es denn machbar und wirtschaftlich WÄRE. Ist es nicht. Für betroffene Landwirte ist das existentiell, für den Rest eine Frage der Ideologie.
Auch da ist es falsch zu pauschalisieren, Emil.emil17 hat geschrieben: Es gibt Landwirte, die ohne auskommen, und es gibt solche, die ohne auskommen wollen. Ob das nur Viehzüchter und Milchwirtschaftler sind?